Mit u-mation bietet Weidmüller ein umfangreiches Automatisierungsportfolio für die Automatisierung und Digitalisierung an. (Bild: Weidmüller)
Mit u-mation bietet Weidmüller ein umfangreiches Automatisierungsportfolio für die Automatisierung und Digitalisierung an. (Bild: Weidmüller)

Weidmüller auf der SPS IPC Drives 2018

Detmold. Vom 27. bis zum 29. November 2018 findet mit der SPS IPC Drives in Nürnberg Europas führende Fachmesse für elektrische Automatisierung statt. Die Weidmüller Gruppe präsentiert in Halle 9 Stand 351 neue Lösungen für die Digitalisierung und Automatisierung. Im Vordergrund stehen neben dem Austausch mit Kunden digitale Lösungen auf der Basis von IoT-fähigen Komponenten, Software und Dienstleistungen.

„Anhand unseres neuen ‚IoT Demonstrator powered by u-mation’ veranschaulichen wir unser Automatisierungsportfolio inklusive der Steuerung u-control sowie dem Softwaretool u-create studio. Daneben stellen wir auch die Infrastruktur zum Betrieb der Anlage bereit, unter anderem Router, Switche und die innovative Stromversorgung ProTop“, erklärt Vertriebsvorstand José Carlos Álvarez Tobar. Erstmalig ist das Unternehmen auf der Messe mit zwei Ständen präsent, denn Lösungen zur Maschinensteuerung und Anlagenvisualisierung werden auch in Halle 7 auf dem Stand der Weidmüller GTI Software GmbH präsentiert.

Automatisierungstechnik nimmt zentrale Stelle bei Weidmüller ein

Die Fabrik steuert sich zukünftig dank intelligenter Vernetzung selbst und passt sich flexibel neuen Anforderungen an. Die Automatisierungslösung umation des Detmolder Elektrotechnikunternehmens kombiniert modulare Automatisierungshardware sowie Engineering- und Visualisierungstools mit Digitalisierungslösungen und ermöglicht so die Verbindung aller Prozessebenen – vom Sensor bis zur Cloud. Von Steuerungsanwendungen bis zur datenbasierten, vorausschauenden Maschinenwartung durch Industrial Analytics bietet essomit die Grundlage für effizientere Produktionskonzepte.

„Mit der flexiblen Steuerung u-control, dem modularen I/O-System u-remote und den intuitiv bedienbaren Multitouch-Panels u-view steht dem Kunden ein ganzheitliches Hardware-Portfolio zur Verfügung, welches eine hohe Flexibilität bei der Konfiguration individueller Lösungen gibt“, so Álvarez Tobar. Gleichzeitig stellt das Unternehmen erstmalig eine Preview neuer Funktionen und Weiterentwicklungen seiner Industrial Analytics Lösung vor. Zum Einsatz kommen hierbei Verfahren der künstlichen Intelligenz und Machine Learning.

Modulare Anlagenkonzepte dank dezentraler Lösungen mit FieldPower

Weitere Highlightthemen sind die Modularisierung und Dezentralisierung in der Produktion. Denn für die Umsetzung modularer Anlagenkonzepte sind zukünftig verstärkt dezentrale Lösungen gefragt, die einen breiten Funktionsumfang abdecken und sich flexibel anpassen lassen. Auch bestehende Systeme sollen dezentral erweitert werden. Mit dem FieldPowerSystem zeigt Weidmüller auf der Messe Weidmüller eine Lösung, um dezentrale Anlagen- und Automatisierungskonzepte zukunftssicher und wirtschaftlich zu lösen. „Ob Energieverteilung für die Robotik, dezentrale Leistungselektronik oder dezentrale Automatisierungstechnik – mit dem FieldPower-System bietet Weidmüller eine Lösung für die Dezentralisierung und Modularisierung“, so Álvarez Tobar.

Infrastruktur für die Digitalisierung rückt immer stärker in den Fokus

Durch die weltweit steigende Anzahl smarter Endgeräte wird darüber hinaus der Aufwand der Vernetzung zunehmend komplexer. Das stellt auch die Infrastruktur vor neue Herausforderungen. Herkömmliche EthernetBussysteme werden den zukünftigen Anforderungen in der Automatisierungstechnik nicht mehr gerecht. Hier sind in Zukunft neue Lösungskonzepte gefragt. Weidmüller präsentiert auf der Messe mit Hilfe eines Demonstrators erste technologische Ansätze für eine durchgängige Single Pair Ethernet-Verkabelung von der Gebäudetechnik bis zum Sensor in der Fabrikautomation.

„Die ‚Single Pair Ethernet‘-Technologie, welche gemeinsam mit mehreren Partnern entwickelt wird, bietet die Möglichkeit, Ethernet mit zwei anstelle von acht Adern zu übertragen. Durch diese Reduzierung können in Baugröße, Gewicht und Preis deutliche Einsparungen gegenüber aktuellen Lösungen realisiert werden“, erklärt Álvarez Tobar. Für die Entwicklung von smarten Steckverbinder- und Infrastrukturlösungen und industrieller Verbindungstechnik hat das Detmolder Unternehmen auch jüngst ein Smart Connectivity Competence Center gegründet, welches sich verstärkt diesen Themen widmen soll.

 

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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