Der Arbeitsmarkt im Kreis Lippe und in OWL im März 2021

„Trotz des weiter anhaltenden Lockdowns setzt im März die Frühjahrsbelebung ein, und führt zu sinkender Arbeitslosigkeit,“ so die Kurzbilanz von Barbara Schäfer, Leiterin der Agentur für Arbeit Detmold. „Wichtig bleibt nach wie vor die Kurzarbeit, die den lippischen Arbeitsmarkt stabilisiert, zusätzliche Entlassungen verhindert, und der aktuellen Entwicklung die robuste Grundlage auf dem Arbeitsmarkt gibt.“

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Kreis Lippe und OWL: Der Arbeitsmarkt im Februar 2021

„Der lippische Arbeitsmarkt zeigt sich im Februar stabil angesichts der Corona-Entwicklung und der saisonal-typischen Schwankungen im Wintermonat Februar“, bilanziert Barbara Schäfer, Leiterin der Agentur für Arbeit Detmold. „Im Vergleich zum Vorjahres-Februar, also der Vor-Corona-Zeit, hat sich der heimische Arbeitsmarkt um 0,4 Prozentpunkte verschlechtert. Das sind in menschlichen Schicksalen 860 Personen mehr, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Der unterjährige Einbruch ist damit zweifelsohne da, gleichwohl haben die Kurzarbeiterregelungen die Situation nachhaltig stabilisiert.“

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Arbeitsagenturen: Der Arbeitsmarkt Ostwestfalen-Lippe im November 2020

Nach der erfreulichen Entwicklung seit August ist die Zahl der Arbeitslosen in Ostwestfalen-Lippe auch im November gesunken. So ging die Zahl der Menschen ohne Arbeit in der Region im Vergleich zum Oktober 2020 um 2,9 Prozent auf 65.806 Personen zurück. Das sind insgesamt 1.971 Arbeitslose weniger. Im November 2019 waren 14,2 Prozent oder 8.195 Menschen weniger ohne Arbeit registriert. Damit gibt es im Jahresvergleich einen sehr deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit in Ostwestfalen-Lippe.

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Bundesverband mittelständische Wirtschaft: Arbeitsmarkt vor tiefer Korrektur

In ihrem jüngsten Mittelstandspanel warnt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vor dem Verlust von mehr als einer Million Jobs im deutschen Mittelstand. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) fordert zur Stärkung der Konjunktur Steuersenkungen, Bürokratieabbau und eine Konsolidierung der Sozialhaushalte. Dazu erklärt NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Mittelstandsverband: 

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Spitzengespräch zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in OWL

Der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Ostwestfalen-Lippe (OWL) steht seit Mitte März dieses Jahres deutlich unter dem konjunkturellen Einfluss der Corona-Pandemie. Wie mit dieser Herausforderung kurz- und mittelfristig sinnvoll umzugehen ist, erörterten die vier Leiter beziehungsweise Leiterinnen der Agenturen für Arbeit in OWL zusammen mit Judith Pirscher, Regierungspräsidentin im Regierungsbezirk Detmold, jüngst in einem Spitzengespräch. Barbara Schäfer (Leiterin der Detmolder Arbeitsagentur ab ersten Oktober), Frauke Schwietert (Herford), Thomas Richter (Bielefeld) und Heinz Thiele (Paderborn) sind sich mit Pirscher darüber einig, dass es das vorrangige Ziel sein muss, die heimische Wirtschaft möglichst stabil durch die Krise zu bringen, und Beschäftigung zu sichern.

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30 Jahre Einheit: Arbeitsmarkt in Ost und West auf Annäherungskurs

30 Jahre nach der Wiedervereinigung hat sich viel getan auf dem Arbeitsmarkt. Dieser war in drei bewegten Jahrzehnten geprägt von den Herausforderungen der Wendejahre, der größten Arbeitsmarktreform in der Geschichte, und steht nun ganz aktuell unter dem Einfluss der Corona-Pandemie.

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Der Arbeitsmarkt in Lippe und Ostwestfalen im August 2020

„Die Corona-Pandemie hat den lippischen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt seit Mitte März im Griff gehalten“, so Monika Donner, stellvertretende Leiterin der Agentur für Arbeit Detmold. „Im Vergleich zu den Vorjahresmonaten kam es zu einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit, und auch der Ausbildungsmarkt verlor deutlich an Dynamik. Ab diesem Monat August lässt sich jedoch erkennen, dass die Auswirkungen von Corona abnehmen, was ein deutlich positives Signal für alle Ausbildungs- und Arbeitssuchenden ist.“

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Stadt Bielefeld: der Arbeitsmarkt im Februar 2020

Thomas Richter, Leiter der Agentur für Arbeit Bielefeld, kommentiert die Daten zum Arbeitsmarkt wie folgt: „Der Arbeitsmarkt in der Stadt Bielefeld erweist sich im Februar gegenüber dem Vormonat zwar als etwas stabiler, doch ist der Bestand an Arbeitslosen leicht gestiegen. Die Arbeitslosenquote beträgt dabei unverändert 7,8 Prozent“. Das spricht dafür, dass nicht allein temporär wirkende, saisontypische Effekte  –  wie das Auslaufen von Arbeitsverträgen  –  die deutlicheren Spuren am Arbeitsmarkt im Januar hinterlassen haben. Diese sind wohl auch Folge der schwächeren Konjunktur.

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Kreis Gütersloh: Der Arbeitsmarkt im Februar 2020

Thomas Richter, Leiter der Agentur für Arbeit Bielefeld, kommentiert die Daten zum Arbeitsmarkt wie folgt: „Der Arbeitsmarkt erweist sich im Kreis Gütersloh im zweiten Monat des Jahres als robust. Die Arbeitslosenquote von Februar liegt gegenüber dem Vormonat unverändert bei 4,3 Prozent. Das spricht zugleich dafür, dass nicht allein temporär wirkende, saisontypische Effekte  –  wie das Auslaufen von Arbeitsverträgen  –  die deutlicheren Spuren am Arbeitsmarkt im Januar hinterlassen haben. Diese sind wohl auch Folge der schwächeren Konjunktur.

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Weitere Entlastung auf dem Arbeitsmarkt in Lippe

  • Arbeitslosigkeit im Oktober sinkt im Vergleich zum Vormonat um 263 Frauen und Männer
  • Aktuell 10.452 Arbeitslose, somit 54 Personen bzw. 0,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat
  • Arbeitslosenquote bei 5,6 Prozent, vor einem Jahr im Oktober: 5,7 Prozent

Der Arbeitsmarkt im Überblick

In Lippe nahm die Arbeitslosigkeit im Oktober gegenüber September um 263 Personen auf 10.452 Frauen und Männer ab, also um 2,5 Prozent. Die Arbeitslosenzahl des Vorjahres wird ebenso unterschritten, und zwar um 54 Frauen und Männer bzw. um 0,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,6 Prozent. Im Oktober 2018 lag die Quote bei 5,7 Prozent.

Im Kreis Lippe erhielt die im September erfolgte Herbstbelebung erwartungsgemäß im Oktober einen weiteren Schwung. Gleichwohl dämpft Agenturleiter Heinz Thiele mögliche Erwartungen an eine weitere zeitnahe Senkung der Arbeitslosigkeit in Lippe: „Die konjunkturelle Situation ist derzeit eher verhalten, so dass Unternehmen zwar ihr Personal halten, aber von Neueinstellungen absehen. So gab es im Oktober mit 653 gemeldeten Arbeitsstellen insgesamt 112 oder 14,6 Prozent weniger Zugänge als noch vor einem Jahr. Zum heutigen Zeitpunkt ist in den nächsten Monaten aber auch nicht davon auszugehen, dass es zu einer deutlichen Steigerung der Arbeitslosigkeit kommt. Von einer Krise wie in den Jahren 2008/ 2009 sind wir weit entfernt. Zeiten der geringeren Auslastung sollten vorausschauend für die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch mit finanzieller Unterstützung der Agentur für Arbeit genutzt werden.“

Im Oktober meldeten sich im Kreis Lippe 2.114 Personen neu oder wieder arbeitslos. 2.375 Frauen und Männer meldeten sich im aktuellen Monat aus der Arbeitslosigkeit ab. Im Rechtskreis SGB III (Versicherungsbereich, Agentur für Arbeit Detmold) liegt die Arbeitslosigkeit im Oktober bei 3.092 Frauen und Männer, das sind 92 Personen weniger als im Vormonat und 375 Menschen mehr als im Vorjahresmonat. Im Rechtskreis SGB II (Grundsicherung, Jobcenter Lippe) gab es im Oktober 7.360 Arbeitslose. Das ist ein Minus von 171 Personen gegenüber September. Im Vergleich zum Oktober 2018 sind es 429 Arbeitslose weniger. Die anteilige SGB-III-Arbeitslosigkeit liegt bei 1,7 Prozent; die anteilige SGB-II-Arbeitslosigkeit beläuft sich auf 4,0 Prozent.

Personengruppen

Die Jugendarbeitslosigkeit (unter 25 Jahren) nahm im Vergleich zum Vormonat um 151 Personen auf 1.178 junge Frauen und Männer ab. Die altersspezifische Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 5,7 Prozent.

Bei den über 50-Jährigen fiel die Arbeitslosenzahl im Oktober gegenüber September um 64 Personen auf 3.225 Frauen und Männer. Die altersspezifische Arbeitslosenquote beträgt aktuell 4,8 Prozent.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen nahm im Vergleich zum Vormonat um 45 Personen ab. Es sind 4.422 Menschen langzeitarbeitslos. Im Vergleich zum Oktober 2018 sind es deutlich weniger Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit, und zwar 378 Frauen und Männer oder 7,9 Prozent.

Aktuell sind 2.930 ausländische Arbeitnehmer arbeitslos. Das sind 98 Personen weniger als im Vormonat, und 25 Personen weniger als im Vorjahresmonat.

Kräftenachfrage/ Stellenentwicklung

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Detmold waren im Oktober 2.409 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber September ist das ein Rückgang von 59 Stellen oder zwei Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 413 Stellen weniger (minus 15 Prozent). Arbeitgeber meldeten im Oktober 653 neue Arbeitsstellen, das waren 112 Stellen oder 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Regionale Entwicklung

In den einzelnen Dienststellen des Agenturbezirkes Detmold entwickelte sich die Arbeitslosigkeit im Oktober recht unterschiedlich. Vergleichsweise gut war die Veränderung in Lemgo, wo der Bestand an Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat um vier Prozent abnahm. Dem gegenüber steht die Entwicklung in Bad Salzuflen mit einer Zunahme von zwei Prozent.  Die Arbeitslosenquoten zeigen sich aufsteigend sortiert folgendermaßen: Geschäftsstelle Lemgo (4,2 Prozent), Geschäftsstelle Blomberg (4,7 Prozent), Geschäftsstelle Bad Salzuflen (6,0 Prozent) und Hauptagentur Detmold (6,4 Prozent).

Der Arbeitsmarkt in Ostwestfalen-Lippe

Im Oktober ist die Zahl der Arbeitslosen in Ostwestfalen-Lippe gesunken. So sank in unserer Region die Zahl der Menschen ohne Arbeit im Vergleich zum September 2019 um 1,8 Prozent auf 57.694 Personen. Das sind insgesamt 1.039 Arbeitslose weniger.

Im Oktober 2018 waren noch 3,7 Prozent oder 2.042 Menschen weniger ohne Arbeit registriert. Damit gibt es im Jahresvergleich einen Anstieg der Arbeitslosigkeit in Ostwestfalen-Lippe.

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahresmonat betrifft alle Personengruppen, mit Ausnahme der Langzeitarbeitslosen.

Die Zahl der offenen Stellen, die von den Jobcentern und Arbeitsagenturen in OWL angeboten werden konnten, lag im Oktober auf einem hohen Niveau. Der Bestand lag mit 19.866 freien Stellen um 2.619 Stellen niedriger, als noch vor einem Jahr. Gleichzeitig sank die Zahl der von den Arbeitgebern in der Region gemeldeten neuen Stellen im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat um 852 Stellen. Ein Rückgang der Stellenmeldungen ist inzwischen in allen Agenturbezirken in OWL festzustellen.

Die günstigste Arbeitslosenquote in unserer Region findet sich im Agenturbezirk Paderborn (4,5 Prozent), gefolgt von den Bezirken Herford (4,8 Prozent), Bielefeld (5,5 Prozent) und Detmold (5,6 Prozent). Insgesamt hat Ostwestfalen-Lippe eine Arbeitslosenquote von 5,1 Prozent.