Als neuer Regional-Standort der bundesweiten „Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand (TISiM)“ unterstützt die WIGOS Unternehmen beim Thema IT-Sicherheit. Darüber freuen sich Geschäftsführer Siegfried Averhage (rechts) und der Ansprechpartner der Regionalstelle bei der WIGOS Michael Potthoff (links). - Foto: Eckhard Wiebrock
Als neuer Regional-Standort der bundesweiten „Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand (TISiM)“ unterstützt die WIGOS Unternehmen beim Thema IT-Sicherheit. Darüber freuen sich Geschäftsführer Siegfried Averhage (rechts) und der Ansprechpartner der Regionalstelle bei der WIGOS Michael Potthoff (links). - Foto: Eckhard Wiebrock

WIGOS: IT-Sicherheits-Check macht Unternehmen fit für Digitalisierung

Ob die Unternehmens-Homepage, der E-Mail-Versand, die Logistik oder der Umgang mit sensiblen Personaldaten: IT- und Datensicherheit ist besonders für kleine mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück (WIGOS) unterstützt daher als neuer Regional-Standort der bundesweiten „Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand (TISiM)“ regionale Firmen dabei, die eigene IT-Sicherheit schnell und niedrigschwellig zu optimieren. So steht die WIGOS interessierten Unternehmen bei der Erarbeitung individueller praktischer Maßnahmen zur Seite, um sie fit und sicher für die Digitalisierung zu machen.

TISiM wird gefördert durch die Initiative „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Sie ist ein Konsortialprojekt renommierter Institutionen: Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK), den Instituten FOKUS und IAO der Fraunhofer-Gesellschaft e.V. sowie der Hochschule Mannheim unter Leitung von „Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)“.

„Wir sind stolz, dass der Landkreis als einer von bundesweit rund 40 Regional-Standorten der Initiative TISiM ausgewählt wurde und die WIGOS ihre Expertise zum Nutzen der Unternehmen im Osnabrücker Land einbringen kann“, betont Siegfried Averhage, Geschäftsführer der WIGOS. „Die Gefahr von Cyberangriffen ist gerade für kleine und mittelständische Unternehmen nicht zu unterschätzen. Gleichzeitig verfügen KMU oft nicht über Strategien und Maßnahmen, wie sie dieser Bedrohung effektiv begegnen können“, so Averhage weiter. Dies belege auch die Studie von 2017 zur „Aktuellen Lage der IT-Sicherheit in KMU“ des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK): Demnach mangelt es auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung in den Unternehmen immer noch an einem Bewusstsein für IT-Sicherheit.

„Wir möchten unseren Unternehmen, vom Freiberufler über den kleinen Handwerksbetrieb bis zum mittelständischen Unternehmen, nicht nur für dieses wichtige Thema sensibilisieren, sondern ihnen in diesem Zuge konkrete praktische Hilfen anbieten. Diesen IT-Sicherheits-Check kann jedes interessierte Unternehmen in Anspruch nehmen“, erklärt Michael Potthoff, Ansprechpartner der Regionalstelle bei der WIGOS.

Zum Einsatz kommt dafür der SEC-O-Mat der TISiM: Dieser bündelt Handlungsempfehlungen von bestehenden Initiativen und Angeboten. Auf der Basis der individuellen Unternehmensbefragung liefert der Sec-O-Mat anschließend die passenden Umsetzungsvorschläge zur Verbesserung der IT-Sicherheit. „Im Rahmen des IT-Sicherheits-Checks gehen wir das Angebot durch und sind auch bei der Umsetzung der Aktionspläne behilflich. Das Angebot ist daher besonders für Betriebe und Selbstständige geeignet, die keine eigene IT-Abteilung haben“, erläutert Michael Potthoff. Interessant ist der SEC-O-Mat aber auch für Unternehmen aus dem Bereich IT-Sicherheit. Sie können ihre Dienstleistung im SEC-O-Mat listen, um dann in den Aktionsplänen angezeigt zu werden.

„Wir hoffen, dass viele Selbstständige und Unternehmen im Landkreis die Chance ergreifen und sie motiviert werden, sich intensiver mit dem aktuellen Thema IT-Sicherheit auseinanderzusetzen“, unterstreicht Siegfried Averhage. Dies habe auch wirtschaftliche Vorteile: „Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung stärken Verbesserungen der IT-Sicherheit in den Unternehmen auch die Wettbewerbsfähigkeit.“

Text: Sandra Joachim-Meyer

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