Umsatz liegt mit 1.215,1 Mio € um 10% über Vorjahr (1.108,0 Mio €) (Bild: DMG MORI)
Umsatz liegt mit 1.215,1 Mio € um 10% über Vorjahr (1.108,0 Mio €) (Bild: DMG MORI)

DMG MORI mit neuen Rekordwerten im 1. Halbjahr 2018

Bielefeld. Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT erzielte erneut Rekordwerte − und damit das beste erste Halbjahr in der Unternehmensgeschichte. Auftragseingang, Umsatz, Ergebnis und Free Cashflow verzeichneten zweistellige Wachstumsraten. Der Auftragseingang stieg um 14% auf 1.577,1 Mio € (Vorjahr: 1.384,2 Mio €). Der Umsatz erhöhte sich um 10% auf 1.215,1 Mio € (Vorjahr: 1.108,0 Mio €). Das EBIT belief sich auf 93,0 Mio € (+20%; Vorjahr: 77,6 Mio €). Der Free Cashflow verbesserte sich um 90,9 Mio € auf 67,2 Mio € (Vorjahr: -23,7 Mio €).

Vorstandsvorsitzender Christian Thönes: „DMG MORI entwickelt sich weiter positiv – technologisch, strukturell und kulturell. Wir setzen unser profitables Wachstum fort und stärken konsequent unsere ganzheitlichen Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen.“

DMG MORI Auftragseingang

Der Auftragseingang stieg im zweiten Quartal auf 755,3 Mio € (+9%; Vorjahr: 690,3 Mio €). Damit lagen die Bestellungen zum dritten Mal in einem Quartal über 700 Mio €. Hierzu trug auch die erfolgreiche Hausausstellung Bielefeld bei. Im ersten Halbjahr erhöhte sich der Auftragseingang um 14% auf 1.577,1 Mio € (Vorjahr: 1.384,2 Mio €). Damit erzielten wir beim Auftragseingang das bisher beste erste Halbjahr in der Unternehmensgeschichte. Die Aufträge aus dem Inland lagen bei 453,2 Mio € (Vorjahr: 416,8 Mio €). Die Auslandsbestellungen betrugen 1.123,9 Mio € (Vorjahr: 967,4 Mio €). Damit belief sich der Auslandsanteil auf 71% (Vorjahr: 70%).

Umsatz

Der Umsatz erhöhte sich im zweiten Quartal auf 633,3 Mio € (+10%; Vorjahr: 574,1 Mio €). Zum Halbjahr nahm der Umsatz um 10% auf 1.215,1 Mio € zu und erreichte damit einen neuen Höchstwert (Vorjahr: 1.108,0 Mio €). Die Exportquote betrug 68% (Vorjahr: 69%).

Auftragsbestand

Am 30. Juni 2018 betrug der Auftragsbestand 1.658,5 Mio € (31.12.2017: 1.309,1 Mio €). Durch den hohen Auftragsbestand und die sehr hohe Auslastung in den Produktionswerken bestehen aktuell längere Lieferzeiten. Mit verstärkten Maßnahmen zur Flexibilität und stabilen Geschäftsbeziehungen zu unseren Partnern und Lieferanten steuern wir dieser Entwicklung gezielt entgegen.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertragslage entwickelte sich weiter positiv. Im zweiten Quartal erreichte das EBITDA 65,9 Mio € (Vorjahr: 58,6 Mio €). Das EBIT belief sich auf 52,0 Mio € (Vorjahr: 43,3 Mio €) und das EBT stieg auf 52,0 Mio € (Vorjahr: 42,2 Mio €). Das EAT betrug 36,4 Mio € (Vorjahr: 29,2 Mio €). Zum Halbjahr erzielte der DMG MORI-Konzern neue Höchstwerte: Das EBITDA verbesserte sich auf 120,5 Mio € (+12%; Vorjahr: 107,3 Mio €). Das EBIT erhöhte sich um 20% auf 93,0 Mio € (Vorjahr: 77,6 Mio €). Das EBT stieg um 23% auf 92,3 Mio € (Vorjahr: 75,2 Mio €). Der Konzern weist zum 30. Juni 2018 ein EAT von 64,7 Mio € aus (Vorjahr: 52,0 Mio €).

Neben der guten Ertragslage hat sich auch die Finanzlage positiv entwickelt: Der Free Cashflow verbesserte sich um 90,9 Mio € auf 67,2 Mio € (+384%; Vorjahr: -23,7 Mio €). Insbesondere die Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen auf 389,1 Mio € führte zu der Verbesserung des Cashflows. Die Bilanzsumme belief sich zum 30. Juni 2018 auf 2.350,3 Mio € (31.12.2017: 2.241,3 Mio €). Die Eigenkapitalquote betrug 51,8% (31.12.2017: 52,0%).

Mitarbeiter

Am 30. Juni 2018 waren 7.310 Mitarbeiter, davon 343 Auszubildende, im Konzern beschäftigt (31.12.2017: 7.101). Der Personalaufbau erfolgte insbesondere bei den Service-Mitarbeitern im In- und Ausland. Zudem haben wir unsere Produktionskapazitäten bei FAMOT in Pleszew sowie unsere strategischen Zukunftsfelder − vor allem die Bereiche Automatisierung, Digitalisierung und ADDITIVE MANUFACTURING − personell gestärkt. Zum Ende des ersten Halbjahres arbeiteten 4.309 Mitarbeiter (59%) bei unseren inländischen und 3.001 Mitarbeiter (41%) bei den ausländischen Gesellschaften. Die Personalquote verbesserte sich auf 22,5% (Vorjahr: 24,2%). Der Personalaufwand belief sich auf 290,5 Mio € (Vorjahr: 272,0 Mio €).

Forschung und Entwicklung

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im ersten Halbjahr 28,2 Mio € (Vorjahr: 25,3 Mio €). Im Geschäftsjahr 2018 präsentieren wir gemeinsam mit der DMG MORI COMPANY LIMITED insgesamt 11 Weltpremieren. Auf internationalen Messen und unseren Traditions-Hausausstellungen in Pfronten und Bielefeld zeigten wir bisher sieben Weltpremieren und viele weitere Innovationen aus den fünf strategischen Zukunftsfeldern: Automatisierung, Digitalisierung, ADDITIVE MANUFACTURING, Technologie-Exzellenz sowie die DMG MORI Qualified Products (DMQP). Diese Zukunftsfelder treiben wir dynamisch voran.

Ausblick

Die Weltwirtschaft und der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen sollen im Jahr 2018 weiterhin wachsen – jedoch mit geringerer Dynamik aufgrund geopolitischer Unsicherheiten. Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) und das britische Wirtschaftsforschungsinstitut Oxford Economics gehen in ihrer April-Prognose von einem Anstieg des Weltverbrauchs um +5,9 % auf 75,2 Mrd € aus − ungeachtet der sich abzeichnenden Abkühlung der Weltwirtschaft.

Die nächste Prognose von VDW und Oxford Economics wird turnusgemäß im Oktober veröffentlicht. Mit Blick auf das makroökonomische Umfeld gehen wir davon aus, dass die derzeitige Zuwachsrate von +5,9% für das Jahr 2018 moderater ausfallen wird.

Den Auftragseingang planen wir daher nach der im ersten Quartal erfolgten Erhöhung der Prognose unverändert mit rund 2,7 Mrd €. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr hebt DMG MORI die Ziele für Umsatz, EBIT und Free Cashflow im Gesamtjahr an: Beim Umsatz rechnen wir nunmehr mit rund 2,55 Mrd € (zuvor: rd. 2,45 Mrd €). Beim EBIT erwarten wir rund 200 Mio € nach zuvor rund 180 Mio €. Beim Free Cashflow gehen wir derzeit von rund 125 Mio € aus (zuvor: rd. 100 Mio €).

DMG MORI entwickelt sich weiter positiv – technologisch, strukturell und kulturell. Dynamik und Exzellenz prägen das laufende Geschäftsjahr.

• technologisch: Dynamisch treiben wir unsere fünf Zukunftsfelder voran. Bestehendes und Bewährtes optimieren wir nachhaltig auf Exzellenz. Wir investieren gezielt in unsere Produktionskapazitäten in Polen und Pfronten mit hochmodernen Technologie- und Solution Centern sowie neuen Montage- und Logistikflächen.
• strukturell: Mit Dr. Masahiko Mori als neuem Aufsichtsratsvorsitzenden und Michael Horn als weiterem Vorstandsmitglied haben wir uns nachhaltig verstärkt, um gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern aktiv die Zukunft zu gestalten.
• kulturell: Durch das weitere Zusammenwachsen mit der DMG MORI COMPANY LIMITED zur „Global One Company“ sind wir gut aufgestellt für sich verändernde Marktbedingungen. Agil und flexibel. Global und gemeinsam.

www.ag.dmgmori.com

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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