Keine Verbesserung der Pflege in Rehabilitationskliniken

Düsseldorf. Mit großer Sorge sieht der Landesverband der Privatkliniken in Nordrhein-Westfalen (VDPK-NRW) e.V. dem geplanten Inkrafttreten des Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetzes (PpSG) entgegen. Das PpSG unterstützt Krankenhäuser und Pflegeheime richtigerweise dabei, zusätzliches Pflegepersonal einzustellen. Die Kosten dafür, bekommen Krankenhäuser und Pflegeheime von den Krankenkassen auch zusätzlich erstattet. Aufgrund des bestehenden Fachkräftemangels auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Bereich der Pflege, geraten somit Pflegekräfte aus Rehabilitationskliniken verstärkt in das Visier der Krankenhäuser und Pflegeheime.

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Wer Angehörige pflegt, darf Pflegefreibetrag geltend machen

Pflegefreibetrag geltend machen
Dr. Michael Kaufmann, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Partner bei der Münsteraner Kanzlei HLB Dr. Schumacher (Foto: HLB Dr. Schumacher)

Wer einen Angehörigen, Nachbarn oder Bekannten pflegt und nach dessen Tod von ihm erbt, kann bei der Erbschaftsteuer einen Pflegefreibetrag geltend machen. In Höhe von bis zu 20.000 Euro gilt dieser grundsätzlich für alle pflegenden Personen. Der Bundesfinanzhof hat mit einem aktuellen Urteil entschieden, dass die gesetzliche Unterhaltspflicht darauf keinen Einfluss haben darf. Zuvor waren beispielsweise Kinder, die ihre Eltern gepflegt hatten, von diesem Freibetrag ausgenommen, da sie als Verwandte in gerader Linie (sprich: Eltern-Kind-Verhältnis) gesetzlich zur Pflege verpflichtet sind.

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Diakoniewerk Bethel legt Grundstein für neues Seniorenzentrum in Berlin-Lichterfelde

Grundsteinlegung mit Dipl.-Ing. Klaus Meyer (verantwortlicher Architekt), Dr. Angelika Voigt (Vorstandsoberin Diakoniegemeinschaft Bethel), Martin Matz (Diakonisches Werk Berlin- Brandenburg), Frank Mückisch (Bezirksstadtrat für Soziales und Stadtentwicklung), Dr. Katja Lehmann-Giannotti (Vorstand), Karl Behle (Vortand), Pastor Thomas Reichert (Seelsorger Bethel), Dipl.-Ing. Werner Helbig (Projektbetreuer Bethel), Joachim Knollmann (Hauptgeschäftsführer Seniorenzentrum Bethel Lichterfelde (v.l.n.r.) (Foto: Seniorenzentrum Bethel Bad Oeynhausen gGmbH)
Grundsteinlegung mit Dipl.-Ing. Klaus Meyer (verantwortlicher Architekt), Dr. Angelika Voigt (Vorstandsoberin Diakoniegemeinschaft Bethel), Martin Matz (Diakonisches Werk Berlin- Brandenburg), Frank Mückisch (Bezirksstadtrat für Soziales und Stadtentwicklung), Dr. Katja Lehmann-Giannotti (Vorstand), Karl Behle (Vortand), Pastor Thomas Reichert (Seelsorger Bethel), Dipl.-Ing. Werner Helbig (Projektbetreuer Bethel), Joachim Knollmann (Hauptgeschäftsführer Seniorenzentrum Bethel Lichterfelde (v.l.n.r.) (Foto: Seniorenzentrum Bethel Bad Oeynhausen gGmbH)

Bad Oeynhausen/Berlin. Joachim Knollmann, Geschäftsführer vom Seniorenzentrum Bethel in Bad Oeynhausen ist seit eineinhalb Jahren auch kommissarischer Geschäftsführer einer neu entstehenden Senioreneinrichtung in Berlin. Inmitten einer idyllischen Gartenoase, baut das Diakoniewerk Bethel in unmittelbarer Nähe der Hauptverwaltung ein neues Seniorenzentrum mit rund 5.500 Quadratmetern Nutzfläche auf insgesamt drei Etagen.

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Demografischer Wandel verschärft Pflegenotstand

Geschäftsführer Patrick Holze (Foto: Sachwert Marktplatz AG)
Geschäftsführer Patrick Holze (Foto: Sachwert Marktplatz AG)

Hannover. Der demografische Wandel hinterlässt seine Spuren: Während insgesamt die Bevölkerungsanzahl schrumpft, wird die Gesellschaft immer älter. Laut Statistischem Bundesamt werden schätzungsweise 2050 circa 52 Prozent aller Deutschen zwischen 20 und 64 Jahre alt sein. Bei 33 Prozent werde der Anteil der über 65-Jährigen liegen.

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Neue Wege für die Pflege

Bad Oeynhausen. „In Deutschland besteht Fachkräftemangel, insbesondere im Pflegebereich. Für dieses weithin bekannte Problem hat die Politik scheinbar noch keine gängige Lösung gefunden“, erklärt Joachim Knollmann, Hauptgeschäftsführer des Seniorenzentrums Bethel Bad Oeynhausen. Dabei sei der Bedarf riesig: von insgesamt 2,3

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Kampfansage an den Pflegekräftemangel

Kampfansage an den Pflegekräftemangel Berlin (dapd). Die Zielvorgabe ist ambitioniert: Die Bundesregierung will die Ausbildungszahlen in der Pflege jährlich um zehn Prozent steigern. Dazu soll die dreijährige Umschulungsförderung durch die Bundesagentur für Arbeit wieder eingeführt und die Ausbildungszeit bei Vorkenntnissen auf zwei Jahre verkürzt werden, wie Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Donnerstag in Berlin sagte. Zudem sollen 4.000 Pflegehelfer zu Altenpflegefachkräften ausgebildet werden. Die Herausforderungen, vor denen das deutsche Pflegesystem steht, sind gewaltig: Bereits heute müssen rund 2,4 Millionen Menschen betreut werden. Aufgrund des Alterns der Gesellschaft wird die Zahl in den kommenden Jahrzehnten Schätzungen des Gesundheitsministeriums zufolge auf mehr als vier Millionen Menschen steigen. Gleichzeitig wird die Bevölkerungszahl insgesamt sinken, sodass den Pflegebedürftigen potenziell immer weniger Betreuungspersonal gegenübersteht. Pflege als Jobmotor Um diesem Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken, haben nun 30 Partner aus Bund, Ländern und Verbänden einen Ausbildungspakt abgeschlossen. So sollen ein „ausgewogener Personalmix“ und eine „leistungsgerechte Vergütung“ die Attraktivität des Berufsfeldes steigern. Geplant sei auch, die Gesundheitsförderung für Pflegekräfte zu verbessern, hob Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hervor. Die Pflege könnte so nun zu einem „Jobmotor“ werden, sagte er. Familienministerin Kristina Schröder (CDU) sagte, dass gute Pflege ohne gut ausgebildetes und motiviertes Personal nicht möglich sei. Sie ist zuversichtlich, dass der Mangel an Pflegekräften durch die Vereinbarung reduziert werden kann. dapd (Politik/Politik)