Stadt Bielefeld: der Arbeitsmarkt im Februar 2020

Thomas Richter, Leiter der Agentur für Arbeit Bielefeld, kommentiert die Daten zum Arbeitsmarkt wie folgt: „Der Arbeitsmarkt in der Stadt Bielefeld erweist sich im Februar gegenüber dem Vormonat zwar als etwas stabiler, doch ist der Bestand an Arbeitslosen leicht gestiegen. Die Arbeitslosenquote beträgt dabei unverändert 7,8 Prozent“. Das spricht dafür, dass nicht allein temporär wirkende, saisontypische Effekte  –  wie das Auslaufen von Arbeitsverträgen  –  die deutlicheren Spuren am Arbeitsmarkt im Januar hinterlassen haben. Diese sind wohl auch Folge der schwächeren Konjunktur.

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Kreis Gütersloh: Der Arbeitsmarkt im Februar 2020

Thomas Richter, Leiter der Agentur für Arbeit Bielefeld, kommentiert die Daten zum Arbeitsmarkt wie folgt: „Der Arbeitsmarkt erweist sich im Kreis Gütersloh im zweiten Monat des Jahres als robust. Die Arbeitslosenquote von Februar liegt gegenüber dem Vormonat unverändert bei 4,3 Prozent. Das spricht zugleich dafür, dass nicht allein temporär wirkende, saisontypische Effekte  –  wie das Auslaufen von Arbeitsverträgen  –  die deutlicheren Spuren am Arbeitsmarkt im Januar hinterlassen haben. Diese sind wohl auch Folge der schwächeren Konjunktur.

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Weitere Entlastung auf dem Arbeitsmarkt in Lippe

  • Arbeitslosigkeit im Oktober sinkt im Vergleich zum Vormonat um 263 Frauen und Männer
  • Aktuell 10.452 Arbeitslose, somit 54 Personen bzw. 0,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat
  • Arbeitslosenquote bei 5,6 Prozent, vor einem Jahr im Oktober: 5,7 Prozent

Der Arbeitsmarkt im Überblick

In Lippe nahm die Arbeitslosigkeit im Oktober gegenüber September um 263 Personen auf 10.452 Frauen und Männer ab, also um 2,5 Prozent. Die Arbeitslosenzahl des Vorjahres wird ebenso unterschritten, und zwar um 54 Frauen und Männer bzw. um 0,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,6 Prozent. Im Oktober 2018 lag die Quote bei 5,7 Prozent.

Im Kreis Lippe erhielt die im September erfolgte Herbstbelebung erwartungsgemäß im Oktober einen weiteren Schwung. Gleichwohl dämpft Agenturleiter Heinz Thiele mögliche Erwartungen an eine weitere zeitnahe Senkung der Arbeitslosigkeit in Lippe: „Die konjunkturelle Situation ist derzeit eher verhalten, so dass Unternehmen zwar ihr Personal halten, aber von Neueinstellungen absehen. So gab es im Oktober mit 653 gemeldeten Arbeitsstellen insgesamt 112 oder 14,6 Prozent weniger Zugänge als noch vor einem Jahr. Zum heutigen Zeitpunkt ist in den nächsten Monaten aber auch nicht davon auszugehen, dass es zu einer deutlichen Steigerung der Arbeitslosigkeit kommt. Von einer Krise wie in den Jahren 2008/ 2009 sind wir weit entfernt. Zeiten der geringeren Auslastung sollten vorausschauend für die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch mit finanzieller Unterstützung der Agentur für Arbeit genutzt werden.“

Im Oktober meldeten sich im Kreis Lippe 2.114 Personen neu oder wieder arbeitslos. 2.375 Frauen und Männer meldeten sich im aktuellen Monat aus der Arbeitslosigkeit ab. Im Rechtskreis SGB III (Versicherungsbereich, Agentur für Arbeit Detmold) liegt die Arbeitslosigkeit im Oktober bei 3.092 Frauen und Männer, das sind 92 Personen weniger als im Vormonat und 375 Menschen mehr als im Vorjahresmonat. Im Rechtskreis SGB II (Grundsicherung, Jobcenter Lippe) gab es im Oktober 7.360 Arbeitslose. Das ist ein Minus von 171 Personen gegenüber September. Im Vergleich zum Oktober 2018 sind es 429 Arbeitslose weniger. Die anteilige SGB-III-Arbeitslosigkeit liegt bei 1,7 Prozent; die anteilige SGB-II-Arbeitslosigkeit beläuft sich auf 4,0 Prozent.

Personengruppen

Die Jugendarbeitslosigkeit (unter 25 Jahren) nahm im Vergleich zum Vormonat um 151 Personen auf 1.178 junge Frauen und Männer ab. Die altersspezifische Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 5,7 Prozent.

Bei den über 50-Jährigen fiel die Arbeitslosenzahl im Oktober gegenüber September um 64 Personen auf 3.225 Frauen und Männer. Die altersspezifische Arbeitslosenquote beträgt aktuell 4,8 Prozent.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen nahm im Vergleich zum Vormonat um 45 Personen ab. Es sind 4.422 Menschen langzeitarbeitslos. Im Vergleich zum Oktober 2018 sind es deutlich weniger Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit, und zwar 378 Frauen und Männer oder 7,9 Prozent.

Aktuell sind 2.930 ausländische Arbeitnehmer arbeitslos. Das sind 98 Personen weniger als im Vormonat, und 25 Personen weniger als im Vorjahresmonat.

Kräftenachfrage/ Stellenentwicklung

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Detmold waren im Oktober 2.409 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber September ist das ein Rückgang von 59 Stellen oder zwei Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 413 Stellen weniger (minus 15 Prozent). Arbeitgeber meldeten im Oktober 653 neue Arbeitsstellen, das waren 112 Stellen oder 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Regionale Entwicklung

In den einzelnen Dienststellen des Agenturbezirkes Detmold entwickelte sich die Arbeitslosigkeit im Oktober recht unterschiedlich. Vergleichsweise gut war die Veränderung in Lemgo, wo der Bestand an Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat um vier Prozent abnahm. Dem gegenüber steht die Entwicklung in Bad Salzuflen mit einer Zunahme von zwei Prozent.  Die Arbeitslosenquoten zeigen sich aufsteigend sortiert folgendermaßen: Geschäftsstelle Lemgo (4,2 Prozent), Geschäftsstelle Blomberg (4,7 Prozent), Geschäftsstelle Bad Salzuflen (6,0 Prozent) und Hauptagentur Detmold (6,4 Prozent).

Der Arbeitsmarkt in Ostwestfalen-Lippe

Im Oktober ist die Zahl der Arbeitslosen in Ostwestfalen-Lippe gesunken. So sank in unserer Region die Zahl der Menschen ohne Arbeit im Vergleich zum September 2019 um 1,8 Prozent auf 57.694 Personen. Das sind insgesamt 1.039 Arbeitslose weniger.

Im Oktober 2018 waren noch 3,7 Prozent oder 2.042 Menschen weniger ohne Arbeit registriert. Damit gibt es im Jahresvergleich einen Anstieg der Arbeitslosigkeit in Ostwestfalen-Lippe.

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahresmonat betrifft alle Personengruppen, mit Ausnahme der Langzeitarbeitslosen.

Die Zahl der offenen Stellen, die von den Jobcentern und Arbeitsagenturen in OWL angeboten werden konnten, lag im Oktober auf einem hohen Niveau. Der Bestand lag mit 19.866 freien Stellen um 2.619 Stellen niedriger, als noch vor einem Jahr. Gleichzeitig sank die Zahl der von den Arbeitgebern in der Region gemeldeten neuen Stellen im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat um 852 Stellen. Ein Rückgang der Stellenmeldungen ist inzwischen in allen Agenturbezirken in OWL festzustellen.

Die günstigste Arbeitslosenquote in unserer Region findet sich im Agenturbezirk Paderborn (4,5 Prozent), gefolgt von den Bezirken Herford (4,8 Prozent), Bielefeld (5,5 Prozent) und Detmold (5,6 Prozent). Insgesamt hat Ostwestfalen-Lippe eine Arbeitslosenquote von 5,1 Prozent.

Hohes Engagement am Ausbildungsmarkt

Bielefeld/ Kreis Gütersloh. Von März bis Oktober eines jeden Jahres berichtet die Agentur für Arbeit monatlich über die Situation am Ausbildungsmarkt. Im Bezirk der Arbeitsagentur, zu dem das Stadtgebiet Bielefeld und der Kreis Gütersloh zählen, sind aktuell im Juli 1.240 Bewerberinnen und Bewerber auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Ihnen stehen noch 1.344 unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber.

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Statements des iGZ zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz

„Selbst Arbeitsmarktexperten attestierten der Bundesregierung, dass das Fachkräfteeinwanderungsgesetz nicht ausreicht, um dem Fachkräftemangel langfristig beizukommen. Umso wichtiger wäre es dann doch gewesen, die Zeitarbeitsbranche als professioneller Vermittler in den Arbeitsmarkt mit ins Beschäftigungsboot zu holen“, kommentierte Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), die anstehende Verabschiedung vom Fachkräfteeinwanderungsgesetz im Bundestag.

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HWK-Umfrage: Fachkräftemangel begrenzt weiteres Wachstum

Münster. „Die Handwerkskonjunktur im Kammerbezirk Münster im Frühjahr 2019 floriert mit robuster Kraft. Auch die Aussichten bleiben stabil. Allerdings begrenzt der zunehmende Fachkräftemangel in den meisten Branchen weiteres Wachstum.“ Dieses Fazit aus der aktuellen Frühjahrs-Konjunkturumfrage der Handwerkskammer (HWK) Münster zog Präsident Hans Hund am Freitag (24. Mai).

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Einsetzende Frühjahrsbelebung verringert Arbeitslosigkeit

„Mit der einsetzenden Frühjahrsbelebung sind Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung im März weiter zurückgegangen. Obwohl der konjunkturelle Rückenwind nachgelassen hat, entwickelt sich der Arbeitsmarkt alles in allem weiter günstig.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

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Frühlingsanfang sorgt für sinkende Arbeitslosigkeit in Bielefeld

Bielefeld. Statement von Thomas Richter, Leiter der Agentur für Arbeit Bielefeld: „Passend mit dem Frühjahrsanfang im März setzt auch wieder eine Belebung am Arbeitsmarkt in Bielefeld ein. Die Arbeitslosigkeit nahm in diesem Monat um mehr als 140 Menschen ab und die Unternehmen meldeten der Arbeitsagentur und dem Jobcenter Arbeitplus über 760 neue Stellen zur Besetzung. (…)“

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Zahl der Langzeitarbeitslosen in Osnabrück weiter gesunken

Landkreis Osnabrück. Der Arbeitsmarkt im Landkreis Osnabrück hat sich im März erneut positiv entwickelt: Die Zahl der arbeitslosen Empfänger von Arbeitslosengeld (ALG) II sank im Vergleich zum Vormonat um 53 auf nunmehr 2851 Menschen.

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Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt

Das gute März-Wetter schlägt sich auch auf dem Arbeitsmarkt nieder und lässt die Arbeitslosenzahlen weiter fallen. Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Arbeitsagentur Nordhorn ist im Februar um 0,1 auf 2,4 Prozent gesunken und bliebt unvermindert deutlich unter dem Vorjahreswert von 2,7 Prozent. Mit 6.096 Personen waren bei den Geschäftsstellen der Agentur für Arbeit und den Jobcentern 408 Personen bzw. 6,3 Prozent weniger erwerbslos gemeldet als im Monat Februar.

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