DIHK: Schwächen des „Industriestandorts Deutschland“ beherzt anpacken

Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung hat den notwendigen Re-Start aus der Krise eingeleitet. Das ist ein guter Anfang – im nächsten Schritt müssen aber auch die strukturellen Probleme am Industriestandort beherzt angepackt werden. Und davon gibt es viele, wie die aktuelle DIHK-Industrie Umfrage 2020 mit Rückmeldungen von rund 1.800 Industrieunternehmen und industrienahen Dienstleistern zeigt.

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DIHK plädiert für zweites Corona-Paket von Bund und Ländern

Angesichts zunehmender Verunsicherungen in der deutschen Wirtschaft plädiert der DIHK für ein zweites Corona-Paket von Bund und Ländern mit klaren Signalen für die Betriebe. “Der Schutzschirm der Bundesregierung enthält bereits gute Instrumente, die krisenmildernde Wirkung entfalten”, bilanziert DIHK-Präsident Eric Schweitzer die im März beschlossenen Maßnahmen. Das gelte etwa für die Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld sowie die Soforthilfen für Solo-Selbstständige und Kleinbetriebe. “Es ist aber dringend notwendig, das jetzt weiter zu entwickeln. Für weite Teile der deutschen Wirtschaft ist der aktuelle Stillstand dramatisch. Verständlicherweise kann aktuell niemand eindeutig sagen, wann unser Land wieder den Normalbetrieb aufnehmen kann. Aber es wäre schon wichtig zu wissen, mit welchen an die Krise angepassten Regeln einzelne Branchen zum Zeitpunkt X wieder loslegen können.”

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DIHK-Präsident: Steuerforderungen sofort mit Verlusten verrechnen

Angesichts der enormen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise appelliert DIHK-Präsident Eric Schweitzer an Politik und Verwaltung, bei den geplanten Stützungsmaßnahmen pragmatische Lösungen zu entwickeln. „Wir brauchen jetzt unkonventionelle Sofortmaßnahmen, die schnell greifen“, sagt Schweitzer. „Andernfalls werden die notwendigen Mittel nicht rechtzeitig bei den Unternehmen ankommen. Noch haben wir die Chance, größere und dauerhafte Schäden von unserer Wirtschaft abzuwenden. Jeder Tag zählt jetzt. Aktuell stellt sich die Existenzfrage für ganze Branchen und Betriebe – und das ohne eigenes Verschulden.“

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Stv. DIHK-Hauptgeschäftsführer zu Plänen für EU Klimaschutzgesetz

„Der Entwurf eines Europäischen Klimaschutzgesetzes löst bei vielen deutschen Unternehmen Irritationen aus. Denn damit setzt die EU wieder neue verbindliche Ziele, ohne die Umsetzbarkeit in wichtigen Branchen zu berücksichtigen. In Kernindustrien der europäischen Wirtschaft sind bislang nicht einmal ansatzweise technische und vor allem wirtschaftlich vertretbare Alternativen für eine kohlenstoffarme Produktion in Sicht. Wir brauchen in dieser Situation ganz dringend zunächst eine sorgfältige Folgenabschätzung, damit ein stark beschleunigter Minderungspfad auf einer verantwortbaren Basis beschlossen werden kann.

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Fahrverbote verlieren an Bedeutung – DIHK zur Luftqualität in Deutschland

Zu den von BMU und UBA vorgelegten Daten zur Luftqualität in Deutschland erklärt stv. DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks:

„Die neuen Zahlen zur Luftqualität zeigen: Die Luft in Deutschland war 2019 besser als erwartet. Fahrverbote verlieren dadurch zum Glück an Bedeutung, die Grenzwerte können durch nachhaltigere Mittel unterschritten werden. 

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Für schnellen Infrastrukturausbau – DIHK präsentiert 10-Punkte-Papier

Um lange Plan- und Genehmigungsverfahren von Infrastrukturprojekten in Deutschland zu beschleunigen, braucht es grundlegende Reformen. Das geht aus einem 10-Punkte-Papier hervor, das der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf der Veranstaltung Bremsen lösen – für Infrastrukturausbau und Gewerbeansiedlungen heute offiziell präsentiert. „Unternehmen brauchen leistungsfähige Straßen, Schienen, Flughäfen und auch digitale Netze und Leitungen, um Produkte just in time zu erhalten und schnell ausliefern zu können“, erklärt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben zum Ziel des Papiers.

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DIHK zu BIP Zahlen 2018: Warnzeichen auch für 2019

BIP 2018: „Die Wachstumsdynamik 2018 hat enttäuscht. Das sollte ein Warnzeichen auch für dieses Jahr sein. Letztlich hat uns die starke Binnenkonjunktur getragen. Für die exportorientierte Industrie verlief das Jahr allerdings enttäuschend. Die Ausfuhren sind deutlich unterdurchschnittlich gestiegen (…)“

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Unternehmer mit Migrationshintergrund schaffen Jobs

Mehr als Früchte-Import und Dönerbude: Unternehmer mit Migrationshintergrund sind nach Erkenntnissen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hierzulande längst nicht mehr nur in Handel und Gastronomie aktiv. Und sie leisten einen wertvollen Beitrag zur Ausbildung.

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DIHK Studie Autonomes Fahren

„Die Studie zeigt: Automatisiertes und am Ende der Entwicklung autonomes Fahren bringt nicht nur der Logistikbranche, sondern allen Unternehmen spürbare Vorteile. Der Straßenverkehr wird kostengünstiger, zuverlässiger, sicherer und umweltfreundlicher. Touren können optimiert, Waren schneller und pünktlicher zum Kunden gebracht werden. Daher plädiert der DIHK dafür, diese Technologie zügig voranzutreiben.

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Handelskonflikte verunsichern Mittelstand

Zum DIHK Konjunkturschlaglicht ‚Mittelstand‘ erklärt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben: „Die außenwirtschaftliche Verunsicherung kommt im Mittelstand an. Die Industrieunternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten erwarten für die kommenden Monate deutlich geringere Zuwächse im Exportgeschäft als noch zu Jahresbeginn. Die harschen Töne und neue protektionistische Maßnahmen lassen die Unternehmen vorsichtiger agieren. Als Stütze des Mittelstandes erweist sich hingegen noch immer die Binnenkonjunktur.

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