Hospizstiftung kritisiert Pläne zum Verbot der Suizid-Beihilfe

Hospizstiftung kritisiert Pläne zum Verbot der Suizid-Beihilfe Berlin (dapd). Der Deutschen Hospizstiftung gehen die Pläne des Bundesjustizministeriums zum strafrechtlichen Verbot der Selbstmordbeihilfe nicht weit genug. „Wer nur die gewerbsmäßige Beihilfe verbietet, schafft faktisch eine gesetzliche Legitimation für jene deutschen Vereine, die bei uns eine organisierte Suizidbeihilfe nach Schweizer Muster et Hospizstiftung kritisiert Pläne zum Verbot der Suizid-Beihilfe weiterlesen

SPD-Minister will keine Staatshilfe für Schlecker

SPD-Minister will keine Staatshilfe für Schlecker Düsseldorf (dapd). Der Arbeitsminister von Nordrhein-Westfalen, Guntram Schneider, lehnt finanzielle Unterstützung für den insolventen Schlecker-Konzern durch die öffentliche Hand ab. „Die Gemeinden und das Land können nichts tun: Sie haben weder die rechtlichen Möglichkeiten noch das Geld, Hilfen für einen maroden Betrieb zu zahlen, so bitter das für die Mitarbeiter ist“, sagte Schneider der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe) laut Vorabbericht. Eine Zukunft der Drogeriemarkt-Kette sieht Schneider nicht. „Es ist alles getan worden. Die Abwicklung von Schlecker lässt sich nicht mehr verhindern“, sagte er. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Betriebsrat rügt Schlecker-Familie wegen Finanzpolster

Betriebsrat rügt Schlecker-Familie wegen Finanzpolster Berlin (dapd). Die Arbeitnehmervertreter der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker wollen wissen, wie viel Geld die Eigentümerfamilie noch besitzt. „Alle Fakten müssen jetzt auf den Tisch“, sagte die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Christel Hoffmann der „Bild“-Zeitung (Montagausgabe). Sie kritisierte zudem, dass die Eigentümerfamilie Presseberichten zufolge eine Zahlung von neun Millionen Euro an die Firma Schlecker abgelehnt hat, trotz eines Finanzpolsters von bis zu 40 Millionen Euro. „Wenn die neuen Vorwürfe stimmen, dann ist das eine Dreistigkeit, die durch nichts zu überbieten ist“, sagte Hoffmann. „Das Verhalten der Familie Schlecker gegenüber den Zehntausenden Mitarbeitern ist sozial und moralisch zu tiefst verantwortungslos.“ dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Döring gibt CSU Schuld an schlechtem Erscheinungsbild der Koalition

Döring gibt CSU Schuld an schlechtem Erscheinungsbild der Koalition Berlin (dapd). FDP-Generalsekretär Patrick Döring macht die CSU für das schlechte Ansehen der Koalition verantwortlich. „Das Erscheinungsbild ist verbesserungsfähig“, räumte Döring in der Zeitung „Die Welt“ (Montagausgabe) laut Vorabbericht ein. Die CSU zeige immer wieder Eigensinn, wenn es darum gehe, gemeinsam Verabredetes umzusetzen. „Die Pkw-M Döring gibt CSU Schuld an schlechtem Erscheinungsbild der Koalition weiterlesen

Lafontaine lobt Entscheidung des Parteitags

Lafontaine lobt Entscheidung des Parteitags Passau (dapd). Der ehemalige Linksparteivorsitzende Oskar Lafontaine zeigt sich nach dem Parteitag der Linken zufrieden. Die gewählte neue Führung um die Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger repräsentiere die Partei sehr gut, sagte Lafontaine der „Passauer Neuen Presse“ (Montagausgabe) laut Vorabbericht. Die Delegierten hätten sehr wei Lafontaine lobt Entscheidung des Parteitags weiterlesen

Kipping will Linke mit Kultur der Offenheit stabilisieren

Kipping will Linke mit Kultur der Offenheit stabilisieren Leipzig (dapd). Die neue Linksparteivorsitzende Katja Kipping will mit einer „Kultur der Offenheit“, einer Vorstellungstour der Parteiführung durch alle Landesverbände, sowie mit der „Kunst des Zuhörens“ um Vertrauen werben. Sie wolle zudem im Internet einen Blog für Vorschläge von Mitgliedern und Sympathisanten einrichten, sagte Kipping der „Lei Kipping will Linke mit Kultur der Offenheit stabilisieren weiterlesen

Neuer Bundesgeschäftsführer sieht die Linke nicht vor der Spaltung

Neuer Bundesgeschäftsführer sieht die Linke nicht vor der Spaltung Halle (dapd). Der neue Bundesgeschäftsführer der Linken, Matthias Höhn, sieht die Partei zwar in einer Vertrauenskrise, aber nicht von der Spaltung bedroht. „Manches in der letzten Zeit hat aufgebautes Vertrauen wieder schwinden lassen“, sagte Höhn der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Montagausgabe) laut Vorabbericht. „Die große Mehrheit des Part Neuer Bundesgeschäftsführer sieht die Linke nicht vor der Spaltung weiterlesen

Lufthansa plant Verkauf der Catering-Tochter LSG Sky Chefs

Lufthansa plant Verkauf der Catering-Tochter LSG Sky Chefs Hamburg (dapd). Bei der Lufthansa zeichnen sich weitere Unternehmensverkäufe ab. Nachdem sich Vorstandschef Christoph Franz von Verlustbringern wie den Airlines BMI und Jade Cargo getrennt hat, stehen nun die Tochterfirmen LSG Sky Chefs und IT Services zur Disposition, wie die „Financial Times Deutschland“ (Montagausgabe) berichtet. Besonders fortgeschritten seien die Verkaufspläne für den Bordverpfleger LSG. Hier sollen spätestens 2013 in einem ersten Schritt bis zu 49 Prozent abgegeben werden. Die anvisierte Trennung von der weltweit tätigen Cateringfirma LSG und gegebenenfalls von LH IT Services und die daraus erhofften Erlöse sollten offenbar helfen, die Verschuldung der Airline künftig nicht zu sehr nach oben schnellen zu lassen, schreibt das Blatt. „Wir werden bereit sein müssen, bestimmte Portfoliomaßnahmen zu machen“, bestätigte Franz der Zeitung. Der Caterer LSG setzte im vergangenen Jahr mit fast 30.000 Mitarbeitern 2,3 Milliarden Euro um und gilt als Weltmarktführer. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Koalitionsvertrag für Schleswig-Holstein steht

Koalitionsvertrag für Schleswig-Holstein steht Kiel (dapd). SPD, Grüne und Südschleswigscher Wählerverband (SSW) sind sich bei den Verhandlungen für eine Regierungsbildung in Schleswig-Holstein einig geworden. Die zweieinhalb Wochen dauernden Gespräche mündeten am Sonntag in einen Koalitionsvertrag, der am Abend von den Parteispitzen in Kiel vorgestellt wurde. SPD-Landesvorsitzender Ralf Steg Koalitionsvertrag für Schleswig-Holstein steht weiterlesen

Klimawandel könnte Stromproduktion gefährden

Klimawandel könnte Stromproduktion gefährden London (dapd). Die Stromerzeugung in Europa und den USA könnte wegen des Klimawandels in Zukunft empfindlich gestört sein. Schon in rund 20 Jahren würden sich die Tage häufen, an denen Kraftwerke gedrosselt oder abgeschaltet werden müssten, weil man sie nicht mehr ausreichend kühlen könne, warnen Wissenschaftler. Der Grund seien zu hohe Wassertemperaturen der Flüsse und ein niedriger Wasserstand. Das hat ein internationales Forscherteam bei Modellrechnungen festgestellt. Im Zeitraum von 2031 bis 2060 werde dies zu Einbußen in der Stromerzeugung von bis zu 19 Prozent in Europa und bis zu 16 Prozent in den USA führen. Die Wahrscheinlichkeit für Situationen, in denen einzelne Kraftwerke komplett abgeschaltet werden müssten, werde um das Dreifache steigen, berichten die Wissenschaftler, darunter auch Stefan Vögele vom Forschungszentrum Jülich, im Fachmagazin „Nature Climate Change“. (doi:10.1038/NCLIMATE1546) Bei Wassertemperaturen von mehr als 23 Grad Celsius und zu niedrigen Wasserständen dürfen Kraftwerke in Europa aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nur noch begrenzte Mengen Kühlwasser aus Gewässern entnehmen oder einleiten. „Während der warmen, trockenen Sommer von 2003, 2006 und 2009 mussten mehrere Kraftwerke in Europa ihre Stromproduktion drosseln, weil ihnen Kühlwasser fehlte“, sagen Michelle von Vliet von der Universität von Wageningen in den Niederlanden und ihre Kollegen. Als Folge seien die Strompreise in diesen Jahren deutlich gestiegen. Hitzewellen bremsen die Stromproduktion Nach den Ergebnissen der Forscher wird so etwas in Zukunft häufiger passieren. Denn die Wassertemperatur der Flüsse in Europa könnte bis 2040 um rund ein Grad und bis 2080 um rund 2,3 Grad ansteigen, wenn es keinen nennenswerten technologischen Wandel gibt. Besonders stark betroffen wäre unter anderem die Donau. Sommerliche Perioden niedriger Wasserstände könnten bis 2040 um rund 15 Prozent zunehmen, bis 2080 sogar um 23 Prozent. Für die Stromerzeugung hätte dies Konsequenzen: „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kraftwerkskapazität um mehr als 50 Prozent gedrosselt werden muss, steigt bis 2040 um den Faktor 1,4“, erklären die Forscher. Drosselungen um mehr als 90 Prozent könnten sogar um fast das Dreifache häufiger vorkommen. Denn extreme Klimabedingungen wie beispielsweise Hitzewellen sollen laut Klimaprognosen in Zukunft überproportional stärker zunehmen. Von diesen Klimafolgen seien besonders die Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke in Süd- und Südwesteuropa betroffen, sagen die Forscher. Aber auch Kraftwerke mit einem einfachen Kühlkreislauf ohne zusätzliche Kühleinrichtungen und ohne Recycling ihres Kühlwassers seien besonders anfällig. Erneuerbare Energien und effektivere Kraftwerke als Lösung „Angesichts dieser Prognosen sollten schon heute Strategien zur Anpassung an diese Bedingungen geplant werden“, empfehlen die Wissenschaftler. Eine Möglichkeit wären erneuerbare Energien, da diese meist nicht auf Kühlwasser angewiesen sind und ein Umstieg auf nicht-fossile Energieträger den Klimawandel bremse. Auch ein Umstieg auf Gaskraftwerke mit höherer Effizienz könne die Klimaanfälligkeit der Stromproduktion senken, meinen die Wissenschaftler. Denn Gaskraftwerke benötigen weniger Kühlwasser zur Stromerzeugung als Kohle- und Atomkraftwerke. Für ihre Studie hatten die Forscher Wassertemperaturen und Pegel der größeren Flüsse in Europa und den USA anhand zweier Klimaszenarien des Weltklimarats IPCC kalkuliert. Der erste Szenario, A2, geht von einem langsamen, uneinheitlichen technologischen Wandel aus, während das zweite Szenario, B1, eine starke Zunahme der erneuerbaren Energien und der Nachhaltigkeit simuliert. Für 35 Kraftwerke in Europa und 61 in den USA berechneten die Forscher, wie häufig Bedingungen eintreten, bei denen die Produktion gedrosselt werden muss. Diese Berechnungen führten sie für den Zeitraum 2031 bis 2060 und 2071 bis 2090 durch. dapd (Vermischtes/Wirtschaft)

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