Die Realität erweitern mit Augmented Reality

Sprachen über die Chancen der neuen Technologie: (v.l.) Christian Terhechte (Neuland-Medien), Dr. Simon Oberthür (Software Inovation Campus), Ulrike Künnemann (eBusiness-Lotse OWL), Matthias Vinnemeier (pro Wirtschaft GT) und Martin Schildmacher (MODUS Consult). (Foto: pro Wirtschaft GT GmbH)
Sprachen über die Chancen der neuen Technologie: (v.l.) Christian Terhechte (Neuland-Medien), Dr. Simon Oberthür (Software Inovation Campus), Ulrike Künnemann (eBusiness-Lotse OWL), Matthias Vinnemeier (pro Wirtschaft GT) und Martin Schildmacher (MODUS Consult). (Foto: pro Wirtschaft GT GmbH)

Kreis Gütersloh. Knapp 60 Teilnehmer lauschten interessiert den Vorträgen zum Thema Augmented Reality (AR), also „angereicherte Realität“, die den Auftakt der diesjährigen Innovations.Kreis.GT- Reihe bildeten. Augmented Reality ist eine Kombination aus wahrgenommener und am Computer erzeugter Realität, die mithilfe eines Smartphones oder Tablets betrachtet werden kann.

Gastgeber Martin Schildmacher, Vorstand der MODUS Consult AG, und Ulrike Künnemann, eBusiness-Lotse OWL und Moderatorin des Abends, übergaben nach einer kurzen Begrüßung an Christian Terhechte.

Der Gründer und Geschäftsführer der Neuland-Medien GmbH & Co. KG erläuterte in seinem Praxisbeitrag welche Chancen und Anwendungsmöglichkeiten es in diesem Bereich gibt und konnte anhand einer per Tablet in die Realität projizierten Eule zeigen, wie AR funktioniert. Außerdem beschrieb er verschiedene Anwendungsfälle, zum Beispiel in der Möbelindustrie oder im eigenen Unternehmen: „Wir haben in unserem Eingangsbereich einige markante Punkte oder Bilder an der Wand als sogenannte Marker hinterlegt.“

Dadurch besteht die Möglichkeit, mit Hilfe einer App per Smartphone Informationen über das Unternehmen auf die Marker zu projizieren. „Somit kennt unser Gast das Unternehmen bereits, wenn er zu ins Büro kommt. Wir können uns dann sofort auf den eigentlichen Gesprächsanlass konzentrieren“, beschreibt Terhechte das Prinzip seiner Idee.

Im zweiten Praxisbeitrag spielte das Thema Hardware eine übergeordnete Rolle. Dr. Simon Oberthür, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Software Inovation Campus der Universität Paderborn, legte dar, wie man eigene Vorstellungen umsetzen kann. „Ein Smartphone, eine kostenfreie App und Ideen… mehr braucht es nicht und Sie können im Prinzip heute Abend schon loslegen“, so Dr. Oberthür. Auch per Datenbrille können virtuelle Informationen mit der Realität verknüpft werden. Oberthür beschrieb weiterhin, dass mit Hilfe eines 3D-Scanners täuschend echte Nachbildungen realer Modelle projiziert werden können. Das erleichtert zum Beispiel die Präsentation großer Maschinen auf Messen, da die Anlagen nicht mehr transportiert und am Stand aufgebaut werden müssen.

Matthias Vinnemeier von der pro Wirtschaft GT war von der Auftaktveranstaltung begeistert. „Das war ein gelungener Start in das achte Jahr der Veranstaltungsreihe. Ich habe viele rauchende Köpfe gesehen, die sich bereits jetzt Gedanken machen, wie sie die vorgestellten Ideen im eigenen Unternehmen einsetzen können.“ Die nächste Veranstaltung des Innovations.Kreis.GT findet am 28. April beim Exzellenzcluster Cognitive Interaction Technology (CITEC) an der Universität Bielefeld statt.

www.pro-wirtschaft-gt.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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