DMG MOR – Umsatz steigt um +5% auf 1.276,4 Mio € (Vorjahr: 1.215,1 Mio €) (Bild: 3D_Maennchen/ pixabay)
DMG MOR – Umsatz steigt um +5% auf 1.276,4 Mio € (Vorjahr: 1.215,1 Mio €) (Bild: 3D_Maennchen/ pixabay)

DMG MORI steigert EBIT um +11% im 1. Halbjahr 2019

Bielefeld. Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT verzeichnete im ersten Halbjahr 2019 trotz eines schwieriger werdenden Marktumfelds eine stabile Geschäftsentwicklung auf hohem Niveau. Der Auftragseingang erreichte wie geplant 1.412,3 Mio € (-10%; Vorjahr: 1.577,1 Mio €). Der Umsatz erhöhte sich um +5% auf 1.276,4 Mio € (Vorjahr: 1.215,1 Mio €). Das EBIT legte um +11% zu auf 103,4 Mio € (Vorjahr: 93,0 Mio €). Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 8,1% (Vorjahr: 7,7%). Der Free Cashflow stieg um +22% auf 81,9 Mio € (Vorjahr: 67,2 Mio €).

Vorstandsvorsitzender Christian Thönes: „Das erste Halbjahr verlief gut für DMG MORI – trotz nachlassender Nachfrage. Die Prognosen für das Gesamtjahr bestätigen wir erneut. Wir freuen uns auf die EMO im September und präsentieren ein Feuerwerk an Innovationen – insbesondere bei den Zukunftsfeldern Automatisierung, Digitalisierung und ADDITIVE MANUFACTURING.“

Auftragseingang //

Der Auftragseingang entwickelte sich im zweiten Quartal trotz des schwieriger werdenden Marktumfelds stabil auf dem hohen Niveau der Vorquartale und erreichte wie geplant 704,0 Mio € (-7%; Vorjahr: 755,3 Mio €). Im ersten Halbjahr erzielten wir einen Auftragseingang von 1.412,3 Mio € (-10%; Vorjahr: 1.577,1 Mio €). Die Aufträge aus dem Inland lagen bei 402,9 Mio € (Vorjahr: 453,2 Mio €). Die Auslandsbestellungen betrugen 1.009,4 Mio € (Vorjahr: 1.123,9 Mio €). Damit belief sich der Auslandsanteil wie im Vorjahr auf 71%.

Umsatz //

Der Umsatz erhöhte sich im zweiten Quartal auf 647,2 Mio € (+2%; Vorjahr: 633,3 Mio €). Zum Halbjahr erreichte der Umsatz mit 1.276,4 Mio € einen neuen Höchstwert (+5%; Vorjahr: 1.215,1 Mio €). Die Auslandsumsätze stiegen um +7% auf 887,5 Mio € (Vorjahr: 830,3 Mio €). Die Inlandsumsätze nahmen zu auf 388,9 Mio € (+1%; Vorjahr: 384,8 Mio €). Die Exportquote betrug 70% (Vorjahr: 68%).

Auftragsbestand //

Am 30. Juni 2019 betrug der Auftragsbestand 1.745,3 Mio € (31.12.2018: 1.609,9 Mio €). Die rechnerische Reichweite von durchschnittlich sieben Monaten bildet eine gute Basis für das laufende Geschäftsjahr. Mit gezielten Maßnahmen zur Effizienz- und Produktivitätssteigerung soll der Auftragsbestand in Umsatz umgewandelt und die Lieferzeiten verkürzt werden.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage //

Die Ertragslage entwickelte sich weiter positiv. Im zweiten Quartal erreichte das EBITDA 69,7 Mio € (Vorjahr: 65,9 Mio €). Das EBIT belief sich auf 53,0 Mio € (Vorjahr: 52,0 Mio €) und das EBT lag bei 52,7 Mio € (Vorjahr: 52,0 Mio €). Das EAT betrug 37,1 Mio € (Vorjahr: 36,4 Mio €). Zum Halbjahr erzielte der DMG MORI-Konzern neue Höchstwerte: Das EBITDA verbesserte sich auf 143,0 Mio € (+19%; Vorjahr: 120,5 Mio €). Das EBIT erhöhte sich um +11% auf 103,4 Mio € (Vorjahr: 93,0 Mio €). Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 8,1% (Vorjahr: 7,7%). Das EBT stieg um +10% auf 101,9 Mio € (Vorjahr: 92,3 Mio €). Der Konzern weist zum 30. Juni 2019 ein EAT von 71,8 Mio € aus (Vorjahr: 64,7 Mio €).

Neben der guten Ertragslage hat sich auch die Finanzlage erneut positiv entwickelt: Der Free Cashflow stieg um +22% auf 81,9 Mio € (Vorjahr: 67,2 Mio €). Die Bilanzsumme belief sich zum 30. Juni 2019 auf 2.511,1 Mio € (31.12.2018: 2.440,5 Mio €). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 51,5% (31.12.2018: 49,1%).

Mitarbeiter //

Am 30. Juni 2019 waren 7.444 Mitarbeiter, davon 336 Auszubildende, im Konzern beschäftigt (31.12.2018: 7.503). Die Anzahl der Mitarbeiter blieb somit im Vergleich zum Jahresende 2018 nahezu unverändert. Zum Ende des ersten Halbjahres arbeiteten 4.495 Mitarbeiter (60%) bei unseren inländischen und 2.949 Mitarbeiter (40%) bei den ausländischen Gesellschaften. Der Personalaufwand betrug 307,0 Mio € (Vorjahr: 290,5 Mio €). Die Personalquote verbesserte sich auf 22,3% (Vorjahr: 22,5%).

Forschung und Entwicklung //

Das laufende Geschäftsjahr steht im Zeichen der EMO Hannover – der weltweit größten Werkzeugmaschinenmesse. DMG MORI zeigt vom 16. bis 21. September als größter Aussteller auf 10.000 m2 ein Feuerwerk an Innovationen ─ insbesondere bei den Zukunftsfeldern Automatisierung, Digitalisierung und ADDTIVE MANUFACTURING. Die Highlights in Kürze:

Automatisierung › 29 Automationslösungen › WH Flex – modulares Automationskonzept zum Werkstück- und Palettenhandling für bis zu neun Werkzeugmaschinen › neue, fahrerlose Transportsysteme AGV (Automated Guided Vehicle) › „Digital Twin“ – 80% schneller zur Produktivität

Integrated Digitization – über 30 digitale Innovationen › DMG MORI Connectivity – für die vollständig vernetzte Produktion › my DMG MORI – das neue Kundenportal zur Service-Optimierung › neue CELOS APPs, wie der APPLICATION CONNECTOR › umfassendes DMG MORI Monitoring › effiziente Produktionsplanung und -steuerung › WERKBLiQ – digitale Instandhaltungsoptimierung

ADDITIVE MANUFACTURING › ganzheitliche Prozesskette – vom Materialkreislauf über die Simulation bis hin zu Service und Consulting › LASERTEC 65 3D hybrid ─ neu mit adaptiver Prozessregelung

DMG MORI – Ausblick 2019 //

Der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen soll im Jahr 2019 weiterhin deutlich schwächer wachsen. Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) und das britische Wirtschaftsforschungsinstitut Oxford Economics gehen in ihrer April-Prognose von einem Anstieg des Weltverbrauchs um nur noch +2,3% auf 76,0 Mrd € aus (Oktober-Prognose: +3,6%). Die gesamtwirtschaftliche Lage wird zunehmend schwieriger. Die Nachfrage nach Investitionsgütern nimmt spürbar ab. Daher ist nicht auszuschließen, dass VDW und Oxford Economics in ihrer Oktober-Prognose die Wachstumsraten weiter reduzieren.

Dennoch bestätigt DMG MORI erneut seine Prognosen 2019: Für das laufende Geschäftsjahr planen wir unverändert einen Auftragseingang von rund 2,6 Mrd € und einen Umsatz von rund 2,65 Mrd €. Das EBIT soll rund 200 Mio € betragen und der Free Cashflow bei rund 150 Mio € liegen.

www.ag.dmgmori.com

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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