Michael Ziesemer, Präsident des Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (li.), überreicht Weidmüller Aufsichtsratsmitglied Dr. Peter Köhler die Auszeichnung. (Foto: ZVEI / Mark-Bollhorst)
Michael Ziesemer, Präsident des Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (li.), überreicht Weidmüller Aufsichtsratsmitglied Dr. Peter Köhler die Auszeichnung. (Foto: ZVEI / Mark-Bollhorst)

ZVEI ehrt Weidmüller Aufsichtsratsmitglied

Detmold / Berlin. Dr. Peter Köhler, Aufsichtsratsmitglied des Verbindungs- und Automatisierungsspezialisten Weidmüller, erhielt auf der ZVEI-Mitgliederversammlung am 21. Juni in Berlin die goldene Ehrenplakette. Die Auszeichnung wird an Mitglieder verliehen, die sich über viele Jahre um die Elektroindustrie besonders verdient gemacht haben.

Köhler war sechs Jahre Vorstand der Weidmüller Gruppe und sitzt seit 2017 im Aufsichtsrat des Detmolder Familienunternehmens. Zuvor leitete er den größten Bereich (Edelmetalle, Technologien und Materialien) des Heraeus-Konzerns.

„Die Elektroindustrie stand und steht vor großen Herausforderungen – Es freut mich, dass ich in den letzten Jahren aus dem Vorstand des ZVEI heraus einen Beitrag zur Lösung dieser vielfältigen Themen beitragen konnte“, erklärte Köhler bei der Übergabe. Während seiner Zeit im Vorstand vertrat Köhler mit besonderem Einsatz die Interessen der Elektroindustrie auf internationaler Ebene. Hierbei setzte er sich insbesondere für das Thema Industrie 4.0 und die Unternehmens- und Wirtschaftspolitik in Europa ein. „Europa ist der Heimatmarkt der deutschen Elektroindustrie und als Absatzmarkt von überragender Bedeutung“, so Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung. „Dr. Köhler ist über viele Jahre hinweg die vernehmbare Stimme unserer Branche in Brüssel gewesen und hat sich dabei große Verdienste erworben.“

Jörg Timmermann im Vorstand des ZVEI

Nach seinem Ausscheiden im Juni 2017 wurde Jörg Timmermann, Vorstandssprecher der Weidmüller Gruppe, in den Vorstand des ZVEI gewählt und widmet sich dort vor allem den Anforderungen durch die Digitalisierung. „Aus der Digitalisierung und weiteren neue Technologien entstehen gewaltige neue Märkte, aber auch große Herausforderungen“, so Timmermann. „Plattformen werden in Zukunft zunehmend die Schnittstelle zum Kunden besetzen. Für Unternehmen liegen darin Chancen und Risiken. Insbesondere der Mittelstand muss vor diesem Hintergrund seine Marktleistung und sein Ökosystem neu definieren.“

www.weidmueller.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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