Soforthilfe für heimische Unternehmen. Volksbank steht Mittelstand bei

Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh setzt sich für die regionale Wirtschaft ein und bietet sofortige Hilfe für ihre Firmenkunden und Selbständigen an, die bedingt durch die Corona-Krise Liquiditätsengpässe und negative Auswirkungen befürchten.

Der Volksbank sei es wichtig, dass die Hilfen möglichst schnell und wirksam bei den Betroffenen ankommen. „Auch wir wollen unseren Teil dazu beitragen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu begrenzen. Wir stehen in dieser schwierigen Situation unseren Unternehmenskunden mit großem Engagement zur Seite“, so Ulrich Scheppan, Vorstandsmitglied der Volksbank Bielefeld-Gütersloh.

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10 Jahre neues Theater Gütersloh Jubiläumsspielzeit 2020/2021

In plötzlich vollkommen veränderten Zeiten veröffentlicht das Theater Gütersloh, den Umständen geschuldet ohne Pressekonferenz, dafür mit eigens produziertem Video-Interview, das Programm zur Jubiläumsspielzeit „Zehn Jahre neues Theater Gütersloh 2020/2021“. Der größte Wunsch der Künstlerischen Leitung Christian Schäfer, Karin Sporer und Ilka Zänger (Assistenz und Theaterpädagogik) ist demzufolge auch, dass die kommende Spielzeit ab Herbst 2020 wieder regulär stattfinden kann.

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KUTENO in Rheda-Wiedenbrück verschoben auf den 1. – 3. September 2020

Die Messe KUTENO, die vom 12.-14. Mai in Rheda-Wiedenbrück stattfinden sollte, wird auf die zweite Jahreshälfte verschoben. Der veranstaltende Carl Hanser Verlag reagiert damit auf die aktuellen Entwicklungen rund um Covid-19 (Coronavirus). Gemeinsam mit Ausstellern und Netzwerk-partnern richte man den Blick nun nach vorne und arbeite mit vollem Einsatz für eine erfolgreiche Durchführung der Messe im September im A2 Forum in Rheda-Wiedenbrück.

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CLAAS fährt Serienfertigung in Harsewinkel kontrolliert zurück

Die weitere Ausbreitung des Corona Virus und die immer größeren Einschränkungen der Zulieferkette führen dazu, dass CLAAS die Serienfertigung in Harsewinkel zum Ende der nächsten Woche kontrolliert zurückfährt und dann für zunächst drei Wochen bis zum 17. April einstellt. Während viele CLAAS Standorte im In- und Ausland weiterarbeiten, war die Produktion in Frankreich bereits vergangene Woche zurückgefahren worden.

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Top-Job-Siegel 2020: Sita ausgezeichneter Arbeitgeber

In Berlin erhielt die Sita Bauelemente GmbH aus Rheda-Wiedenbrück ganz offiziell die Würdigung ihrer hervorragenden Arbeitgeberqualitäten. Der ehemalige Vizekanzler Sigmar Gabriel überreichte Geschäftsführer Thomas Kleinegees die begehrte Auszeichnung „Top Job“-Siegel. Vergeben wurde die Auszeichnung von der zeag GmbH, dem Zentrum für Arbeitgeberattraktivität.

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Tag der nachhaltigen Unternehmen – ABGESAGT WEGEN CORONA-VIRUS

+++ DIESE VERANSTALTUNG WURDE AUFGRUND DES CORONA-VIRUS ABGESAGT! +++

Der aus dem Fernsehen bekannte Wetterexperte Karsten Schwanke ist am Dienstag, 17. März, zu Gast beim Tag der nachhaltigen Unternehmen, zu dem die Volksbank Bielefeld-Gütersloh im Rahmen der Klimawoche einlädt. Der Meteorologe und TV-Moderator wird sich als Keynote Speaker mit dem Klimawandel und dessen Einfluss auf die wirtschaftliche Ausrichtung von Unternehmen auseinandersetzen.

Im Anschluss daran werden die Themen nachhaltiges Bauen, Müllvermeidung, CO2-neutrale Mobilität, Kreislaufwirtschaft sowie Nachhaltigkeit in der internen und externen Kommunikation in Workshops beleuchtet. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmer und beginnt um 14.30 Uhr in der Volksbank-Zentrale am Kesselbrink in Bielefeld. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen nimmt die Volksbank Bielefeld-Gütersloh über ihre Homepage unter https://www.volksbank-bi-gt.de/klimawoche entgegen.


Schüttstorm Deutschlandweit: Gerrit Kisters verstärkt Schüttflix Team

Die Schüttflix GmbH stärkt ihren deutschlandweiten Expansionskurs. Mit Gerrit Kisters als neuen Leiter Vertrieb und Marketing sichert sich das Schüttgut-Start-up aus Gütersloh einen Experten für den Flächenvertrieb. Damit ist das Führungsteam um Gründer und CEO Christian Hülsewig für die nächste Wachstumsphase strategisch aufgestellt. Das gemeinsame Ziel: bis Ende 2020 jede Baustelle Deutschlands zu besten Konditionen, pünktlich und in jedem Umfang mit Sand, Kies und Schotter zu beliefern. 

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Hagedorn kauft 230 Tonnen Demolition Bagger

Als größter Abbruchbagger der bauma 2019 hat er bereits für Aufmerksamkeit gesorgt. Ab Herbst 2020 kann er endlich zeigen was in ihm steckt. Der KMC1600S zieht um nach Lünen und wird dort das Kohlekraftwerk der Hagedorn Unternehmensgruppe in seine Einzelteilezerlegen.

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Kreis Gütersloh: Der Arbeitsmarkt im Februar 2020

Thomas Richter, Leiter der Agentur für Arbeit Bielefeld, kommentiert die Daten zum Arbeitsmarkt wie folgt: „Der Arbeitsmarkt erweist sich im Kreis Gütersloh im zweiten Monat des Jahres als robust. Die Arbeitslosenquote von Februar liegt gegenüber dem Vormonat unverändert bei 4,3 Prozent. Das spricht zugleich dafür, dass nicht allein temporär wirkende, saisontypische Effekte  –  wie das Auslaufen von Arbeitsverträgen  –  die deutlicheren Spuren am Arbeitsmarkt im Januar hinterlassen haben. Diese sind wohl auch Folge der schwächeren Konjunktur.

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Jede dritte Führungskraft in Deutschland steckt in Identitätskrise

Ein Drittel der Führungskräfte in Deutschland fühlt sich belastet und verunsichert. Damit verschenken Unternehmen viel Potenzial, obwohl die Bedingungen für wirksame Führung bekannt sind.

Führungskräfte tragen wesentlich zu der erfolgreichen Performance von Teams, Abteilungen oder ganzen Betrieben bei. Sie selbst fühlen sich häufig jedoch nicht ausreichend unterstützt. Dies äußert sich auch teilweise in der Ambivalenz ihrer eigenen Rolle und den Selbstzweifeln in Bezug auf ihre Ziele. Dies ist das Ergebnis des neuen „Führungskräfte-Radars 2019“ der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung (RMI) an der Universität Witten/Herdecke.

Die repräsentative Befragung unter knapp 1.000 Führungskräften in Deutschland zeigt, dass 30 Prozent der Befragten auf einer vorgegebenen Skala eine hohe Führungsbelastung angeben. Jede fünfte Führungskraft (21,4 Prozent) glaubt, den eigenen Ansprüchen an eine Führungskraft nicht gerecht zu werden. Jeder Vierte (25,6 Prozent) stimmt der Aussage zu, mehr zu einer Gruppe beizutragen, wenn sie von jemand anderem geführt wird, anstatt selbst zu führen. Nimmt man hinzu, dass weitere 25 Prozent bei den entsprechenden Aussagen nur teilweise zustimmen, kann man bei der Hälfte der deutschen Führungskräfte davon ausgehen, dass sie ihrer Verantwortung nicht unbeschwert nachkommt.

Dies stellt ein gravierendes Führungsproblem für Unternehmen dar: Eine hohe Belastung wirkt sich signifikant negativ auf den Erfolg von Führung aus. So gibt es beispielsweise weniger Verbesserungen in der Produktivität und eine erkennbar geringere Mitarbeiterzufriedenheit. Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, sagt: „Die Gestaltung einer motivierenden und sinnstiftenden Unternehmenskultur ist die Führungstechnik der Zukunft. Sie ist zentrale Aufgabe für das Top-Management, den Aufsichtsrat und die Gesellschafter in gleicher Weise.“

Führungsgift: Zieldiffusion, viel Bürokratie, Zweifel an den Mitarbeitern

Gerade die Gruppe mit hohen Werten bei „Führungsbelastung“ beklagt diffuse Unternehmensziele, zu viel Bürokratie für die eigenen Aufgaben und nimmt Mitarbeiter in ihrem Führungsumfeld als destruktiv wahr. So stimmen diejenigen mit einer geringen Führungsbelastung deutlich häufiger zu, dass ihre Aufgaben klar sind (87,3 Prozent zu 81,9 Prozent), und deutlich weniger häufig, dass ihr Arbeitsbereich stark formalisiert ist (44,2 Prozent zu 56,3 Prozent).

Die Studie zeigt auch, dass rund 44,7 Prozent der stark belasteten Führungskräfte eine skeptische Haltung zu ihren Mitarbeitern haben. Bei den weniger belasteten sind es lediglich 16,4 Prozent. Gelingt es den Führungskräften nicht, die Motivation ihrer Mitarbeiter zu steigern, zeigt sich ein Demotivationseffekt direkt bei den Führungskräften und es droht ein Teufelskreis der Leistungsabnahme auf beiden Seiten. Dabei ist die Haltung der Befragten durchaus ambivalent: Gegen diesen Teufelskreis spricht, dass bei den eher positiven Aussagen über die Mitarbeiter die belasteten Führungskräfte sogar häufiger zustimmen als die weniger belasteten (57,7 Prozent zu 51,7 Prozent).

Führungskräfte brauchen Unterstützung

Wirksame Führung ist keine Selbstverständlichkeit. Sie hängt auch von günstigen Bedingungen im Unternehmen ab. Liz Mohn: „Führungskräfte selbst brauchen motivierende und unterstützende Bedingungen, um wirksam zu führen und eine kreative und innovative Arbeitsatmosphäre für ihre Teams zu schaffen sowie Veränderungen umzusetzen.“

In Entwicklungsgesprächen mit Führungskräften sollte daher deren Belastung thematisiert werden. Gegebenenfalls kann ihnen über die Personalabteilungen mit ebenenübergreifenden Workshops und auch Coachings Unterstützung angeboten werden. Jede Führungskraft muss, will sie dem Anspruch eines sich wandelnden Führungsanspruches gerecht werden, an sich arbeiten. Wer dauerhaft unter der Führungsverantwortung leidet, sollte sich aus der Verantwortung nehmen und andere Aufgaben wahrnehmen. Gleichzeitig wird es eine Gemeinschaftsaufgabe von Aufsichtsrat und Gesellschaftern sein, nicht nur die harten Fakten zu begutachten, sondern auch einen stärkeren Fokus auf die Bedingungen wirksamer Führung und die Evaluation der Organisationskultur zu legen. Damit geht ein klarer Auftrag einher, eine regelmäßige Überprüfung der Führungsbedingungen vorzunehmen und an einer unbürokratischen, zielorientierten und motivierenden Führungskultur kontinuierlich zu arbeiten.

Zusatzinformationen

Für den „Führungskräfte-Radar 2019“ der Bertelsmann Stiftung wurde von der Ipsos GmbH im April und Juli 2019 eine repräsentative Befragung unter den Führungskräften in Deutschland vorgenommen. Der Fragebogen wurde vom Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung (RMI) auf der Grundlage früherer Erhebungen der Bertelsmann Stiftung weiterentwickelt. Die Daten wurden quantitativ vom RMI ausgewertet, mit besonderer Berücksichtigung möglicher Unterschiede basierend auf Alter, Geschlecht und Führungsbelastung. Die ausgewerteten Daten umfassen eine Stichprobengröße von 981 Teilnehmern. 80 Prozent der Be¬fragten sind männlich und der Altersdurchschnitt der Stichprobe liegt bei 51 Jahren.

Unsere Experten:
Martin Spilker, Telefon: 0 52 41 80 40 283
E-Mail: martin.spilker@bertelsmann-stiftung.de

Prof. Dr. Guido Möllering, Telefon: 0 23 02 92 65 02
E-Mail: guido.moellering@uni-wh.de