JOKARI: Neuerung in der Bearbeitung von AS-Interface-Kabeln

Parallelverkabelung ist out: In der modernen Feldbus-Kommunikation hat sich das AS-Interface-Kabel zum Anschluss von Aktuatoren und Sensoren als Standard etabliert. Vor allem in der Industrieautomation, der Fördertechnik sowie im Maschinenbau ist das gelbe asymmetrische Kabel im Einsatz.

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Windpark Coesfeld: Stiftung fördert gemeinnützige Vereine und Projekte

Sobald im Frühjahr 2021 der Windpark Coesfeld Letter Bruch mit seinen 13 Windenergieanlagen ans Netz geht, bedeutet das für die Stadt Coesfeld und ihre Bürgerinnen und Bürger nicht nur, dass sie damit regionalen Strom aus einer regenerativen Energieform beziehen können. Übrigens decken die Windenergieanlagen den Bedarf von mehr als 40 000 Haushalten – Coesfeld hat rund 13 000 Haushalte. Es bedeutet auch, dass jedes Jahr ein Teil des dabei erwirtschafteten Geldes der Bürgerstiftung Coesfeld zugutekommt. Dies hat die Windpark Coesfeld Letter Bruch GmbH & Co KG, vertreten durch Ron Keßeler (Geschäftsführer des Energieverbundes Emergy), Klaus Schulze Langenhorst (Geschäftsführer von SL NaturEnergie) und Johannes Peter (Mitgeschäftsfüh-rer der Bürgerenergiegesellschaft Letter Wind GmbH) zusammen mit der Bürgerstiftung Coesfeld beschlossen. Dazu wurde die gemeinsame Stiftung „Windpark Letter Bruch Coesfeld“ eingerichtet.

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Becker GmbH aus Dülmen ist jetzt „Innovationsprojekt Klimaschutz

Eine Auszeichnung zum „Innovationsprojekt Klimaschutz“ erhielt am 20. August 2020 die Becker GmbH – Robot Equipment Automotive aus Dülmen. Gelungene Klimaschutzprojekte werden von der EnergieAgentur.NRW im Auftrag des Wirtschaftsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen in der Best-Practice-Datenbank des Landes www.energieagentur.nrw/klimaexpo präsentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Unternehmen, die heute in effiziente Nutzung von Energie investieren, nutzen den Klimaschutz als Modernisierungsmotor und machen sich nachhaltig fit für die Zukunft. Ich freue mich, dass wir heute ein weiteres Klimaschutzprojekt mit hohem Innovations-Niveau und besonderer Strahlkraft als „Innovationsprojekt Klimaschutz“ auszeichnen, das zur Blaupause für andere Unternehmen werden kann.“

Auf dem alten Kasernengelände sind auf einem Areal von 3,5 Hektar sieben Gebäude des Unternehmens mit einem Netz elektrisch verbunden und werden mit erneuerbaren Energien im großen Stil versorgt: Die Kopplung der installierten Photovoltaikanlage mit einem Batteriespeicher und einer Wärmepumpe zur Wärme- und Kälteversorgung sind Teil des vom Geschäftsführer Andries Broekhuijsen entwickelten Energiekonzeptes mit dem seine Firma rund 90 Prozent des Jahresbedarfs an elektrischer Energie vor Ort erzeugen will.

Die Umsetzung ist ein optimales Beispiel für eine zukunftsgerichtete Energieversorgung in Gewerbegebieten. Eine ergänzende Windenergieanlage, die zurzeit in Planung ist, kann diesen Vorbildeffekt verstärken. Der Strombedarf der Becker GmbH und der ansässigen Unternehmen beläuft sich jährlich auf rund 350 Megawattstunden (MWh). Neben den Produktionsprozessen, der EDV und der Beleuchtung werden damit auch E-Gabelstapler betrieben. Allein 175 MWh/a werden von der elektrisch angetriebenen Wärmepumpe zur Klimatisierung der großräumigen Flächen benötigt. Diese reversible Luft-Wasser-Wärmepumpe kann eine Heizleistung von 135 kW und eine Kühlleistung von 176 kW aufbringen, wobei lediglich max. 42 kW für die elektrische Versorgung benötigt werden. Zur verbesserten Regulierung sind ein 2.000-Liter-Wärmespeicher und ein 2.000-Liter-Kältespeicher an das System angeschlossen. Lastspitzen in den Wärmeanforderungen, wie sie vor allem im Winter auftreten können, werden bei Bedarf über einen zusätzlichen Gasbrennwertkessel mit einer Heizleistung von 310 kW kompensiert. Das System temperiert das Bürogebäude über eine klassische Fußbodenheizung und die Produktionshalle durch eine umweltschonende Betonkernaktivierung.

Ein großer Anteil des Strombedarfs wird durch Photovoltaikanlagen gedeckt. Auf dem Hallendach sollen PV-Anlagen mit insgesamt rund 400 kWp installiert werden. Der größere Teil ist bereits realisiert, der noch fehlende Teil wird bis Ende 2020 installiert. Dadurch können jährlich etwa 345 MWh an elektrischer Energie erzeugt werden. Eine Zwischenspeicherung in Zeiträumen mit Stromüberschuss erfolgt durch Batteriespeicher. Der Großteil der Speicher wurde bereits in Betrieb genommen, alle Systeme wurden parallel mit den PV-Anlagen installiert. Dadurch ergeben sich insgesamt 440 kWh an nutzbarer Gesamtspeicherkapazität. Noch in Planung ist eine Kleinwindenergieanlage (KWEA) mit einer Gesamthöhe von 50 Metern. Die Anlage ist eine ideale Ergänzung zu den bestehenden Photovoltaikanlagen, da vorwiegend in den sonnenschwachen Herbst- und Wintermonaten und häufig auch in der Nacht ein erhöhtes Windaufkommen gegeben ist. Dadurch glätten sich die Lastspitzen in der Erzeugung, wodurch wiederum die Batteriespeicher entlastet werden können und der Grad an Energieautarkie wächst.

Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, übergab die Auszeichnungsplakette in Dülmen. Er findet das neue „Innovationsprojekt Klimaschutz“ vorbildlich: „Mit dieser Verbindung aus Photovoltaik plus Batteriespeicher plus Wärmepumpe hat der Geschäftsführer dafür gesorgt, dass die Betriebskosten pro Jahr um über 100.000 Euro gesenkt werden – ein hervorragender Effekt für diesen Einsatz der neuen Technologien. Hier zeigt sich, dass Klimaschutz auch wirtschaftlich ist.“Über einen Zeitraum von 20 Jahren summieren sich die gesparten Energiekosten auf über zwei Millionen Euro. In diesem Zeitraum hat das Unternehmen die ursprünglichen Investitionskosten von 800.000 Euro mehr als gedeckt.

„Ich freue mich, dass die die EnergieAgentur.NRW unser Energiekonzept auszeichnet“, sagt Andries Broekhuijsen. „Ich hoffe, dass es Nachahmer findet! Denn die Investitionskosten können sich bei kluger Planung über einen längeren Zeitraum vollständig amortisieren und da frage ich mich: Warum macht das nicht jeder?“

Weitere Informationen und eine Multimedia-Präsentation finden Sie hier:

www.energieagentur.nrw/klimaexpo

Coesfeld: Windpark entsteht mit breitem Zuspruch der Bürger

Energiewende konkret: SL NaturEnergie, die Emergy als Gemeinschaftsbetrieb der Stadtwerke Coesfeld und Borken sowie die Bürgerenergiegesellschaft Letter Wind haben mit einem symbolischen Spatenstich den Bau eines der größten Windparks in Nordrhein-Westfalen begonnen. Der Windpark Coesfeld Letter Bruch wird von breiter Unterstützung durch Bürger und Gemeinde getragen und hat damit Vorbildcharakter weit über die Region hinaus. Die 13 Windenergieanlagen in Coesfeld-Lette werden ab Inbetriebnahme jährlich rund 125 Millionen kWh sauberen Strom erzeugen, rechnerisch den Bedarf von mehr als 40.000 Haushalten decken und jährlich rund 53.000 Tonnen klimaschädliches CO2 einsparen.

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Dienstantritt für neuen EMERGY-Chef Keßeler

Ron Keßeler ist seit dem 1. März 2020 neuer Geschäftsführer der Emergy Führungs- und Servicegesellschaft mbH sowie der Stadtwerke Borken/Westf. GmbH und der Wirtschaftsbetriebe der Stadt Coesfeld GmbH. Die zuständigen Gremien im Emergy-Verbund hatten sich am 28. November 2019 einstimmig für Keßeler als neuen Geschäftsführer ausgesprochen. Nun hat der 44-jährige Diplom-Ingenieur seine Dienstgeschäfte aufgenommen und sich am heutigen Montag im Kreis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgestellt.

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Ron Keßeler wird neuer Chef der EMERGY

Ron Keßeler wird neuer Geschäftsführer der Emergy Führungs- und Servicegesellschaft mbH sowie der Stadtwerke Borken/Westf. GmbH und der Wirtschaftsbetriebe der Stadt Coesfeld GmbH. Das hat das Unternehmen am 28. November bekannt gegeben. Der 43 Jahre alte studierte Diplom-Ingenieur ist Nachfolger von Markus Hilkenbach der, wie berichtet, Anfang nächsten Jahres zu den Stadtwerken Wuppertal wechselt.

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Generationswechsel nach über 40 Jahren bei DIETERLE

Münster. Über 40 Jahre ist Bernd Peitz für die DIETERLE GmbH & Co. KG tätig gewesen. Nach seinem Studium hat er seine Laufbahn bei DIETERLE ® 1973 als Konstrukteur begonnen. Seine Karriere hat er als Vertriebsleiter fortgesetzt. Im Jahr 2006 wurde DIETERLE ® von der JÖST group übernommen und Herr Peitz war fortan als Geschäftsführer für die Hebe- und Kipptechnik zuständig.

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