Savills untersucht Logistikmarkt: City-Logistik bleibt Spitzenreiter

Trotz COVID-19 und den damit einhergehenden Herausforderungen konzentrieren sich Investoren auch weiterhin auf die europäische City-Logistik. Von Januar bis Mai 2020 entfielen auf dieses Segment insgesamt 3,7 Mrd. Euro. Das entspricht laut neuesten RCA-Daten, die von Savills ausgewertet wurden, einem Wachstum von 7 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich der Anteil der Cross Border-Investitionen von 57 % auf 65 %, trotz diverser Reisebeschränkungen, die in vielen europäischen Ländern mehrere Wochen lang in Kraft waren.

„Die Nachfrage nach citynaher Logistik ist auch in Deutschland auf Seiten der Investoren aus dem In- und Ausland sehr groß,“ erklärt Bertrand Ehm, Director Industrial Investment bei Savills in Deutschland, gibt jedoch zu bedenken, dass die Entwicklung urbaner Logistikstandorte häufig einen hohen Komplexitätsgrad aufweist. „Die Errichtung und Umsetzung scheitert oftmals an baurechtlichen Restriktionen. Es bedarf daher einer engen und konstruktiven Abstimmung zwischen Behörden, Projektentwicklern, Bestandshaltern, Investoren und den entsprechenden Nutzergruppen.“

„Der Logistiksektor im Allgemeinen und die urbane Logistik im Besonderen erzielt immer größere Erfolge“, berichtet Marcus de Minckwitz, Director Omnichannel Group und Regional Investment Advisory EMEA bei Savills. Zwei jüngere Deals spiegeln diese Entwicklung wider: So erwarb Hines für seinen Pan-European Core Fund (HECF) ein 62.000 m² großes Urban Logistic Distribution Center im niederländischen Utrecht. Zudem wurde Realterm Logistics mit einer City-Logistik Transaktion in Barcelona zum ersten Mal in Spanien überhaupt aktiv.  „Durch positive Fundamentaldaten und das europaweit stetige E-Commerce-Wachstum, das die Nachfrage zusätzlich ankurbelt, herrscht ein intensiver Bieterwettstreit sowohl nationaler wie auch internationaler Investoren. Die Folge: In allen Ländern, die wir analysieren, sanken die Renditen“, sagt de Minckwitz.

Mike Barns, Associate European Research bei Savills, fügt hinzu: „In den letzten Jahren haben urbane Logistikzentren sich weiterentwickelt – ursprünglich war das Geschäft B2B ausgerichtet, mittlerweile wurde dies auf B2C ausgeweitet. Der Onlinehandel bleibt hierbei die Hauptantriebskraft und wir haben ein beispielloses Wachstum der E-Commerce-Umsätze beobachtet, während große Teile Europas sich im Lockdown befanden. Wir erwarten, dass dies die Nachfrage der Nutzer für den Rest des Jahres 2020 intensivieren und weiteren Aufwärtsdruck auf die Mieten ausüben wird.

VAC 95+ von allfo ist für die Kreislaufwirtschaft gemacht

Nachhaltiger Produktschutz, der vollständig wiederverwertet werden kann
VAC 95+ ist der jüngste Vakuumbeutel von allfo. Das Besondere: Er kann vollständig recycelt werden. Dies stellt die neue Basis aus Polypropylen sicher, durch die der Beutel vom Institut cyclos HTP in der Recycling-Klasse AAA als hochrein zertifiziert wurde. Die Rezeptur des Newcomers wurde im unternehmenseigenen Labor und Anwendungstechnikum entwickelt. Der Beutel kann jetzt der Kreislaufwirtschaft zugeführt werden. Dort erfolgt eine leichte Identifizierung des PP-Beutels und die stoffliche Wiederverwertung ohne zusätzlichen Trennaufwand. Damit erfüllt diese Verpackungslösung – im Gegensatz zu anderen Lösungen auf dem Markt, die erheblichen Mehraufwand im Recycling bedeuten – die Forderungen des deutschen Verpackungsgesetzes, das von der Wirtschaft deutlich mehr recyclingfähige Verpackungen fordert. Das Duale System in Deutschland, über das hierzulande die Kreislaufwirtschaft organisiert wird, hat das Ziel, im Jahresmittel mindestens 58,5 Prozent und bis 2022 63 Prozent der Kunststoffe dem Recycling zuzuführen.

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Unternehmen gründen unter 18. Gründer Henning Hünerbein zeigt wie es geht

Mit 19 gründete Bill Gates Microsoft und Mark Zuckerberg initiierte im gleichen Alter Facebook. Gerade ihr jugendliches Alter hat es ihnen ermöglicht, innovative Unternehmen zu gründen. Auf die Frage, wann der richtige Zeitpunkt ist, ein eigenes Unternehmen zu gründen, hat Jungunternehmer Henning Hünerbein eine einfache Antwort: „Es gibt nur einen richtigen Zeitpunkt um dein Start-up zu gründen! – Und der ist immer jetzt!“ Henning Hünerbein ist einer, der es wissen muss: Er leitet mit seinen 18 Jahren ein erfolgreiches Medienunternehmen, das er mit 15 Jahren noch als Schüler gründete. An diesem Erfolg möchte er andere teilhaben lassen. Mit seinem neuen Buch „Jung. Erfolgreich. Digital. Die Unternehmer der neuen Generation“ ermuntert er Jugendliche zur Firmengründung. Die Schulzeit sei besonders dazu geeignet, denn in dieser Zeit haben die meisten Schüler eine soziale und finanzielle Stütze.

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Regionalmessen „all about automation“ startklar für Herbsttermine

Weil es sicher ist und weil es sicher wichtig ist. So lassen sich die Statements der Aussteller auf die Frage „warum sind Sie bei der all about automation im September dabei?“ zusammenfassen. Neue Kontakte gewinnen, konkrete Projekte besprechen, Vertrauen aufbauen: das lässt sich nur schwer im digitalen Umfeld realisieren. Step by Step kann wieder Normalität in den Alltag einkehren und mit entsprechenden zusätzlichen Maßnahmen können nun auch Messen wieder live, vor Ort erlebbar werden. Die all about automation findet als Präsenzmesse am 9. und 10. September 2020 in der Messe Essen und am 23. und 24. September in der Messe Chemnitz statt.

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IHK: Eintragungspflicht im Transparenzregister prüfen!

„Unternehmen, insbesondere Personengesellschaften, sollten prüfen, ob aufgrund der konkreten gesellschaftsrechtlichen Verhältnisse eine Mitteilungspflicht gegenüber dem Transparenzregister besteht“, empfahl der Referent Kai Osenbrück, Teamleiter Transparenzregister bei der Bundesanzeiger Verlag GmbH, während der digital durchgeführten IHK-Informationsveranstaltung „Das Transparenzregister in der Praxis“.

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Keine erfolgreiche Regionalvermarktung ohne intelligente Mikrologistik!

Passfähige logistische Lösungen für den ländlichen Raum bilden eine zentrale Voraussetzung für den Erfolg wirtschaftlicher Aktivitäten in der Regionalvermarktung. Das Projekt „Intelligente Mikrologistik – Beitrag der Digitalisierung zu effizienten logistischen Angeboten in ländlichen Räumen“ beschäftigt sich mit der Systematisierung bestehender mikrologistischer Lösungen und ihrer digitalen Elemente, um Entscheidungsträgern unterschiedlicher Ebenen eine Wissensbasis für entsprechende förderliche Maßnahmen zu liefern.

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VDMA: Viele Maschinenbauer erwarten für 2021 wieder Umsatzwachstum

Die Mehrheit der Maschinenbauer ist zuversichtlich, nach einem enttäuschenden Jahr 2020 bereits 2021 wieder nominale Umsatzsteigerungen zu erzielen. So lautet die Kernbotschaft der 7. VDMA- Blitzumfrage zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie, an der 640 Mitgliedsunternehmen teilnahmen. „60 Prozent unserer Mitglieder rechnen damit, 2021 nominale Umsatzsteigerungen zu erzielen. Diejenigen Unternehmen, die für 2020 nur geringe Umsatzeinbußen oder sogar Umsatzsteigerungen erwarten, sind auch für 2021 optimistischer“, analysiert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

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E-Rechnung statt Papierberge: Was Unternehmen jetzt wissen müssen

Die öffentliche Verwaltung treibt den Abschied vom Papier voran: Ab dem 27. November 2020 wird die elektronische Rechnungsstellung und -übermittlung für alle Unternehmer, die im Auftrag des Bundes tätig werden, Pflicht. Länder und Kommunen müssen bereits seit April elektronische Rechnungen annehmen. Für viele Unternehmen ist diese Umstellung eine Herausforderung, immerhin erstellt derzeit noch ein Drittel Rechnungen überwiegend oder sogar ausschließlich in Papierform (33 Prozent). Der Digitalverband Bitkom hat jetzt eine neue Version des Faktenpapiers „10 Merksätze für elektronische Rechnungen“ veröffentlicht, das kleinen, mittleren und großen Betrieben bei der Umstellung auf die E-Rechnung hilft. Denn diese muss in einem bestimmten strukturierten Format erstellt werden und eine automatische Verarbeitung ermöglichen – es handelt sich also nicht um eine elektronisch versendete Rechnung, die etwa als PDF an eine Mail angehängt wird.

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„Kalmitätsholz“ und hohe Standards fordern HPE-Betriebe mehr als sonst

Die durch Stürme und lange Trockenheitsphasen ausgelösten Kalamitäten und der hohe Borkenkäfer-Befall machen dem deutschen Wald schwer zu schaffen. Durch das zwangsweise anfallende viele Holz sind die Rundholzpreise breitflächig gefallen. Gleichzeitig werden in den Betrieben der Holzpackmittelindustrie aufgrund der zunehmend schlechten Rundholzqualitäten mehr Qualitätssortierungs- und Bearbeitungsschritte notwendig, bis aus dem Baumstamm eine Palette, Kiste oder Exportverpackung wird. „Der Aufwand beim Heraussortieren einwandfreier Qualitäten und damit auch der Ausschuss steigen deutlich an“, erklärt der Geschäftsführer des Bundesverbandes Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE), Marcus Kirschner. „Holzpackmittel und Paletten laufen deshalb nicht automatisch mit der Preisentwicklung bei Rund- und Schnittholz parallel. Die CO2-speichernden Produkte sind jedoch ihren Preis aufgrund ihrer hohen Qualität in jeder Hinsicht wert.“

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Industrieverpackungen: Richtig verpackt vom Erzeuger zum Konsumenten

Aus Sicht des Endverbrauchers steht Verpackungsmaterial aller Art oft am Pranger. Und sicherlich ist es richtig, kritisch zu hinterfragen, ob Obst wie Orangen oder Bananen erst geschält werden müssen, um dann mit Plastik umhüllt in den Auslagen der Supermärkte zu landen.

Abseits dieser populären negativen Erscheinungen bedarf es allerdings doch einer reibungslosen Logistik, sodass spezielle Industrieverpackungen für einen effektiven und sicheren Transport sorgen müssen, um Produkte gefahrlos und schnell vom Hersteller über den Großhandel zum Verbraucher zu befördern. Dazu müssen branchenübergreifende Materialien wie Karton, Plastik, Stahl, Holz und Glas mit ihren ganz eigenen Bestimmungen genutzt werden.

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