Lohnzuwächse – Benachteiligung für Geringverdiener

Das Zusammenwirken von Sozialabgaben, Transferleistungen und der Einkommensteuer führt dazu, dass Lohnzuwächse bei Geringverdienern deutlich stärker belastet werden.
Eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass Lohnzuwächse bei Geringverdienern deutlich stärker belastet werden als bei Spitzenverdienern. (Foto: Myriams-Fotos/ pixabay)

Gütersloh. Leistung lohnt sich nicht immer. Gerade für untere Einkommensgruppen können Mehrarbeit und Lohnzuwächse dazu führen, dass teilweise am Monatsende weniger Geld im Portemonnaie übrigbleibt. Spitzenverdiener hingegen können von einem zusätzlich verdienten Euro deutlich mehr behalten. Grund dafür ist das Zusammenwirken des deutschen Steuer-, Abgaben- und Transfersystems, das Wissenschaftler des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersucht haben. Laut Studienautoren müssen Reformen sicherstellen, dass sich mehr Erwerbsarbeit und Lohnzuwächse insbesondere für untere Einkommensgruppen auch lohnen.

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Freihandelsabkommen zwischen Europa und Japan?

Ein Freihandelsabkommen mit Japan als Handreichung kann zur Win-win-Situation werden (Foto: pixabay)
Ein Freihandelsabkommen mit Japan als Handreichung kann zur Win-win-Situation werden und bei allen Beteiligten das BIP erhöhen (Foto: pixabay)

Gütersloh. Die Briten stimmten vor kurzem mehrheitlich für den „Brexit“ und US-Präsident Trump kündigte im Januar das Transpazifische Freihandelsabkommen TPP auf: Sich wirtschaftlich abzuschotten scheint aktuell weltweit im Trend zu liegen. In dieser Atmosphäre könnte auch das derzeit verhandelte Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan scheitern. Dabei hätten beide Seiten etwas davon – aber nur, wenn sie es wirklich ernst meinen. Dies bezeugt zumindest eine aktuelle Studie der Bertelsmann StiftungFreihandelsabkommen zwischen Europa und Japan? weiterlesen

Bertelsmann-Studie zur Agenda 2030

Die neue Studie der Bertelsmann-Stiftung rund um die Agenda 2030 deckt Mängel auf (Logo: Bertelsmann Stiftung)
Die neue Studie der Bertelsmann-Stiftung rund um die Agenda 2030 deckt Mängel auf (Logo: Bertelsmann Stiftung)

Gütersloh. Die Agenda 2030 wackelt: Die Autoren des aktuellen SDG-Index, der jährlich die Umsetzung der globalen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) misst, fordern von den G20-Staaten ein klares Bekenntnis zur Umsetzung der Agenda 2030. Sie kritisieren vor allem den wachsenden Protektionismus und Nationalismus, der die UN-Ziele gefährdet. Kritisch sehen sie auch die Rolle der Industrieländer: Zum einen hinken die meisten OECD-Staaten bei der Erfüllung der Ziele im eigenen Land hinterher. Zum anderen verursachen Industrieländer durch ihr ressourcenintensives Konsumverhalten, unzureichende Finanzierung der Entwicklungshilfe oder den Schutz von Steueroasen häufig Kosten für Entwicklungs- und Schwellenländer. Dadurch erschweren sie ärmeren Staaten, die ambitionierten Ziele bis 2030 zu erreichen. Bertelsmann-Studie zur Agenda 2030 weiterlesen

Andreas Knaut wird neuer Kommunikationschef der Bertelsmann Stiftung

Gütersloh. Dr. Andreas Knaut (56) wird zum 1. Mai 2017 neuer Kommunikationschef der Bertelsmann Stiftung. Der ausgewiesene Kommunikationsprofi verfügt über langjährige Führungserfahrung in der Unternehmenskommunikation. So war Knaut unter anderem bei der Verlagsgruppe Handelsblatt, bei Gruner + Jahr, bei Danone und der Schufa Holding für die Kommunikation verantwortlich.

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Seit 40 Jahren engagiert für die Gesellschaft

Der Unternehmer Reinhard Mohn gründete vor 40 Jahren die Bertelsmann Stiftung, um einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme zu leisten.
Bis heute wurden rund 1,3 Milliarden Euro für gemeinnützige Projekte investiert.

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Bertelsmann Stiftung legt Jahresbilanz 2015 vor

Die Bertelsmann Stiftung sieht Europa in einer kritischen Phase und engagiert sich für die europäische Integration. Unternehmen kommt eine große Rolle auch für den gesellschaftli­chen Zusammenhalt zu. In der Region will man Start-ups durch ein Sonderprojekt besonders fördern. Auf die Herausforderungen in der Flüchtlingsfrage hat die Stiftung auch mit eigenen Projekten reagiert.

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Studie der Bertelsmann Stiftung zu verantwortlicher Unternehmensführung

Megatrends wie die demografische Entwicklung, der Klimawandel und die Ressourcenknappheit, die Digitalisierung oder die soziale Gestaltung der Globalisierung verändern unsere Gesellschaft mit einer enormen Dynamik. Die hohe Komplexität der Herausforderungen wirkt sich unmittelbar auf die Unternehmen und die Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Unternehmenssicherung aus.

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Rita Süssmuth erhält Reinhard Mohn Preis

Gütersloh. Der diesjährige Reinhard Mohn Preis geht an die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth. Mit der Preisvergabe würdigt die Bertelsmann Stiftung die CDU-Politikerin als Wegbereiterin einer modernen Einwanderungs- und Integrationspolitik. Süssmuth wird den mit 200.000 Euro dotierten Preis am 11. Juni in Gütersloh entgegennehmen.

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Viviane Reding neu im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung

Gütersloh. Viviane Reding (63), ehemalige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und Kommissarin für das Ressort Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft, ist in das Kuratorium der Bertelsmann Stiftung berufen worden. Die Amtsperiode als Mitglied im Aufsichts- und Kontrollorgan der Gütersloher Stiftung beginnt am 1. Januar 2015 und läuft zunächst bis 2017.

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Bertelsmann Stiftung: Aart De Geus für weitere Amtszeit berufen

Gütersloh. Das Kuratorium der Bertelsmann Stiftung hat deren Vorstandsvorsitzenden Aart Jan De Geus (58) auf seiner Sitzung am 4. April 2014 für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Der Niederländer De Geus war im September 2011 in den Vorstand der Stiftung und im August 2012 zum Vorsitzenden des Vorstands berufen worden, seine neue Amtszeit läuft bis zum 31. Juli 2018.

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