Innovationspreis Niedersachsen: Projekt aus Osnabrück in Finalrunde

Die Finalisten stehen fest und unter ihnen ist auch ein Projekt aus Osnabrück: Aus zahlreichen Bewerbungen hat die Jury die Nominierten für den Innovationspreis Niedersachsen 2021 ausgewählt. Jeweils drei Bewerber ziehen in den Kategorien „Vision“, „Kooperation“ und „Wirtschaft“ in die letzte Auswahlphase des Preises ein.

Die erfolgreiche Osnabrücker Bewerbung galt der Kategorie „Kooperation“. Für das Projekt „RApidS“ kooperiert die EngRoTec GmbH aus Osnabrück mit dem Labor für Handhabungstechnik und Robotik an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück, der WFO Wirtschaftsförderung Osnabrück GmbH und der Dieter Meyer Consulting GmbH. „RApidS“ ist ein robotergestützter Applikator, der sich mittels intelligenter, dynamischer Selbstadaption an das zu bearbeitende Produkt anpasst. „Wissens- und Technologietransfer sowie die Förderung von Innovationen, durch branchenübergreifende Vernetzungen, ist eine unserer Kernaufgaben, die wir auch in den nächsten Jahren weiter ausbauen werden“, so Ulrich Grubert Projektmanager Branchen- und Innovationsförderung bei der WFO.

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Top in der Ausbildung: L&T aus Osnabrück

„Der Weg von der Schulbank ins Berufsleben hält für Jugendliche manche Herausforderung bereit. Deshalb möchten wir es unseren Auszubildenden ermöglichen, sich möglichst rasch als vollwertiges Mitglied einer leistungsstarken Mannschaft zu fühlen“, erklärte jetzt L&T-Geschäftsführer Mark Rauschen. Anlass war die Übergabe des IHK-Qualitätssiegels TOP AUSBILDUNG an die L&T Lengermann & Trieschmann GmbH & Co. KG aus Osnabrück. IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf und IHK-Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung Eckhard Lammers überreichten die Urkunde im Rahmen der Abschlussfeier der L&T-Auszubildenden an die Geschäftsführer Mark Rauschen, Thomas Ganter und Alexander Berger, Personalleiter Daniel Wessel, Recruiterin Kristin Hammer und Ausbilderin Julia Niederstadt.

„Wir zeigen Verständnis und fordern gleichzeitig etwas: Lernbereitschaft und Engagement. Denn unser Ziel ist es, durch die Ausbildung unsere Mitarbeiter von morgen zu gewinnen“, so Rauschen weiter.

Die regionalen Unternehmen bei der Nachwuchsgewinnung zu unterstützen, sei das Ziel der Auszeichnung, erläuterte Marco Graf: „Die Ausbildungsbetriebe können das Siegel in ihrem Ausbildungsmarketing nutzen und damit deutlich machen, dass sie eine herausragende Ausbildungsqualität bieten.“ Bei L&T sei besonders positiv aufgefallen, wie intensiv die Auszubildenden begleitet und beim Lernen unterstützt würden und wie häufig ein Feedback erfolge.

„Außerdem teilen wir den Auszubildenden schon frühzeitig mit, anhand welcher Kriterien wir über eine Übernahme entscheiden“, ergänzte Thomas Ganter. Durch das regelmäßige Feedback könnten die Auszubildenden diese immer im Blick behalten.

Die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim bietet das Zertifizierungsverfahren seit 2015 an. Es beinhaltet einen kurzen Eingangscheck, einen ausführlichen Fragebogen, eine Beratung durch die IHK-Ausbildungsberater und ein detailliertes Audit mit Personalexperten anderer regionaler Unternehmen. Bisher wurden 56 Betriebe in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet. Weitere Informationen erhalten interessierte Betriebe bei der IHK.

Durch Ausbildung jetzt Zukunft sichern! Wirtschaft und Gewerkschaften werben gemeinsam

Als sichtbares Zeichen für die duale Ausbildung in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland- Grafschaft Bentheim hat die IHK jetzt gemeinsam mit dem Industriellen Arbeitgeberverband (IAV) sowie den regionalen Vertretungen der Industriegewerkschaft (IG) Metall und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ein Plakat vorgestellt, auf dem mit dem Slogan „Jetzt Zukunft sichern“ um Aufmerksamkeit geworben wird.

„Mit dieser Botschaft wenden wir uns an Jugendliche und Betriebe. Die Chancen für eine Karriere mit Lehre sind trotz Corona sehr gut. Daher ermuntern wir alle Jugendlichen, noch in diesem Jahr mit einer dualen Ausbildung in die Berufswelt einzusteigen. Die Betriebe stellen auch in diesem ‚Sommer der Ausbildung‘ zahlreiche Ausbildungsplätze für den Fachkräftenachwuchs zur Verfügung“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf.

„Jugendliche benötigen jetzt berufliche Perspektiven, aber auch die Betriebe, denen oftmals mehr denn je die Azubis fehlen. In vielen Unternehmen der Region gibt es noch zahlreiche freie Ausbildungsplätze, die auf die richtige Kandidatin oder den richtigen Kandidaten warten“, berichtet IAV-Hauptgeschäftsführer Axel Busch.

Damit mittel- oder sogar langfristig keine „Generation Corona“ entsteht, die berufliche oder persönliche Schäden davonträgt, müssen aus gewerkschaftlicher Sicht Arbeitgeber und Politik nun unverzüglich handeln. „Um dem Fachkräftemangel von morgen aktiv entgegenzuwirken, bedarf es aktuell einer besonderen Anstrengung!“ so der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Osnabrück, Stephan Soldanski. „Ausbildung muss jetzt Priorität haben!“, fordert er. DGB-Regionsgeschäftsführerin Petra Tiesmeyer ergänzt: „Wenn Pläne durch die Pandemie zerstört wurden, müssen neue Pläne her und wir stehen alle in der Verantwortung, diese mit allen Kräften auch aktiv zu begleiten. Arbeitgeber und Politik müssen gemeinsam handeln, um Ausbildungsplätze in guter Qualität zu erhalten und neu zu schaffen sowie die Übernahme der Nachwuchskräfte zu sichern.“

Weiterhin stehen den Jugendlichen in der Region ausreichend Ausbildungsplätze zur Verfügung. Noch Ende Juni des Jahres konnten im Arbeitsamtsbezirk Osnabrück die 710 als ausbildungsplatzsuchend registrierten Jugendlichen aus 1.886 offenen Lehrstellen auswählen. Im Arbeitsamtsbezirk Nordhorn (Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim) standen 574 registrierten Jugendlichen 2.649 offene Lehrstellen gegenüber. Alle Ausbildungspartner erwarten, dass der Ausbildungsmarkt auch über den Ausbildungsbeginn nach den Sommerferien hinaus stark in Bewegung bleibt.

E3/DC: Highway to Notstrom – Speicher bei der Feuerwache Walheim

Eine Investition für die Zukunft tätigt die Feuerwehr Walheim durch die Modernisierung mit regenerativ erzeugtem Strom. Bei der Sanierung der Wache wurde ein Stromspeicher von E3/DC installiert, der sich dank seiner energetisch vorteilhaften Eigenschaften selbst finanziert und dabei den kommunalen Geldbeutel schont. Damit zeigt das Projekt eindrucksvoll, wie eine optimierte Notstromversorgung in Feuerwehrgebäuden aussehen kann.
Eine Feuerwache ohne Strom ist undenkbar!

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Hellmann setzt erfolgreiche Geschäftsentwicklung im Q1 2021 fort

Der international tätige Full-Service-Dienstleister Hellmann Worldwide Logistics hat das Geschäftsjahr 2020 sowie das erste Quartal 2021 trotz globaler Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie sehr erfolgreich abgeschlossen und die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens konsequent vorangetrieben.

Profitables Wachstum in herausforderndem Marktumfeld 

Während insbesondere das erste Halbjahr 2020 durch Volumenrückgänge vor allem im Luftfrachtbereich gekennzeichnet war, konnte das Transportvolumen für das Gesamtjahr betrachtet dank eines starken und flexiblen Produktmanagements sowie der Gewinnung zahlreicher Neukunden relativ stabil gehalten werden. Trotz eines insgesamt leichten Volumenrückgangs hat der Hellmann-Konzern den Jahresumsatz 2020 um 4,4 % auf EUR 2,5 Mrd. steigern können. Die EBIT-Marge konnte durch die konsequente Umsetzung eines nachhaltigen Kostenmanagements sowie effiziente Unternehmensstrukturen auf 2,9 % erhöht werden. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen auch in diesem herausfordernden Umfeld über eine sehr solide Finanzausstattung: Der Cashflow konnte im vergangenen Jahr maßgeblich erhöht werden, sodass der Konzern nettoschuldenfrei aufgestellt ist.

Diese positive Unternehmensentwicklung setzt sich im laufenden Geschäftsjahr 2021 über alle Produktbereiche hinweg fort, sodass die Konzernkennzahlen für das erste Quartal 2021 deutlich über Vorjahresniveau liegen. In den Bereichen Luft- und Seefracht konnte aufgrund der gestiegenen Nachfrage ein deutlicher Mengenzuwachs verzeichnet werden; das Segment Contract Logistics profitiert zum einen von angelaufenen Neukundengeschäften sowie vom anhaltenden Anstieg der E-Commerce-Aktivitäten. Auch der Bereich Road & Rail entwickelt sich positiv. Neben einem massiven Volumenanstieg im Bereich der Landverkehre ist auch die Nachfrage nach Schienentransporten zwischen Asien und Europa nach wie vor hoch.

Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum geschaffen 

Bereits im Jahr 2019 hat die Unternehmensleitung durch die Einführung einer neuen global einheitlichen Organisationsstruktur sowie der konsequenten Umsetzung einer umfassenden Digitalisierungsstrategie die Weichen für nachhaltiges Wachstum gestellt und damit die Voraussetzungen für deutliche Effizienzsteigerungen geschaffen. Gleichzeitig trug die Neuaufstellung des globalen Hellmann-Netzwerkes sowie der Aufbau eines starken internationalen Management-Teams dazu bei, dass Hellmann seine Marktposition über alle Produktbereiche hinweg stärken konnte. Auf dieser Basis gilt es nun, den Digitalisierungsgrad kontinuierlich zu erhöhen und u.a. neue Transportmanagement Systeme (TMS) einzuführen, das operative Geschäft auszubauen und weiteres Wachstum zu generieren. In diesem Zusammenhang strebt das Unternehmen auch die Akquisition operativer und strategisch zukunftsweisender Beteiligungen an, z.B. in den Bereichen Digitalisierung oder spezieller Nischenprodukte.

„Das Jahr 2020 war auch für Hellmann ein Stresstest. Unser Ziel, profitables Wachstum zu generieren, haben wir trotz der massiven Herausforderungen erreicht. So hat uns die Krise nicht gebremst, sondern vielmehr unsere Stärken deutlich gemacht: unsere Flexibilität, aber auch das enorme Engagement und die Motivation aller MitarbeiterInnen. Im laufenden Geschäftsjahr wollen wir die Ziele unserer Wachstumsstrategie umsetzten und Marktanteile in allen Produktbereichen gewinnen“, so Reiner Heiken, Chief Executive Officer Hellmann Worldwide Logistics.

Hellmann

Seit seiner Gründung vor 150 Jahren hat sich Hellmann Worldwide Logistics zu einem der großen internationalen Logistik-Anbieter entwickelt. Der Hellmann-Konzern hat 2020 mit 10.601 MitarbeiterInnen einen Umsatz von rund EUR 2.5 Mrd. erzielt. Die Dienstleistungspalette umfasst die klassischen Speditionsleistungen per LKW, Schiene, Luft- und Seefracht, genauso wie ein umfangreiches Angebot für KEP-Dienste, Kontraktlogistik, Branchen- und IT-Lösungen.

WFO: Expertise und Innovation – Stippvisite im Wissenschaftspark

­­­­­Mit dem Labor Lehmacher und Schneider und dem BOGE Innovation Center standen am vergangenen Montag gleich zwei Unternehmen im Osnabrücker Wissenschaftspark im Kalender von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Im Rahmen seiner regelmäßigen Unternehmensbesuche zusammen mit der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) war er am Nachmittag zusammen mit WFO-Geschäftsführer Ralf Minning zu Gast bei beiden Unternehmen, die sich in der Albert-Einstein-Straße seit dem Jahr 2020 ein Gebäude teilen.

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Osnabrücker Wirtschaftspreis 2021: „Beständig innovativ“

Ein starker Mittelstand und die lokalen Unternehmen prägen das Leben und Stadtbild in Osnabrück. Sie übernehmen gesellschaftliche Verantwortung, sichern Arbeitsplätze und beweisen Mut zu Innovationen und neuen Wegen. Diese Qualitäten waren im Jahr 2020 und den ersten Monaten des Jahres 2021 in besonderem Maße gefragt, um eine Krise ungeahnten Ausmaßes zu überstehen. Das soll sich auch in der diesjährigen Verleihung des Osnabrücker Wirtschaftspreises niederschlagen. Daher stellt der Verein für Wirtschaftsförderung in Osnabrück e.V. (VWO), der den Preis in diesem Jahr zum achten Mal verleiht, den Wirtschaftspreis unter das Motto „BESTÄNDIG INNOVATIV“ und führt ein zusätzliches Bewertungskriterium für die Jury ein: Auch ein „aktives, erfolgreiches Krisenmanagement im Rahmen der Corona-Pandemie“ wird bei der Beurteilung der nominierten Unternehmen bewertet werden.

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TOP AUSBILDUNG: IHK verleiht Qualitätssiegel an Eiffage Infra-Nordwest

In den letzten Monaten hat sich die Eiffage Infra-Nordwest GmbH aus Wallenhorst dem IHK-Zertifizierungsverfahren TOP AUSBILDUNG gestellt und wurde nun – nach dem erfolgreichen Abschluss des Audits – mit dem IHK-Qualitätssiegel ausgezeichnet. IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf überreichte jetzt die Urkunde an Manfred Inden, Geschäftsführer der Eiffage Infra-Nordwest GmbH.

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Osnabrück wird Veranstaltungsort der Hanseraumkonferenz 2024

Unter dem Motto „Wirtschaft ist unser Steckenpferd“ richten die Wirtschaftsjunioren (WJ) Osnabrück der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim am Himmelfahrtswochenende 2024 die Hanseraumkonferenz (HAKO) in der Hansestadt aus. Das Mandat erhielten die WJ Osnabrück kürzlich von den Delegierten des Hanseraums.

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#BOMA.OS – Berufsorientierung mal anders! Neuer Talk für die Region

Viele Unternehmen engagieren sich im Bereich der Berufsorientierung, um Fachkräftenachwuchs zu gewinnen. Doch auch in diesem Jahr mussten Pandemie-bedingt Ausbildungsmessen ausfallen, Betriebspraktika fanden nicht oder nur eingeschränkt statt und bewährte Praxisprojekte wurden abgesagt oder konnten nur online durchgeführt werden. „Der Wunsch der Betriebe nach einem neuen Format, dass ihnen einen nachhaltigen Kontakt mit Jugendlichen und Eltern ermöglicht, ist groß“, so MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers. Der neue Talk #BOMA.OS rund um Ausbildung und das Duale Studium soll genau diesen Austausch herstellen.

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