Strategisches Stress-Management: Jobcenter OWL

Mathias Hofmann (GF, SHS CONSULT); Susanne Recknagel (Projektleiterin, SHS CONSULT); Horst-Hermann Müller (GF, Jobcenter Paderborn); Rainer Radloff (GF, Jobcenter Bielefeld); Annelie Buntenbach (Vorstandsmitglied, DGB); Michael Henke (Jobcenter Lippe); Martin Schoppmeier (GF, Jobcenter Höxter); Fred Kupczyk (GF, Jobcenter Gütersloh); Klaus Binnewitt (GF, Jobcenter Herford); Detlev Beinke  (stellv. GF, Jobcenter Herford).  Gerne senden wir Ihnen das Bild auch in höherer Qualität zu. (Foto: SHS CONSULT GmbH )
Mathias Hofmann (GF, SHS CONSULT); Susanne Recknagel (Projektleiterin, SHS CONSULT); Horst-Hermann Müller (GF, Jobcenter Paderborn); Rainer Radloff (GF, Jobcenter Bielefeld); Annelie Buntenbach (Vorstandsmitglied, DGB); Michael Henke (Jobcenter Lippe); Martin Schoppmeier (GF, Jobcenter Höxter); Fred Kupczyk (GF, Jobcenter Gütersloh); Klaus Binnewitt (GF, Jobcenter Herford); Detlev Beinke (stellv. GF, Jobcenter Herford). Gerne senden wir Ihnen das Bild auch in höherer Qualität zu. (Foto: SHS CONSULT GmbH )

Bielefeld. Nach 2,5 Jahren endet das Projekt KOMPASS. Ziel war die Entwicklung eines Stress-Managements in sechs Jobcentern in Ostwestfalen-Lippe. Das Stress- Management wird ab 2015 in der Personalentwicklung der Jobcenter fortgeführt. Beteiligt sind die Jobcenter der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Paderborn und das Jobcenter Arbeitplus Bielefeld.

Zum Abschluss konnte Projektträger SHS CONSULT, Bielefeld, rund 80 Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sechs Jobcenter bei der Konferenz „Orientierung im Stress“ in der Stadthalle Bielefeld begrüßen. Hauptrednerin war Annelie Buntenbach, Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB). Sie sprach zum Thema „Der Index Gute Arbeit und Stress-Management“. Ihre These: „Gute Arbeitsbedingungen entstehen nur da, wo die Beschäftigten beteiligt werden. Entgrenzung und Verdichtung von Arbeit, Multitasking und unbezahlte Mehrarbeit sind für viele Beschäftigten an der Tagesordnung. Um diese psychischen Belastungen zu verringern, setzen wir uns in einem ersten Schritt für eine Anti-Stress-Verordnung ein.“

SHS CONSULT hat im Projekt KOMPASS seit Mitte 2012 zukunftsorientierte und nachhaltige Lösungen für ein Stress-Management mit den sechs Jobcentern in Ostwestfalen-Lippe entwickelt. Die Jobcenter haben die Konzepte in die Personalentwicklung implementiert. Insgesamt wurden rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 122 Führungskräfte und Teams in 31 Sachgebieten trainiert. Die Erfahrungen, die in den Jobcentern gemacht wurden, lassen sich auf andere Organisationen und Unternehmen übertragen und können im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements wertvolle Bausteine zum besseren Umgang mit Stress bieten.

Das Vorhaben ist 2011 von SHS CONSULT, Bielefeld, und den Jobcentern der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Paderborn und sowie dem Jobcenter Arbeitplus Bielefeld gemeinsam initiiert worden. KOMPASS wurde im Rahmen des Programms „weiter bilden“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. SHS CONSULT hat als Projektträger seine Expertise im Stress-Management eingebracht und die zentrale Projektorganisation übernommen.

KOMPASS hat Themen aufgegriffen, die in den Jobcentern wichtig sind. Dabei ging es sowohl um das Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber den Kunden als auch um den Umgang mit vielfältigen bürokratischen Anforderungen. Für die sechs Jobcenter war es ein zentrales Anliegen, über die Implementierung von Stress-Management die oftmals sehr belastende Arbeit angemessen zu gestalten. Außerdem sollten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür gewonnen werden, ihren Arbeitsplatz und ihre Tätigkeiten langfristig als interessant zu bewerten; in der Vergangenheit war die Fluktuation hoch.

Rainer Radloff, Geschäftsführer von Arbeitplus in Bielefeld, fasst den Erfolg von KOMPASS zusammen: „Mitarbeiter und Führungskräfte für ihre beruflichen Herausforderungen so auszurüsten, bringt ja nicht nur uns im Jobcenter etwas. Besser mit dem eigenen und dem Stress anderer klarzukommen und Vermeidungs- und Lösungsstrategien zu kennen, wirkt sich natürlich auch positiv aus unsere Kunden aus. Bürgerfreundlichkeit und der Dienstleistungsgedanke werden in Jobcentern groß geschrieben.“

www.shs-consult.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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