Umfrage zur Cyber-Sicherheitsstrategie offenbart Umsetzungsmängel

Eine wirkungsvolle Nationale Cyber-Sicherheitsstrategie ist für die deutsche Wirtschaft von enormer Bedeutung – insbesondere vor dem Hintergrund der verstärkten Nutzung digitaler Technologien im Zuge der Corona-Pandemie. Das betonen die Verbände BDI, Bitkom und DIHK anlässlich der heutigen Sitzung des Cyber-Sicherheitsrats. Daher unterstützen BDI, Bitkom und DIHK ausdrücklich die Fortschreibung der Cyber-Sicherheitsstrategie der Bundesregierung.

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OsnaBentEms: Regionale Industrie schwer von Corona getroffen

Die Umsätze der Industrie im IHK-Bezirk sind im ersten Halbjahr 2020 deutlich zurückgegangen. Insgesamt setzten die Betriebe rund 12 Mrd. Euro um, was einem Rückgang um 11,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Allerdings fielen die Rückgänge geringer aus als im Land (-19,7 %) und im Bund (-13,9 %). Dies zeigt eine Auswertung der aktuellen amtlichen Statistik durch die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim.

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IHK-Netzwerk „Künstliche Intelligenz“ gegründet

„Gerade produzierende Unternehmen können durch den Einsatz von ‚Künstlicher Intelligenz‘ profitieren. Die große Resonanz auf unser IHK-Technologietreiberforum ‚KI‘, das wir vor einem Jahr gestartet hatten, hat diese Einschätzung in insgesamt vier Veranstaltungen bestätigt“, erklärt Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin für Innovation, anlässlich der Gründung des neuen IHK-Netzwerks „Künstliche Intelligenz“ in Osnabrück. Im Zuge der Digitalisierung der Wirtschaft werden große Mengen maschinenbezogener Daten erzeugt. Dabei bietet die Anwendung von KI großes wirtschaftliches Potenzial, zum Beispiel durch automatisierte Datenanalysen zur Erleichterung von Entscheidungsprozessen.  

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Polen ist Investitionsstandort Nummer eins für regionale Betriebe

„Für die regionale Wirtschaft ist Polen ein wichtiger Markt. Gut 400 Betriebe aus dem IHK-Bezirk sind dort im Außenhandel mit unserem östlichen Nachbarn aktiv. Als Investitionsstandort steht das Land für die regionalen Unternehmen sogar an Nummereins. 58 Unternehmen aus der Region haben in Polen Niederlassungen“, erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf beim Deutsch-Polnischen Abend, den die IHK jetzt gemeinsam mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in der Region Osnabrück e.V. ausgerichtet hat. Im Zuge der Neuordnung der weltweiten Lieferketten könne Polen seine Bedeutung sogar noch weiter erhöhen. Vor diesem Hintergrund, so Graf, sei perspektivisch auch eine direkte Flugverbindung zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück und einem Ziel in Polen, z. B. Warschau, sehr wünschenswert.

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„Hoffnung auf Brexit-Einigung sinkt auf absolutes Minimum“

Zur 8. Verhandlungsrunde über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien sagt Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA:
„Der Maschinenbau hatte bisher noch Hoffnung, dass die EU und Großbritannien auf den letzten Metern zu einer Verhandlungslösung im Brexit-Konflikt finden. Diese Hoffnung hat Großbritannien mit seinem Verhalten in den vergangenen Tagen auf ein absolutes Minimum reduziert. Boris Johnsons Ankündigung, bereits eingegangene Verpflichtungen nicht einzuhalten, ist ein schwerer Affront für alle, die noch an einer praktikablen Lösung für den Austritt Großbritanniens aus der EU interessiert sind. Die britische Regierung zeigt ganz deutlich, dass sie kein Interesse mehr an einer konstruktiven Lösung hat.

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Per Videochat zum Ausbildungsplatz: IHK bietet Azubi-Speeddating

Die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim bietet am 11. November 2020 von 13:00 bis 16:00 Uhr ein digitales Azubi-Speeddating an. Die persönlichen Einzelgespräche zwischen Unternehmen und Ausbildungsinteressierten finden als Videokonferenz am Handy, PC bzw. Laptop statt. Unternehmen und Bewerber haben rund zehn Minuten Zeit für den ersten Eindruck. „Das reicht häufig aus, um festzustellen, ob Ausbildungsbetrieb und potenzielle Auszubildende zusammenpassen“, weiß Eckhard Lammers, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Aus- und Weiterbildung.

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Familienorientierung in der Wirtschaft nicht mehr nur ‚nice-to-have‘

In der aktuellen Situation sind betriebliche Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für viele Unternehmen zu einem wichtigen Faktor für ein gutes Krisenmanagement geworden. Die fehlende Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen hat vielen Betrieben nochmals gezeigt, wie essenziell eine gute Vereinbarkeitsstrategie ist.

Die Corona-Pandemie hat besonders Beschäftigte mit Kindern vor große Probleme gestellt. Die Erfahrungen zeigen, dass Unternehmen mit einer familienorientierten Unternehmenskultur dieser Situation deutlich besser gewachsen waren. 

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DIHK: Erholung des Außenhandels bleibt insgesamt enttäuschend

DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier zu den heutigen Exportzahlen: „Die Exporte kriechen nur mühsam aus dem Pandemie-Tal. Die leichte Belebung im Juli ist vor allem krisenbedingten Nachholeffekten zu verdanken. Die Erholung des Außenhandels bleibt insgesamt aber enttäuschend. Ein großer Hemmschuh für ein Wiederanspringen des internationalen Handels sind die Einschränkungen bei Geschäftsreisen, so dass zahlreiche Geschäfte oder Investitionen vor Ort nicht abgeschlossen werden können. Die Aussichten für das kommende Jahr bleiben aufgrund der weltweit abgesackten Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern trübe. Während die chinesische Konjunktur sich mittlerweile zwar wieder erholt hat, bleiben die Geschäftsmöglichkeiten der deutschen Unternehmen in der EU, mit dem Vereinigten Königreich und insbesondere mit den USA noch mindestens für die nächsten Monate auf bescheidenem Niveau. Zusätzlich gehen die internationalen Lieferbeziehungen aufgrund ungelöster Handelskonflikte und womöglich einem Brexit ohne Handelsabkommen schwierigen Zeiten entgegen. Umso wichtiger sind gute Rahmenbedingungen hierzulande, die unnötige Belastungen für die Unternehmen vermeiden.“

Handwerk: Umsätze sind größtes Manko. Erholung tritt auf der Stelle

39 Prozent aller Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Münster spüren keine wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Corona-Krise. Bei Unternehmen mit Beeinträchtigungen, und damit der Mehrheit, tritt die Erholung dagegen auf der Stelle. Das legt die Blitzumfrage der Handwerkskammer (HWK) Münster im August offen. Daran haben sich 563 Betriebe beteiligt. Größtes Manko bilden weiterhin die Umsätze. 77 Prozent der Betriebe sind von Rückgängen betroffen, besonders die Handwerke für den gewerblichen Bedarf, das Kraftfahrzeug- und das Gesundheitsgewerbe.

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USA: Digitale Unternehmerreise „NRW goes Innovation“

Die bereits mehrere Male erfolgreich durchgeführte Unternehmerreise mit Schwerpunkt Digitalisierung und Innovation führt vom 9. bis 13. November 2020 an die Ostküste der USA – aufgrund der aktuellen Situation in diesem Jahr auf dem digitalen Wege! Ein individuell auf die Teilnehmergruppe angepasstes Programm beinhaltet u.a. virtuelle Unternehmensbesuche, Live-Experten-­ und Strategiegespräche sowie Workshops und Briefings in der Gruppe. Hierbei wird das Programm durch Veranstaltungsformate und Termine in NRW ergänzt, um eine bestmögliche Balance zwischen den digitalen Inhalten und dem Erfahrungsaustausch und der Dynamik der Teilnehmer in der Gruppe zu gewährleisten.

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