Hohe Energiepreise, mehr Kurzarbeit und eine schwache Konsumstimmung

In Berlin diskutierten Möbelhersteller mit Bundestagsabgeordneten
über die Herausforderungen der Branche

BAD HONNEF/HERFORD Spannender Austausch in Berlin: Bei einem parlamentarischen Abend haben rund 30 Mitglieder der Verbände der deutschen Möbelindustrie in der vergangenen Woche mit den Bundestagsabgeordneten und Mitgliedern der Ausschüsse Wirtschaft, Finanzen und Umwelt, Dr. Sandra Detzer (Bündnis 90/Die Grünen), Reinhard Houben (FDP) und Dr. Klaus Wiener (CDU), über die drängendsten Themen der Branche diskutiert. Im Fokus der Veranstaltung in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft standen die gestiegenen Strompreise, die rapide Zunahme der Kurzarbeit in der Möbelindustrie infolge der schwachen Konsumstimmung und der harte Wettbewerb um den Rohstoff Holz.

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Blick hinter die Kulissen des Deutschen Bundestags – drei Osnabrücker Wirtschaftsjunioren begleiten Bundestagsabgeordnete in Berlin

Osnabrück / Berlin – Einmal im Jahr erhalten die Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) für eine Woche exklusive Einblicke in die Abläufe der Bundespolitik.
Der sogenannte ‚Know-how-Transfer‘ wird von den WJD in Berlin organisiert und fand in diesem Jahr mit insgesamt 115 Teilnehmenden aus ganz Deutschland statt. Auch drei Osnabrücker Wirtschaftsjunioren zog es an die Spree:

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Vorstand der NRW-Stiftung im Amt bestätigt

Der ehrenamtliche Vorstand der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege ist für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt worden. Der Stiftungsrat unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten Hendrik Wüst hat den sechsköpfigen Vorstand am 19. Oktober 2022 einstimmig für eine weitere Amtszeit berufen. Dem Gremium aus Expertinnen und Experten für Denkmalpflege, Naturschutz und Verwaltung gehören Stiftungspräsident Eckhard Uhlenberg, Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dr. Ute Röder, Franz-Josef Lersch-Mense, Karl Peter Brendel und Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann an.

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VdK-Präsidentin: „Bürgergeld-Empfänger nicht gegen Niedriglöhner ausspielen“

  • Verena Bentele fordert, Bürgergeld müsse menschenwürdiges Leben ermöglichen
  • Regelsätze müssen besondere Situation der Empfänger berücksichtigen

Der Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil zum neuen Bürgergeld wird am Mittwochmorgen durch das Kabinett verabschiedet. Der neue Regelsatz soll nach Heils Plänen um rund 50 Euro auf monatlich 502 Euro für alleinstehende Erwachsene angehoben werden. Dazu erklärt VdK-Präsidentin Verena Bentele:

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kunststoffland NRW: Unternehmen kommen beim dritten Entlastungspaket zu kurz!

Aktuelle Energiepreissituation erfordert stärkere Entlastung

• Forderungsschreiben an NRW-Wirtschaftsministerin Neubaur: Verband appelliert an Landespolitik kurzfristige direkte und unbürokratische Förderprogramme und Hilfen für Unternehmen bereitzustellen
• Alarmierende Energiepreissituation für Kunststoffindustrie
• Streckbetrieb für verbleibende AKW, damit Versorgungskrise bei Gas nicht auf den Strommarkt übergreift

Die Wertschöpfungskette Kunststoff ist energieintensiv. Während bei der Herstellung des Rohmaterials im Rahmen der chemischen Produktion eine sichere und wettbewerbsfähige Gasversorgung im Vordergrund steht, erfolgt die Formung von Kunststoffen im Rahmen der Weiterverarbeitung vorwiegend unter Zuhilfenahme von Strom. Insofern hat die sichere als auch wettbewerbsfähige Versorgung mit Strom und Gas für die gesamte Wertschöpfungskette eine existentielle Bedeutung. „Vor diesem Hintergrund erfüllt uns die aktuelle Situation auf den Energiemärkten mit großer Sorge. Die Versorgungskrise bei Gas droht auf den Strommarkt überzugreifen. Das letzte Entlastungspaket enthält keine Maßnahmen für Unternehmen und industriellen Mittelstand. Angesichts des hierin drohenden Gefahrenpotentials für die Wirtschaft und insbesondere die Kunststoffindustrie, muss ein solches Überschwappen verhindert und Maßnahmen ergriffen werden“, so Dr. Ron Brinitzer, Geschäftsführer kunststoffland NRW. Für viele KMU sind nach Automobilkrise, Lieferkettenproblemen und Corona sämtliche Rücklagen aufgebraucht, so dass hier schnell gehandelt werden muss

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VdK-Präsidentin: „Scholz ignoriert die Notwendigkeit eines Sozialgipfels“

  • Bedürftige sollten dauerhaft Energiepreise stemmen können, fordert Verena Bentele
  • Alle müssen ihren Beitrag leisten

Vor dem zweiten Treffen im Rahmen der konzertierten Aktion appelliert der Sozialverband VdK erneut an Bundeskanzler Olaf Scholz, endlich auch das Gespräch mit den von der Energiekrise am stärksten betroffenen Bürgerinnen und Bürgern und ihren Vertretern zu suchen. Der VdK hatte im August gemeinsam mit dem Sozialverband Deutschland (SoVD), dem Deutschen Mieterbund (DMB) und der Tafel Deutschland die Bundesregierung zu einem Sozialgipfel aufgerufen. Bisher ist der Bundeskanzler darauf nicht eingegangen.

Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele:

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Zwischen Teamgeist und täglichen Herausforderungen

SPD-Fraktion des Kreises Steinfurt zu Besuch bei den Stadtwerken Tecklenburger Land

Wie hat sich die Gründung der Stadtwerke Tecklenburger Land ganz konkret vollzogen? Was unternimmt die Unternehmensgruppe in Sachen Energiewende? Wie ist es um die Suche nach Fachkräften in der Branche bestellt? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt eines Besuchs der SPD-Fraktion des Kreises Steinfurt bei den Stadtwerken Tecklenburger Land in Ibbenbüren. Beim Rundgang über den Unternehmensstandort auf dem ehemaligen Bergwerksgelände an der Zechenstraße in Ibbenbüren bekamen die Kreis-Politiker Einblick in einen Arbeitsalltag zwischen Teamgeist und den täglichen Herausforderungen eines Versorgungsunternehmens.

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VdK-Präsidentin: „Wegfall der Hinzuverdienstgrenze hilft älteren Geringverdienern nicht“

  • Verena Bentele fordert für sie geförderte Beschäftigungsmöglichkeiten
  • VdK begrüßt leichtere Kombi von Rente und Hinzuverdienst

Die Regierung will laut einem Bericht der Agentur Reuters die Hinzuverdienstgrenzen für alle Arbeitnehmer streichen, die nach einem vorzeitigen Renteneintritt nebenher noch arbeiten. So soll dem Fachkräftemangel begegnet werden. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele:

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VdK: „Deutschland braucht einen Sozialgipfel!“

  • VdK Deutschland, SoVD, Deutscher Mieterbund und die Tafel Deutschland appellieren an den Bundeskanzler
  • VdK-Präsidentin Bentele: „Jetzt ist die Zeit zu handeln!“

Ein breites Bündnis mit dem Sozialverband VdK Deutschland, dem Sozialverband Deutschland (SoVD), dem Deutschen Mieterbund (DMB) und der Tafel Deutschland e. V. fordert Bundeskanzler Olaf Scholz auf, sofort einen Sozialgipfel einzuberufen.

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Sozialverbände klagen gegen Grundsicherung

  • VdK-Präsidentin: „Anhebung der Regelsätze Anfang des Jahres um drei Euro war aus unserer Sicht verfassungswidrig“
  • SoVD-Präsident: „Bundesregierung verletzt Pflicht, das Existenzminimum zu sichern“

Angesichts explodierender Teuerungsraten klagen der Sozialverband VdK und der Sozialverband Deutschland (SoVD) gemeinsam gegen die Anpassung der Regelsätze für sieben Millionen Menschen, die Grundsicherung im Alter und Hartz IV beziehen. „Die Bundesregierung verstößt mit der Anhebung um drei und für Kinder sogar nur um zwei Euro Anfang des Jahres gegen ihren verfassungsmäßigen Auftrag, das Existenzminimum zeitnah sicherzustellen“, sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele. „Daran ändern auch die einmaligen Entlastungszahlungen sowie die zusätzlichen 20 Euro im Monat für Kinder in Grundsicherung nichts. Sie verpuffen angesichts der steigenden Kosten“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer.

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