Expertengruppe schlägt Reform für Heilpraktikerberuf vor

Ein Statement der interdisziplinären Expertengruppe „Münsteraner Kreis“ zu einer Neuregelung für den Heilpraktikerberuf
Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert (Foto: WWU – Obermeier)

Münster. Auf Initiative von Bettina Schöne-Seifert, Professorin für Medizinethik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), hat eine 17-köpfige Expertengruppe („Münsteraner Kreis“) Vorschläge erarbeitet, wie das Heilpraktikerwesen zum Nutzen der Patienten reformiert werden sollte. Die Reform für den Heilpraktikerberuf enthält den Appell der Experten, welcher sich gegen die ihrer Einschätzung nach „unangemessene Ausbildung und die meist unhaltbaren Krankheitskonzepte“ der Heilpraktiker richtet.

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Oft keine Bewerber um Lehrstellen im Handwerk

Viele Lehrstellen im Handwerk unbesetzt
Kammerumfrage: jeder vierte Ausbildungsbetrieb sucht noch Lehrlinge für Lehrstellen im Handwerk (Foto: LibbyandMarcelcom/ pixabay)

Münster. Das Handwerk würde gern mehr Jugendliche ausbilden. Das hat eine Umfrage der Handwerkskammer unter 145 Ausbildungsbetrieben im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region ergeben. Nur gut die Hälfte (53 Prozent) konnte alle Lehrstellen besetzen. Fast ein Viertel (23 Prozent) sucht immer noch Lehrlinge.

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Lohnzuwächse – Benachteiligung für Geringverdiener

Das Zusammenwirken von Sozialabgaben, Transferleistungen und der Einkommensteuer führt dazu, dass Lohnzuwächse bei Geringverdienern deutlich stärker belastet werden.
Eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass Lohnzuwächse bei Geringverdienern deutlich stärker belastet werden als bei Spitzenverdienern. (Foto: Myriams-Fotos/ pixabay)

Gütersloh. Leistung lohnt sich nicht immer. Gerade für untere Einkommensgruppen können Mehrarbeit und Lohnzuwächse dazu führen, dass teilweise am Monatsende weniger Geld im Portemonnaie übrigbleibt. Spitzenverdiener hingegen können von einem zusätzlich verdienten Euro deutlich mehr behalten. Grund dafür ist das Zusammenwirken des deutschen Steuer-, Abgaben- und Transfersystems, das Wissenschaftler des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersucht haben. Laut Studienautoren müssen Reformen sicherstellen, dass sich mehr Erwerbsarbeit und Lohnzuwächse insbesondere für untere Einkommensgruppen auch lohnen.

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Wie „atypisch“ ist Zeitarbeit?

In Statistiken gilt Zeitarbeit als "atypische Beschäftigung" (Foto: TeroVesalainen/pixabay)
In Statistiken gilt Zeitarbeit als „atypische Beschäftigung“ – doch ist das korrekt? (Foto: TeroVesalainen/pixabay)

Münster (iGZ).Die Beschäftigtenzahlen bei atypischen Arbeitsformen bewegen sich aktuellen Statistiken zufolge auf stabilem Niveau – inklusive Zeitarbeit: Jeder fünfte Erwerbstätige zwischen 15 bis 64 Jahren ging 2016 einer solchen Beschäftigung nach (20,7 Prozent). Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) blieb der Anteil in den letzten drei Jahren damit nahezu unverändert (2015: 20,8 Prozent, 2014: 20,9 Prozent). Nichtsdestotrotz ist diese Zahl weitaus niedriger anzusiedeln: „Zeitarbeit ist feste, sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigung“, erklärt Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ). Wie „atypisch“ ist Zeitarbeit? weiterlesen

Fraunhofer Institut: gemeinsames Projekt mit Malaysia

Mit dem Projekt RAISE-MED zeigt sich Fraunhofer IEM international aktiv (Foto: Fraunhofer Institut)
Mit dem Projekt RAISE-MED zeigt sich Fraunhofer IEM international aktiv (Foto: Fraunhofer IEM)

Ostwestfalen-Lippe/Kuala Lumpur. Deutsches Engineering aus dem Spitzencluster it’s OWL trifft auf malaysische Medizintechnik: Basierend auf einer langjährigen und erfolgreichen Kooperation, eröffnen das Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM, die Universiti Teknologi MARA (UiTM) und die Universiti Tun Hussein Onn Malaysia (UTHM) einen Forschungsstandort in Kuala Lumpur, welcher sich mit zwei Fragen auseinandersetzt: Wie werden zukünftig intelligente medizintechnische Produkte entwickelt und welche Schlüsseltechnologien werden dazu eingesetzt? Fraunhofer Institut: gemeinsames Projekt mit Malaysia weiterlesen

Start-ups mit innovativer Finanzierung

Bei Rechts- und Finanzierungsfragen sind Start-ups oft auf Hilfe von außen angewiesen (Foto: Free-Photos/Pixabay)
Bei Rechts- und Finanzierungsfragen sind Start-ups oft auf Hilfe von außen angewiesen (Foto: Free-Photos/Pixabay)

Düsseldorf. Start-ups in Deutschland werden bei ihrer Finanzierung immer innovativer. Schon jetzt nutzen fünf Prozent aller jungen Unternehmen neue Kapitalquellen wie Crowdfunding und Kreditplattformen. Das zeigt eine Umfrage der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter 450 deutschen Startup-Unternehmern. Die wichtigste Finanzierungsquelle bleiben allerdings mit 84 Prozent die Eigenmittel – private Ersparnisse oder Geld aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Dahinter folgen Bankkredite (61 Prozent) und öffentliche Fördermittel (25 Prozent). „Dass nur ein Viertel der Befragten die Förderlandschaft nutzen, ist sicherlich ihrer Komplexität geschuldet. Sich in den deutschen und europäischen Regelungen zurecht zu finden und Förderchancen zu nutzen, ist ziemlich schwierig“, sagt Philipp Medrow, Leiter der PwC Start-up-Initiative NextLevel. Start-ups mit innovativer Finanzierung weiterlesen

Freiberufler immer mehr gesucht

nachgefragt (Foto: StartupStockPhotos@pixabay)
Freiberufler zur Unterstützung bei Projektspitzen sind in der IT-Branche stark nachgefragt (Foto: StartupStockPhotos@pixabay)

Düsseldorf.  Gute Freiberufler sind auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt, von Unternehmen aber schwer zu finden. 80% der Unternehmen setzen der repräsentativen The Adecco Group Studie zufolge Freelancer ein. Unternehmen möchten vor allem Projektspitzen (82%) abdecken und von spezifischem Know-how (78%) profitieren. Der Personaldienstleister The Adecco Group ließ dazu gut 150 Unternehmen und knapp 1.200 Freiberufler nach ihren Vorstellungen und Problemen bei der Auftragsfindung befragen. Freiberufler immer mehr gesucht weiterlesen

Freihandelsabkommen zwischen Europa und Japan?

Ein Freihandelsabkommen mit Japan als Handreichung kann zur Win-win-Situation werden (Foto: pixabay)
Ein Freihandelsabkommen mit Japan als Handreichung kann zur Win-win-Situation werden und bei allen Beteiligten das BIP erhöhen (Foto: pixabay)

Gütersloh. Die Briten stimmten vor kurzem mehrheitlich für den „Brexit“ und US-Präsident Trump kündigte im Januar das Transpazifische Freihandelsabkommen TPP auf: Sich wirtschaftlich abzuschotten scheint aktuell weltweit im Trend zu liegen. In dieser Atmosphäre könnte auch das derzeit verhandelte Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan scheitern. Dabei hätten beide Seiten etwas davon – aber nur, wenn sie es wirklich ernst meinen. Dies bezeugt zumindest eine aktuelle Studie der Bertelsmann StiftungFreihandelsabkommen zwischen Europa und Japan? weiterlesen

Bertelsmann-Studie zur Agenda 2030

Die neue Studie der Bertelsmann-Stiftung rund um die Agenda 2030 deckt Mängel auf (Logo: Bertelsmann Stiftung)
Die neue Studie der Bertelsmann-Stiftung rund um die Agenda 2030 deckt Mängel auf (Logo: Bertelsmann Stiftung)

Gütersloh. Die Agenda 2030 wackelt: Die Autoren des aktuellen SDG-Index, der jährlich die Umsetzung der globalen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) misst, fordern von den G20-Staaten ein klares Bekenntnis zur Umsetzung der Agenda 2030. Sie kritisieren vor allem den wachsenden Protektionismus und Nationalismus, der die UN-Ziele gefährdet. Kritisch sehen sie auch die Rolle der Industrieländer: Zum einen hinken die meisten OECD-Staaten bei der Erfüllung der Ziele im eigenen Land hinterher. Zum anderen verursachen Industrieländer durch ihr ressourcenintensives Konsumverhalten, unzureichende Finanzierung der Entwicklungshilfe oder den Schutz von Steueroasen häufig Kosten für Entwicklungs- und Schwellenländer. Dadurch erschweren sie ärmeren Staaten, die ambitionierten Ziele bis 2030 zu erreichen. Bertelsmann-Studie zur Agenda 2030 weiterlesen

Creditreform Regionencheck OWL

Der Creditreform Regionencheck OWL verrät, wie es um die regionale Wirtschaft steht (Foto: Creditreform)
Der Creditreform Regionencheck OWL verrät, wie es um die regionale Wirtschaft steht (Foto: Creditreform)

Bielefeld. Wirtschaftlich stabil oder ausfallgefährdet? Strukturstark oder strukturschwach? Auf diese und viele weitere Fragen gab der Creditreform Regionencheck OWL, durchgeführt und vorgestellt vom Creditreform Kompetenz Center in Ostwestfalen-Lippe, Antwort in Zahlen. Die Gesamtbilanz kann sich sehen lassen. Creditreform Regionencheck OWL weiterlesen