Tschüss, Kabelsalat!

Studierende der FH Münster entwickeln „align“, eine Verpackung aus Karton, die sich zum Organisieren der „Strippen“ nutzen lässt

Kabel kommen meist in Plastikverpackungen daher, die nicht nachhaltig sind. Wenn man sie nur gelegentlich benutzt und irgendwo lagert, verheddern sie sich gern zu einem unlösbaren Knoten. Die innovative Verpackungsidee „align“, die Anna Grubing, Sabrina Hofmann und Daria-Luna Sagurna von der FH Münster designt haben, löst gleich beide Probleme auf einen Schlag: Sie besteht vollständig aus recycelbarem Karton und verbraucht bei der Produktion weniger Rohstoffe. Außerdem lässt sie sich zur Organisation der „Strippen“ nutzen, was den Kabelsalat in der Schublade verhindert. Für ihren innovativen Entwurf sind die drei Designstudentinnen mit dem Pro Carton Young Designers Award in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet worden. Damit haben sie sich gegen mehr als 800 andere studentische Projekte von über 100 Designhochschulen aus ganz Europa durchgesetzt.

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Münsters Start-up-Szene vernetzt sich bei Social Impact Night

Veranstaltung von FH Münster, TAFH Münster GmbH und Social Impact e.V.: Trafostation gab dem sozialen Unternehmertum eine Bühne

„Wie können wir zusammen in eine neue Wirtschaft gehen?“, fragte Björn Fischer, Vorsitzender des Social Impact e.V., zu Beginn der fünften Social Impact Night. Mögliche Antworten präsentierten in den kommenden Stunden drei Entrepreneur*innen, die sich dem sozialen Unternehmertum verschrieben haben – und damit dem Gedanken, ein Unternehmen zu gründen, das einerseits wirtschaftlich tragbar ist, andererseits aber auch soziale Ziele und Zwecke unterstützt. Die Veranstaltung in der Trafostation in Münster – ausgerichtet von FH Münster und TAFH Münster GmbH in Zusammenarbeit mit dem Social Impact e.V. – bot Gelegenheit, sich über die Social-Entrepreneurship-Szene in Münster zu informieren und zu vernetzen.

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Mobile Zeiterfassung via App: Münsteraner Start-up „clockin“ macht’s möglich

Alumni und Studierende der FH Münster arbeiten an innovativer Technologie mit

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat sein Urteil gefällt: Ab jetzt sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten systematisch zu erfassen. Grundlage hierfür ist die Auslegung des deutschen Arbeitsschutzgesetzes nach dem sogenannten Stechuhr-Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Eine simple, digitale, praktische und kostengünstige Lösung hat das münsteraner Start-up „clockin“ mit seiner App zur mobilen Zeiterfassung entwickelt. Entstanden im Technologiehof und entwickelt mit zahlreichen Schnittstellen zur FH Münster zählen mittlerweile 40 Mitarbeiter*innen zum Team, acht davon sind Alumni und Studierende der Hochschule.

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Weiterbildung im Bauwesen an der FH Münster

Immer auf dem neuesten Stand: Für Bauingenieurinnen und Architektinnen bietet die Hochschule zahlreiche Weiterbildungen zu aktuellen Themen an

Neue Bauweisen, Gesetze, Materialien, Nachhaltigkeit und das aktuelle Weltgeschehen – die Baubranche befindet sich im stetigen Wandel: Mit zahlreichen Weiterbildungsangeboten gibt die FH Münster Bauingenieur*innen und Architekt*innen die Möglichkeit, sich berufsbegleitend weiterzuqualifizieren und auf dem neuesten Stand zu halten. Je nach Zeitbudget und Themengebiet können Interessierte beispielsweise den weiterbildenden Masterstudiengang „Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken“ in vier Semestern oder eines der eintägigen Seminare mit Teilnahmebescheinigung aus der Reihe „FortBILDUNG Bau“ absolvieren – etwa zum Gebäudeenergiegesetz oder zum Brandschutz als Planungsaufgabe für Architekt*innen und Ingenieur*innen.

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Unternehmen für Münsterländer Technologie-Tandems gesucht

Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft geht in die vierte Runde

Suche: Unternehmen. Biete: Spannenden Austausch und Know-how aus der Wissenschaft. Die Münsterländer Technologie-Tandems gehen in die vierte Runde und bieten regionalen Unternehmen die Chance auf eine innovative Zusammenarbeit mit Wissenschaftsakteuren. Noch bis zum 30. September können Unternehmen ihr Interesse an einem Tandem mit einer Person aus der münsterländischen Hochschullandschaft melden.

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Nachhaltig produzieren – zirkulär denken

Fachvorträge und Ausstellung zu ressourceneffizienter Wirtschaftsweise beim 7. Effizienz Forum Wirtschaft auf dem Campus Steinfurt

Münster/Steinfurt – Mehr als 200 Teilnehmer*innen, zwölf Fachvorträge und eine begleitende Ausstellung über praxisorientierte Möglichkeiten für eine ressourceneffizientere, nachhaltigere und zirkuläre Wirtschaftsweise: Unter dem Motto „Nachhaltig produzieren“ fand am 24. August 2022 die siebte Auflage des renommierten Effizienz Forum Wirtschaft auf dem Campus Steinfurt der FH Münster statt.

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Wärmedämmverbundsysteme stofflich und energetisch nutzen

Forschung am IWARU der FH Münster – erfolgreicher Großversuch im Zementwerk als Meilenstein

Münster – Auf dem Weg zur Klimaneutralität müssen etliche Gebäude in Deutschland saniert werden. Seit den 1960er-Jahren werden sogenannte Wärmedämmverbundsysteme, kurz WDVS, an Fassaden verbaut. Heute geforderte Energieeffizienzklassen werden mit den in der Vergangenheit verbauten Dämmstärken jedoch nicht mehr erreicht. Bei Sanierung und Abriss fällt daher WDVS als Abfallstoff an, der üblicherweise in Müllverbrennungsanlagen (MVA) entsorgt wird. Der Frage, wie sich der Dämmverbund stofflich und energetisch verwerten lässt, widmet sich die Arbeitsgruppe Ressourcen des Instituts IWARU der FH Münster im Rahmen des Forschungsprojektes „RESSOURCE.WDVS“. Ein Großversuch in einem Zementwerk mit 14 Tonnen WDVS-Material lieferte zum Projektabschluss wichtige Erkenntnisse und gibt wesentliche Impulse für die weiterführende Forschung.

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Vom Hörsaal in die Praxis

In einem Projektseminar der FH Münster schnuppern Studierende Erfahrungen in der Beratung

Münster/Steinfurt – Learning by doing, das ist der Ansatz des Projektseminars Geschäftsprozessmanagement des Masterstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen am Institut für Technische Betriebswirtschaft (ITB) des Münster Centrum für Interdisziplinarität (MCI) der FH Münster. Studierende bilden Teams, die im Rahmen des Seminars als studentische Berater*innen in regionalen Unternehmen eingesetzt werden. Ziel des Projektseminars ist es, vor Ort die Geschäftsprozesse aufzunehmen, zu analysieren und Vorschläge zur Optimierung zu präsentieren.

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CERES II ist erfolgreich beim Field Robot Event

Top 3 in mehreren Kategorien: Studentisches Team der FH Münster erzielt gute Platzierungen bei Turnier in Mannheim mit Agrarroboter

Münster/Steinfurt – Wer zur Arbeit raus aufs Feld geht, macht sich dreckig. Das gilt für Menschen ebenso wie für Roboter. Und deshalb befindet sich CERES II, der Agrarroboter eines studentischen Teams vom Fachbereich Maschinenbau an der FH Münster, jetzt auch erstmal in der Reinigung. Denn CERES II kommt frisch vom Acker, konkret: vom Field Robot Event in Mannheim, bei dem das Team gleich in mehreren Disziplinen jeweils zu den drei besten gehörte. Einen ersten, einen zweiten und zwei dritte Plätze hat die Mannschaft belegt – und baut ihren Roboter deshalb jetzt erst einmal auseinander, um ihn einer Grundreinigung zu unterziehen und von Staub- und Schmutzresten zu befreien.

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Das soziale Unternehmertum im Münsterland vernetzen

In Zusammenarbeit mit FH Münster und TAFH Münster GmbH: Studierende der katho NRW erforschen die Social-Entrepreneurship-Szene

Ein eigenes Unternehmen gründen, das wirtschaftlich arbeitet und dabei soziale Zwecke unterstützt: Das ist die Idee des Social Entrepreneurship. Doch wer Sozialunternehmer*in werden will, tut gut daran, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Wie gut das Münsterland als Ökosystem für Social Entrepreneurship aufgestellt ist und wie es verbessert werden kann, haben Laura Pawlyk, Annika Böhne und Christian Werth untersucht. Die drei Studierenden der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) haben sich dazu in einem Forschungsprojekt – betreut von Michael Kortenbrede und Timo Adiek aus der Gründungsförderung im Team der FH Münster und TAFH Münster GmbH sowie von Martin Klein von der katho NRW – dort umgesehen, wo das soziale Unternehmertum bereits floriert: in Berlin.

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