Fast jedes zweite Unternehmen spendet ausrangierte Elektrogeräte an wohltätige Organisationen

  • Anteil hat sich seit 2020 fast verdoppelt
  • 20 Prozent verschenken gebrauchte Notebooks, Monitore und Co. an die Belegschaft
  • Aber: Jedes zehnte Unternehmen entsorgt Altgeräte auch mit dem normalen Gewerbeabfall

Die Belegschaft wird mit neuen Smartphones ausgestattet, Drucker abgeschafft, Monitore erneuert: Wenn in Unternehmen funktionsfähige Elektrogeräte ausrangiert werden, wird ihnen in vielen Fällen ein zweites Leben verschafft. Die Spendenbereitschaft ist hoch:

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Große Offenheit in der Digitalwirtschaft für IT-Profis aus Russland

  • Bitkom-Umfrage: 84 Prozent würden russische und belarussische IT-Fachkräfte einstellen
  • Bitkom schlägt Sofortprogramm #greencard22 für erleichterte Einwanderung vor

Mehr als 100.000 IT-Fachkräfte haben in den letzten Monaten Russland und Belarus verlassen, viele weitere könnten folgen. In der Digitalwirtschaft besteht eine große Offenheit, diese IT-Expertinnen und -Experten einzustellen. So sagen in einer Blitzumfrage des Bitkom 84 Prozent der Unternehmen, sie seien grundsätzlich dazu bereit, wenn die IT-Profis die gesuchte Qualifikation mitbringen und vorab eine behördliche Sicherheitsüberprüfung bestanden haben. 41 Prozent dieser Unternehmen würden die IT-Fachkräfte auch dann einstellen, wenn sie kein Deutsch sprechen. Bei 42 Prozent hängt die Anforderung an die Sprachkenntnisse vom jeweiligen Einsatzbereich ab. 17 Prozent der Unternehmen würden IT-Fachkräfte aus Russland oder Belarus nur einstellen, wenn sie die deutsche Sprache beherrschen. An der Umfrage haben sich 139 Unternehmen beteiligt, sie ist nicht repräsentativ, liefert aber belastbare Trendaussagen.

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Startups suchen wieder verstärkt nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

  • 8 von 10 Startups planen Neueinstellungen, durchschnittlich sind derzeit fünf Stellen vakant
  • Im Schnitt haben Startups in Deutschland 20 Beschäftigte

Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sind Startups auf der Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 8 von 10 Startups (80 Prozent) planen Neueinstellungen, 12 Prozent erwarten keine Veränderung und praktisch kein Startup plant einen Stellenabbau. Im Schnitt haben Startups 20 Beschäftigte und fünf offene Stellen. Das sind Ergebnisse aus einer Befragung von rund 150 Tech-Startups im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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Bitkom zu Standards für Internet-Grundversorgung

  • Ausschluss von Satellitenkommunikation bedroht flächendeckende Versorgung und bremst Glasfaser-Ausbau aus
  • Berg: „Bei entlegenen Haushalten kostet der Internetanschluss mehr als das Gebäude“
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Drei von vier Digitalunternehmen sind erfolgreicher dank Diversität

  • Vielfalt in der Belegschaft ist wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen
  • „Pride Month“: Bitkom veröffentlicht Daten zu Diversität in der Digitalbranche

Frauen in Führungspositionen, multinationale Teams und vielfältige Geschlechteridentitäten: Diversität hat in der deutschen Digitalwirtschaft einen hohen Stellenwert. Sieben von zehn Unternehmen der ITK-Branche (71 Prozent) stehen dem Thema Diversität nach eigenem Dafürhalten grundsätzlich sehr aufgeschlossen gegenüber. Ein weiteres Viertel (26 Prozent) sieht sich eher aufgeschlossen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von mehr als 500 Unternehmen der Digitalbranche im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die anlässlich des internationalen Pride Month veröffentlicht wird. Die große Mehrheit ist überzeugt davon, dass im Unternehmen gelebte Vielfalt entscheidende Vorteile mit sich bringt.

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Bitkom zur Förderung des Glasfaserausbaus

  • Bitkom fordert weniger Bürokratie, Förderung mit Augenmaß und Planungssicherheit für private Investitionen
  • Präsident Berg: „Ein Förderexzess treibt nur die Preise nach oben und bringt keinen einzigen zusätzlichen Breitbandanschluss.“

Zur aktuellen Kontroverse über die Ausgestaltung der Förderung des Breitbandausbaus erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

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Ukraine-Krieg: Startups befürchten verstärkte Angriffe im Cyberraum

  • Drei Viertel erwarten eine verschärfte Bedrohungslage für das eigene Startup
  • Jedes Vierte hat bereits die eigenen Schutzmaßnahmen verstärkt

Deutsche Tech-Startups machen sich Sorgen, dass der russische Krieg gegen die Ukraine auch verstärkt im Cyberraum geführt wird. Rund drei Viertel (73 Prozent) gehen von einer verschärften Bedrohungslage für das eigene Startup aus. Dabei haben 14 Prozent bereits entsprechende Anzeichen wahrgenommen, weitere 59 Prozent rechnen noch damit. Knapp ein Viertel (23 Prozent) erwartet keine Auswirkungen des Krieges auf die eigene Cybersicherheit. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom, an der sich 128 Tech-Startups beteiligt haben. „Der russische Krieg gegen die Ukraine wird von Beginn an auch im Cyberraum geführt. Startups, deren Geschäftserfolg auf der Nutzung von digitalen Technologien und Daten basiert, müssen sich besonders wirksam schützen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Zusammen mit der ohnehin seit Jahren steigenden Cyberkriminalität sollte wirklich jedes Startup die eigenen Sicherheitsvorkehrungen überprüfen und wo nötig nachbessern.“

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Bitkom zu Standards für Internet-Grundversorgung

  • Ausschluss von Satellitenkommunikation bedroht flächendeckende Versorgung und bremst Glasfaser-Ausbau aus
  • Berg: „Bei entlegenen Haushalten kostet der Internetanschluss mehr als das Gebäude“

Der Verordnungsentwurf über die Mindestvorgaben für das Recht auf Versorgung mit Telekommunikationsdiensten (TKMV) soll die Internet-Grundversorgung regeln. Vorgesehen ist eine Mindestbandbreite von 10 Megabit pro Sekunde im Download und 1,3 Megabit pro Sekunde im Upload. Die Latenzzeit soll nicht mehr als 150 Millisekunden betragen. Dazu erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

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Ukraine-Krieg: Die Hälfte der Deutschen spart fossile Energie ein

  • 48 Prozent haben seit dem russischen Angriffskrieg ihren Umgang mit Strom und Heizung verändert
  • Digitale Tools, smart Meter und Vermeidung von Stand-by: Wie jetzt Energie gespart werden kann 

In jedem zweiten deutschen Haushalt wird angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine Energie gespart: Fast die Hälfte (48 Prozent) der Menschen in Deutschland gibt in einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom an, bewusster mit Energie umzugehen – etwa indem sie weniger Strom verbrauchen, weniger heizen oder auf Ökostrom umgestiegen sind. Die Umfrage wurde im März 2022 durchgeführt. Demnach hat sich bei 16 Prozent der Energieverbrauch stark verändert, 32 Prozent haben zumindest eine leichte Veränderung vorgenommen. Bei jüngeren Menschen zwischen 16 und 29 Jahren ist die Tendenz zum Energie sparen etwas ausgeprägter (52 Prozent) als bei anderen Altersgruppen (30-49 Jahre: 48 Prozent; 50-64 Jahre: 49 Prozent; ab 65 Jahren: 45 Prozent). Umgekehrt geben jedoch auch 47 Prozent an, seit Beginn des Krieges in der Ukraine in dieser Hinsicht alles beim Alten zu lassen. „Durch den Krieg in der Ukraine sind viele Menschen zusätzlich motiviert, Energie einzusparen“, sagt Bitkom-Präsidiumsmitglied Matthias Hartmann. „Beim Energiesparen können digitale Tools sehr helfen, vom Smart Meter über intelligente Heizkörperthermostate bis zum Bewegungsmelder für die Beleuchtung.“ 

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Von Automatisierung bis Social Listening: Trends im digitalen Marketing

Bitkom veröffentlicht „Yearbook Digital Marketing“ 

Ob in sozialen Medien, E-Mails, Chats oder auf Webseiten: Wer Produkte oder Dienstleistungen digital anbieten will, kann zwischen vielen Formaten und Kanälen wählen. Dabei wachsen die technologischen Möglichkeiten rasant. Zugleich verändern sich aber auch die Erwartungen und Wünsche der Verbraucherinnen und Verbraucher, ebenso wie rechtliche Vorgaben zum Datenschutz. Wie können Unternehmen, die in diesem Umfeld werben wollen, mit den Entwicklungen mithalten? Welche Potenziale und welche Herausforderungen gibt es für das digitale Marketing – und welche sind die Trends, die in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, hat der Bitkom jetzt das „Yearbook Digital Marketing“ veröffentlicht. In elf kurzen Kapiteln geben namenhafte Expertinnen und Experten der Marketing-Branche sowohl einen Einblick in wichtige aktuelle Themen als auch einen Ausblick in die Zukunft. 

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