Gründe und Rahmenbedingungen von geringfügiger Beschäftigung

NRW-Arbeitsminister Rainer Schmeltzer betonte, dass Minijobs keine Arbeitsverhältnisse zweiter Klasse sind und warb um faire Arbeitsbedingungen. (Foto: Münsterland e.V./Kuiter)
NRW-Arbeitsminister Rainer Schmeltzer betonte, dass Minijobs keine Arbeitsverhältnisse zweiter Klasse sind und warb um faire Arbeitsbedingungen. (Foto: Münsterland e.V./Kuiter)

Münsterland/Greven. Wer einen Minijob hat, erhält bezahlten Urlaub und Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall, so schreibt es das Gesetz vor. Doch rund 60 Prozent der befragten Arbeitnehmer im Münsterland bekommt nichts davon, manchmal nicht einmal einen schriftlichen Arbeitsvertrag. Das ist das Ergebnis einer Studie zur Struktur, den Rahmenbedingungen und den Hintergründen von Minijobs im Münsterland, die die Regionalagentur Münsterland beim Münsterland e.V. gemeinsam mit der Initiative der Jobcenter in der Region in Auftrag gegeben hat.

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Jobcenter Lippe – Noch 200 freie Ausbildungsstellen

Beraten bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz (von links): Rudolf Obermeier von der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold, Rolf-Rüdiger Geismann von Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Andrea Schäfer von der Netzwerk Lippe gGmbH sowie der Vorstand des Jobcenters Lippe Henning Matthes. (Foto: IHK Lippe / IHK Bielefeld)
Beraten bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz (von links): Rudolf Obermeier von der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold, Rolf-Rüdiger Geismann von Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Andrea Schäfer von der Netzwerk Lippe gGmbH sowie der Vorstand des Jobcenters Lippe Henning Matthes. (Foto: IHK Lippe / IHK Bielefeld)

Kreis Lippe. Die Klassiker kennt jeder: Bäcker, Maler, Tischler, Kaufmann. Aber auch außergewöhnlichere Ausbildungen standen zur Auswahl beim Ausbildungsfinale des Jobcenters Lippe. „Hörgeräteakustiker oder Mechaniker für Reifen und Vulkanisationstechnik sind nur zwei Beispiele für Berufe, in denen es zurzeit noch freie Ausbildungsstellen in Lippe gibt“, erklärt Henning Matthes, Vorstand des Jobcenters Lippe.

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Arbeitsagentur und Jobcenter auf Werbetour in Sachen Ausbildung

Kreis Paderborn. Bundesweit wird in der Woche der Ausbildung vom 16. bis 21. März mit verschiedensten Aktionen, vielfach im Zusammenwirken mit Ausbildungsbetrieben, Partnern am Ausbildungsmarkt, aber auch mit politisch Verantwortlichen, das Thema „Ausbildung und Fachkräftesicherung“ in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und dabei auf die enorme Bedeutung einer beruflichen Ausbildung hingewiesen.

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Henning Matthes wird neuer Vorstand des Jobcenters Lippe

Hieß den neuen Vorstand in Lippe willkommen – Landrat Friedel Heuwinkel und Henning Matthes (Foto: Kreis Lippe)
Hieß den neuen Vorstand in Lippe willkommen – Landrat Friedel Heuwinkel und Henning Matthes (Foto: Kreis Lippe)

Am Donnerstag fiel die Entscheidung: Der Verwaltungsrat des Jobcenters Lippe, der mit Vertretern aller im Kreistag vertretenen politischen Fraktionen besetzt ist, hat sich einstimmig für Henning Matthes als neuen Vorstand des Jobcenters Lippe entschieden. Er übernimmt die Nachfolge von Andrea Berger, die seit 2005 an der Spitze des lippischen Jobcenters stand.

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Strategisches Stress-Management: Jobcenter OWL

Mathias Hofmann (GF, SHS CONSULT); Susanne Recknagel (Projektleiterin, SHS CONSULT); Horst-Hermann Müller (GF, Jobcenter Paderborn); Rainer Radloff (GF, Jobcenter Bielefeld); Annelie Buntenbach (Vorstandsmitglied, DGB); Michael Henke (Jobcenter Lippe); Martin Schoppmeier (GF, Jobcenter Höxter); Fred Kupczyk (GF, Jobcenter Gütersloh); Klaus Binnewitt (GF, Jobcenter Herford); Detlev Beinke  (stellv. GF, Jobcenter Herford).  Gerne senden wir Ihnen das Bild auch in höherer Qualität zu. (Foto: SHS CONSULT GmbH )
Mathias Hofmann (GF, SHS CONSULT); Susanne Recknagel (Projektleiterin, SHS CONSULT); Horst-Hermann Müller (GF, Jobcenter Paderborn); Rainer Radloff (GF, Jobcenter Bielefeld); Annelie Buntenbach (Vorstandsmitglied, DGB); Michael Henke (Jobcenter Lippe); Martin Schoppmeier (GF, Jobcenter Höxter); Fred Kupczyk (GF, Jobcenter Gütersloh); Klaus Binnewitt (GF, Jobcenter Herford); Detlev Beinke (stellv. GF, Jobcenter Herford). Gerne senden wir Ihnen das Bild auch in höherer Qualität zu. (Foto: SHS CONSULT GmbH )

Bielefeld. Nach 2,5 Jahren endet das Projekt KOMPASS. Ziel war die Entwicklung eines Stress-Managements in sechs Jobcentern in Ostwestfalen-Lippe. Das Stress- Management wird ab 2015 in der Personalentwicklung der Jobcenter fortgeführt. Beteiligt sind die Jobcenter der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Paderborn und das Jobcenter Arbeitplus Bielefeld.

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Bilanz des Berufsberatungsjahres 2013/2014

Nach den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) blieb die Bewerberzahl stabil, während es etwas mehr gemeldete Ausbildungsstellen gab. Nach wie vor gibt es mehr gemeldete Bewerber als Ausbildungsstellen. Bei der Vorstellung der Bilanz des Berufsberatungsjahres 2013/2014 fasste BA-Vorstand Heinrich Alt zusammen: „Die Situation am Ausbildungsmarkt ist für Bewerber etwas günstiger als im Vorjahr. Trotzdem zeigte sich auch in diesem Jahr, dass es schwieriger geworden ist, Bewerber und Ausbildungsstellen zusammen zu bringen.“

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Kranke Langzeitarbeitslose müssen mit schärferen Kontrollen rechnen

Kranke Langzeitarbeitslose müssen mit schärferen Kontrollen rechnen Berlin (dapd). Hartz IV-Empfänger, die häufiger krank sind, müssen mit schärferen Kontrollen der Jobcenter rechnen. Eine Bestimmung der Bundesagentur für Arbeit (BA), in Verdachtsfällen den medizinischen Dienst der Krankenkassen einzuschalten, kann nach Darstellung des Arbeitsministeriums jetzt genutzt werden. BA und die Krankenkassen hätten die Einzelheiten dazu ausgehandelt, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag. Die Jobcenter sollten sparsam mit der Möglichkeit umgehen. Eine Häufung von Krankheitsfällen gebe es nicht. Die „Bild“-Zeitung berichtete in ihrer Montagsausgabe von der Bestimmung der Bundesagentur. Demnach sollen die Sachbearbeiter ab sofort besonders darauf achten, ob „begründbare Zweifel an der angezeigten Arbeitsunfähigkeit“ bestehen. Überführten Blaumachern soll die Unterstützung gekürzt werden. Auch bei den vorgelegten ärztlichen Attesten sollen die Jobcenter genauer hinsehen, um Gefälligkeits-Krankschreibungen aufzudecken. So begründe eine Rückdatierung von mehr als zwei Tagen „ernsthafte Zweifel“ am Attest, berichtet das Blatt. Das gelte auch, wenn Erst- und Folgebescheinigung einer Krankschreibung am selben Tag ausgestellt wurden. Die Bestimmung ist dem Ministeriumssprecher zufolge schon zwei Jahre alt. Insofern sei der Bericht nichts Neues, sagte er. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) warnte die Arbeitsverwaltung unterdessen davor, „durch bürokratische Kontrollmaßnahmen ungerechtfertigtes Misstrauen gegen die Ärzteschaft schüren.“ dapd (Politik/Politik)

BA will kranke Hartz IV-Empfänger schärfer kontrollieren

BA will kranke Hartz IV-Empfänger schärfer kontrollieren Nürnberg (dapd). Hartz IV-Empfänger, die häufiger krank sind, müssen sich auf schärfere Kontrollen der Jobcenter gefasst machen. Wie die „Bild“-Zeitung (Montagausgabe) unter Berufung auf eine neue interne Weisung der Bundesagentur für Arbeit (BA) berichtet, sollen die Jobcenter sogar ärztliche Atteste prüfen, um Blaumacher ausfindig zu machen. Demnach sollen die Sachbearbeiter ab sofort besonders darauf achten, ob „begründbare Zweifel an der angezeigten Arbeitsunfähigkeit“ bestehen. Überführten Blaumachern soll die Unterstützung gekürzt werden. Auch bei den vorgelegten Arzt-Attesten sollen die Jobcenter genauer hinsehen, um Gefälligkeits-Krankschreibungen aufzudecken. So begründe eine Rückdatierung der Krankschreibung von mehr als zwei Tagen „ernsthafte Zweifel“ am Attest, berichtet das Blatt. Das gelte auch, wenn die Folgebescheinigung einer Krankschreibung am selben Tag ausgestellt wurde, wie die Erstbescheinigung. Bei Verdacht sollen die Jobcenter den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) einschalten. dapd (Politik/Politik)