Büren beeindruckt weiter als starker Wirtschaftsstandort

Attraktiver Arbeitsmarkt mit kreisweiten Spitzenwerten (Foto: Stadt Büren)
Attraktiver Arbeitsmarkt mit kreisweiten Spitzenwerten (Foto: Stadt Büren)

Die Zahlen sprechen für sich: Auch im Jahr 2015 konnte der Standort Büren den wirtschaftlichen Aufwärtstrend der vorherigen Jahre eindrucksvoll bestätigen. Den Beleg dafür liefern die veröffentlichten Beschäftigungsstatistiken der Bundesagentur für Arbeit für die Gemeinden aus dem Kreis Paderborn aus den Jahren 2012–2015. Im Rahmen eines Praktikantenprojektes hat die Wirtschaftsförderung der Stadt Büren die umfangreichen Statistiken kürzlich ausgewertet:

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wirtschaftsstandort ist, wie auch in den Vorjahren, stabil gewachsen: Mit einem Anstieg von 7,44 % der in Büren wohnhaften sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf mittlerweile 8.400 in den letzten drei Jahren zeigt Büren eine der vielversprechenderen Entwicklungen von Städten und Gemeinden aus dem Kreis Paderborn. Besonders der Jahreswechsel 2013–2014, bei dem über 320 Personen mehr einer sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nachgingen als im vorausgegangenen Jahr, war für Büren außerordentlich gut. Wichtig zu erwähnen, dass hier die Anzahl der Minijobs nicht berücksichtigt wird.

„Besonders die junge Generation profitiert von diesem Wachstum“, schildert die städtische Wirtschaftsförderung die Situation. Entgegen einem Negativ-Trend der meisten Städten und Gemeinden im Kreis Paderborn kann der Standort Büren allein im letzten Jahr einen Zuwachs von über 4,5 % bei den 20- bis 25-jährigen verzeichnen – absoluter Top-Wert im Kreisgebiet.

Neben den positiven Zahlen in der Gruppe der jungen Arbeitnehmer freuen sich Bürgermeister Schwuchow und Wirtschaftsförderer Hüttner über eine beständige Bevölkerungsgruppe des Standortes: „Durch die Kombination aus starker Wirtschaft und hoher Lebensqualität ist und bleibt Büren ein besonders familienfreundlicher Standort“, weiß der Wirtschaftsförderer zu berichten und bezieht sich dabei auf den großen Anteil der mittleren Altersklasse der Berufstätigen. Mit einer Anzahl von 5.850 der 8.400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind es die 25- bis 55-jährigen, die den Wirtschaftsstandort maßgeblich tragen.

Einen Anstieg um 3,4 % konnte Büren auch bei den sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen verzeichnen. Für Bürgermeister Schwuchow ein klares Indiz, wie wichtig der Ausbau der Kindertagesstätten, besonders bei der U3-Betreuung, war und auch zukünftig sein wird. Ebenso erfreulich ist, dass sich die Unternehmen in Büren in Hinblick auf die steigende Zahl an neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern engagiert und integrationsfördernd zeigen. So konnten im vergangenen Jahr bereits 22 % mehr Ausländer die in Büren leben einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen als im Jahr zuvor, schildert Mechthild Jäger vom Unternehmerservice des Jobcenters mit Standort in Büren, die eng mit der Stadtverwaltung bei der Beschäftigungsentwicklung zusammenarbeitet.

Die positiven Nachrichten bei der Beschäftigung spiegeln sich auch in den Einwohnerzahlen Bürens wider. „Im vergangenen Jahr ist die Gesamtbevölkerung um 200 Personen gewachsen und wir hoffen auf eine weiter positive Einwohnerentwicklung“, freut sich Bürgermeister Schwuchow über die gestiegene Zahl der Bevölkerung im Stadtgebiet Büren.

„Eine wachsende Bevölkerung nimmt natürlich immer nachhaltigen Einfluss auf weitere Bereiche wie die Schulen, Gastronomie oder den Einzelhandel“, ergänzt Hüttner. Zudem sei die Einnahmenentwicklung für die Stadt Büren in diesem Zusammenhang nicht zu unterschätzen.

Die Statistiken der Agentur für Arbeit belegen darüber hinaus, dass Büren auch als Arbeitsort deutlich zulegen konnte und kreisweit einen Spitzenplatz belegt. So ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, deren Arbeitsstätte in Büren liegt, seit Juni 2012 um knapp 18% gestiegen, was rd. 1.000 zusätzlichen Arbeitnehmer entspricht.

„Viele Wege führen nach Büren“, interpretiert Bürgermeister Burkhard Schwuchow die letzten Daten und bezieht sich dabei auf die stark gestiegene Zahl der Einpendler, die den wirtschaftlichen Aufschwung des Standortes zusätzlich untermauert. So kamen nach der ersten Jahreshälfte 2015 über 26 % mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte aus anderen Wohnsitzgemeinden nach Büren als im Jahr 2012. Mit diesem Wert nimmt die Stadt Büren im Gemeindevergleich die Spitzenposition ein und unterstreicht damit ihr Potential als attraktiver Wirtschaftsstandort.

Alle Daten können aus den veröffentlichten Gemeindedaten der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit aus den Jahren 2012-2015 entnommen werden.

www.bueren.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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