Minden und Changzhou intensivieren die Beziehung

Minden, 10.11.2014. Im Rahmen der sich anbahnenden Städtepartnerschaft zwischen Minden und der chinesischen Stadt Changzhou besuchte am 3. November 2014 eine chinesische Delegation den Mindener Chemiespezialisten.

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Flexlift gründet Tochterunternehmen in China

Bielefeld. Seit 1982 produziert die Flexlift Hubgeräte GmbH in Bielefeld elektro-hydraulische Scherenhubtische. Der Name “Flexlift“ steht mittlerweile über Deutschland hinaus als Synonym für qualitativ hochwertige und ergonomisch optimale Flachhubtische für den Einsatz am Arbeitsplatz. Parallel dazu liefert Flexlift seit 1982 elektro-mechanische Hubtische mit Spindel- und Riemenantrieb weltweit an die Automobilindustrie und hat in diesem Bereich Standards hinsichtlich Funktionalität, Verfügbarkeit und Sicherheit gesetzt.

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Studie: China ist stark von deutschen Exporten abhängig

Studie: China ist stark von deutschen Exporten abhängig Gütersloh (dapd). China ist strategisch deutlich stärker von deutschen Produkten abhängig als die Bundesrepublik von Waren „made in China“. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Prognos-Instituts im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hervor. Käme es zu Lieferengpässen im deutschen Maschinenbau, drohten demnach vor allem Chinas Exportsektor große Probleme. Denn hier wird der Großteil der deutschen Anlagen eingesetzt. Betroffen wäre damit eine tragende Säule des chinesischen Wirtschaftswachstums. Das Problem für die Chinesen: Die hochspezialisierten und technologieintensiven Produkte der deutschen Hersteller ließen sich nur begrenzt durch Importe aus anderen Ländern ersetzten. „Der deutsche Maschinenbau spielt für Chinas Industrie eine Schlüsselrolle“, sagte Helmut Hauschild, Direktor des Programms Deutschland und Asien der Bertelsmann-Stiftung. Für Deutschland ist China dagegen vor allem als Lieferant von Textilien und Computern wichtig. Betrug der chinesische Anteil der deutschen Textilimporte 1992 knapp 7 Prozent, so liegt er inzwischen bei über 31 Prozent. Noch stärker stieg Deutschlands Abhängigkeit von chinesischen Büromaschinen, Computern und Laptops. Hier wuchs der Anteil chinesischer Lieferungen seit 1992 von unter einem auf nahezu 44 Prozent. Da es sich bei einem Großteil der Importe aus China allerdings um Konsumgüter handele und China kein Monopol in der Herstellung besitze, sei die strategische Abhängigkeit Deutschlands von China geringer als umgekehrt, analysiert die Studie. Selbst bei einem starken Rückgang der Lieferungen aus China stünden Deutschland durch den insgesamt intensivierten Welthandel zumeist gleich mehrere Lieferländer als Alternative zur Auswahl. Allerdings gibt es für Deutschland nach Einschätzung der Initiatoren der Studie keinen Grund, sich auf den Erfolgen auszuruhen. Um für die Chinesen unverzichtbar zu bleiben, müssten die deutschen Hersteller ihren technologischen Vorsprung bewahren. „Die Studie zeigt, dass die deutsche Wirtschaft mehr in Forschung und Entwicklung investieren muss, um langfristig gegenüber der Konkurrenz aus China zu bestehen“, sagte Hauschild. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Deutsche Ausfuhren nach China steigen

Deutsche Ausfuhren nach China steigen Wiesbaden (dapd). Der deutsche Exporthandel mit China blüht weiter. Im vergangenen Jahr verkauften Deutschlands Exporteure Waren im Wert von 66,6 Milliarden Euro nach China, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Das war ein Plus von 2,7 Prozent im Vergleich zu 2011. Mit einem Anteil von 6,1 Prozent an Deutschlands gesamten Ausfuhren lag China 2012 auf dem fünften Rang der Außenhandelspartner. Von 1995 bis 2012 seien die deutschen Ausfuhren nach China pro Jahr um durchschnittlich 15,8 Prozent gestiegen, erklärten die Statistiker weiter. Die gesamten deutschen Exporte hätten im selben Zeitraum um 6,4 Prozent zugelegt. Gefragt in China waren 2012 den Angaben zufolge vor allem Autos und Autoteile sowie Maschinen „made in Germany“. Dahinter lagen mit weitem Anstand elektrische und optische Geräte sowie chemische Erzeugnisse. Die deutschen Importe aus China sanken den Angaben zufolge im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent auf 77,3 Milliarden Euro. Damit blieb in der Handelsbilanz mit China ein Minus von 10,7 Milliarden Euro. Das war ein Rückgang im Defizit von 27,1 Prozent. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Audi erzielt Verkaufsrekord in China

Audi erzielt Verkaufsrekord in China Ingolstadt (dapd). Die Volkswagen-Tochter Audi hat im vergangenen Jahr eine neue Bestmarke auf ihrem größten Absatzmarkt China erreicht. Erstmals verkaufte der Premiumhersteller in China und Hongkong mehr als 400.000 Autos. Die Auslieferungen stiegen 2012 auf Jahressicht um 29,6 Prozent auf 405.838 Fahrzeuge, wie Audi am Montag in Ingolstadt mitteilte. „Mit diesem Rekordergebnis bauen wir unseren Abstand zu den Premium-Wettbewerbern und unsere Marktführerschaft in China deutlich aus“, sagte Vertriebsvorstand Luca de Meo. Der Zuwachs fiel allerdings nicht so hoch aus wie ein Jahr zuvor. 2011 war der Audi-Absatz in China im Jahresvergleich um 37 Prozent auf mehr als 313.000 Auto gewachsen. Der Absatz der im chinesischen Werk Changchun hergestellten Audi-Modelle stieg im vergangenen Jahr um gut 28 Prozent auf 322.700, erklärte Audi. Der Absatz der importierten Autos legte um 36,2 Prozent auf 83.138 zu. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

SAP hofft auf starkes Wachstum in China

SAP hofft auf starkes Wachstum in China Frankfurt/Main (dapd). Der Walldorfer Softwarekonzern SAP setzt auf China. Co-Vorstandssprecher Jim Hagemann Snabe erwartet eine deutliche Umsatzsteigerung durch die Öffnung des chinesischen Markts. „In China sind für uns eine Million Unternehmen potenzielle Kunden“, sagte Snabe der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Die Summe sei fünf Mal so hoch wie die Kundenzahl von SAP heute weltweit. Beim Ziel von SAP, den Konzernumsatz bis 2015 um ein Viertel auf 20 Milliarden Euro zu erhöhen, sollen chinesische Unternehmen als Käufer von SAP-Software und Cloud-Diensten zur Online-Datenspeicherung eine entscheidende Rolle spielen. „China wird für uns künftig ein ebenso wichtiger Markt sein wie Amerika“, sagte Snabe. Der Konzern investiert bis 2015 zwei Milliarden Dollar in China. Bisher erhalten Ausländer allerdings keine Lizenz für das Betreiben von Cloud-Servern in China. Snabe erwartet in diesem Punkt jedoch eine schnelle Reform. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

BMW mit kräftigem Absatzplus in China

BMW mit kräftigem Absatzplus in China München (dapd). BMW erzielt in China noch immer hohe zweistellige Wachstumsraten. Im vergangenen Monat steigerte der Autobauer seine Auslieferungen in dem wichtigsten Auslandsmarkt neben den USA im Vergleich zum November 2011 um 62 Prozent, wie BMW am Donnerstag in München mitteilte. 31.090 BMWs und Minis verkaufte der Hersteller in China. Im Oktober waren es 27.828 Fahrzeuge, ein Plus von 52 Prozent. In den ersten elf Monaten setzte der Konzern in China 295.974 Autos ab und damit 38 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Besonders beliebt sind die vor Ort hergestellten Modelle BMW X1 und 3er lang. In den USA konnte BMW seinen Absatz im November um 39 Prozent auf 36.461 Fahrzeuge erhöhen. Im gesamten Jahr waren es 303.728, ein Plus von 11 Prozent. Der schwäbische Konkurrent Daimler schwächelte im Gegensatz zu BMW in China. Die Auslieferungen gingen im November gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent auf 16.876 zurück. Im Gesamtjahr blieb ein Plus von 4 Prozent auf 177.301. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)