von links vorn: Winfried Erichlandwehr (TWV Teutoburger Wald Verkehr) Petra Schepsmeier (EnergieAgentur.NRW), Sven-Georg Adenauer (Landrat Kreis Gütersloh), Stephan Malenica (TWV Teutoburger) Wald Verkehr), Judith Pirscher (Regierungspräsidentin Detmold) Stefan Honerkamp (Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe - VVOWL). - Foto: EnergieAgentur.NRW
von links vorn: Winfried Erichlandwehr (TWV Teutoburger Wald Verkehr) Petra Schepsmeier (EnergieAgentur.NRW), Sven-Georg Adenauer (Landrat Kreis Gütersloh), Stephan Malenica (TWV Teutoburger) Wald Verkehr), Judith Pirscher (Regierungspräsidentin Detmold) Stefan Honerkamp (Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe - VVOWL). - Foto: EnergieAgentur.NRW

„Clever unterwegs“: Klimakampagne OWL macht Lust zum Mitmachen

„Clever unterwegs“ ist der junge Mann, der mit seinem Fahrrad ab sofort ein Jahr lang auf fünf Bussen im Kreis Gütersloh zu sehen sein wird. Als nächstes ist die Aktion in der Stadt Minden mit fünf weiteren Bussen geplant.

Die frische Botschaft ist das jüngste Produkt der Klimakampagne OWL. In einmaliger Allianz haben sich 2019 die Kreise und Kommunen im Regierungsbezirk Detmold zum Klimaschutz bekannt. Ziel der Klimakampagne OWL ist es, Lust zu machen auf einen klimafreundlichen Lebensstil. Dafür wurden gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW professionelle Medien entwickelt, die alle Kommunen für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen können – alles aus einem Guss und zugleich für die eigene Kommune individualisierbar. Das erleichtert die Arbeit enorm.

„Diese neue Werbemaßnahme für klimafreundliche Mobilität wird im gesamten Einsatzgebiet unübersehbar sein“, freut sich Sven-Georg Adenauer, Landrat im Kreis Gütersloh und Sprecher der Landräte. „Unser Engagement in den Kreisen und Kommunen ist sehr wichtig, denn Klimaschutz wird lokal gemacht. Deswegen hat OstWestfalenLippe sich in der Klimakampagne OWL zusammengeschlossen.“

„Die Busheck-Beklebung ist eine sehr effiziente Möglichkeit, klimafreundliche Mobilität großräumig zu kommunizieren“, ergänzt Stefan Honerkamp. Der Geschäftsführer des VVOWL unterstützt die Klimakampagne voll und ganz. Denn „so wird ein wesentlicher Baustein der Verkehrswende buchstäblich sichtbar – und das über kommunale Grenzen hinweg.“

Schirmherrin der Klimakampagne OWL ist die Regierungspräsidentin Judith Pirscher. „Wir alle“, sagt sie, „können die eigenen CO2-Emissionen durch veränderte Gewohnheiten um etwa die Hälfte reduzieren und damit Vorbild für unsere Kinder sein. Die Klimakampagne zeigt Menschen aus OstWestfalenLippe, wie sie klimafreundlich handeln und darin einen Mehrwert für sich erkennen. Das finde ich gut. Deswegen begleite ich diese regionale Allianz als Schirmherrin sehr gern.“

„Die Verkehrswende und der Klimaschutz sind nicht nur politische Themen, die wir aus Überzeugung gerne begleiten und mitbestimmen möchten.“ sagt Stephan Malenica, Geschäftsführer der Teutoburger Wald Verkehr (TWV). „Als Mobilitätsdienstleister sehen wir uns natürlich in der Pflicht, einen täglichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Eine ganz tolle Kampagne!“

Schon jetzt lässt sich feststellen, dass die Klimakampagne die kommunalen Aktivitäten in OWL deutlich erhöht hat. Zusätzlich entwickeln fünf Modellkommunen gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW Konzepte für die besonders anspruchsvollen Themen – als Blaupausen für die ganze Region. Aus Salzkotten zum Beispiel kommt das Konzept „PV auf Unternehmensdächern“, und Lage erarbeitet mit der EnergieAgentur.NRW ein Konzept zur „Mobilität im ländlichen Raum“.

Von Beginn an unterstützt die OWL GmbH als regionaler Partner dieses wichtige Vorhaben. Geschäftsführer Herbert Weber freut sich, dass jetzt die ersten fünf Busse ein Jahr lang im Kampagnenlayout für Bus und Bahn sowie das Radeln werben.

Die EnergieAgentur.NRW koordiniert im Auftrag der Landesregierung die Klimakampagne OWL seit dem Start 2019. Projektleiterin ist Petra Schepsmeier. „Der Klimawandel“ sagt sie, „ist ein Problem, das sich inzwischen herumgesprochen hat. Aber für die meisten Menschen ist das Thema sehr abstrakt. Die Klimakampagne OWL hilft dabei, Vorbilder zu zeigen, mitzumachen und sich als einen wichtigen Teil der Änderung zu verstehen.“

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