FMB Zuliefermesse Maschinenbau: Sieben gute Gründe für den Messebesuch

Vier Wochen vor dem Messestart: Erste Messen wie die „all about automation“ in Essen und Chemnitz haben gezeigt: Regionale Industriemessen von überschaubarem Format sind machbar, sie sind sicher, und die Besucher kommen und fühlen sich wohl. All das ist nicht selbstverständlich. Deshalb fassen die „Macher“ der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau hier kurz und knapp sieben Gründe für den Messebesuch zusammen:

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Maschinenbau: Orderminus von 16 Prozent im ersten Halbjahr 2020

Die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus in Deutschland haben in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ein deutliches Minus in ihren Auftragsbüchern verzeichnet.

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Maschinenbau NRW: Inlandsorders überraschen

Der Auftragseingang verzeichnete im Mai 2020 eine Veränderung von minus 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Orders aus dem Inland legten 1 Prozent zu, während die Auslandsorders um 26 Prozent abnahmen. Der Rückgang der Bestellungen aus dem Euroraum lag bei minus 19 Prozent und aus dem Nicht-Euroraum bei minus 28 Prozent.

Der Dreimonatsvergleich März bis Mai 2020 zeigte ein Minus von 19 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Bei den Inlandsaufträgen gab es eine Verände-rung um 3 Prozent nach unten. Die Auslandsaufträge gaben um 27 Prozent nach, wobei das europäische Ausland bei minus 17 Prozent und der Nicht-Euroraum bei minus 30 Prozent lag.

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Auftragseingang Maschinenbau Mai ’20 Bestellungen bleiben auf Talfahrt

Der kräftige Rückgang der Auftragseingänge im Maschinen- und Anlagenbau hat sich im Mai erwartungsgemäß fortgesetzt. Die Orders sanken im Vergleich zum Vorjahr um real 28 Prozent. Bereits im April war der Auftragseingang um 31 Prozent zum Vorjahr geschrumpft. „Im April und Mai hat sich die große Verunsicherung vieler Kunden in aller Deutlichkeit bemerkbar gemacht. Zwischenzeitlich haben sich die Erwartungen zwar etwas erholt. Nach wie vor können wir aber nicht abschätzen, wann sich auch die Lage nachhaltig entspannt“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. Im Mai schrumpfte die Inlandsnachfrage um 23 Prozent, die Aufträge aus dem Ausland sanken um 31 Prozent. Die Bestellungen aus dem Euro-Raum blieben um 27 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau, aus den Nicht-Euroländern kamen 32 Prozent weniger Orders. „Immerhin: Ein noch stärkerer Einbruch blieb unseren Betrieben zumindest bislang erspart“, sagt Wiechers.

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Maschinenbau: „Liquidität in der Krise ist überlebenswichtig“

Im Februar verfehlten die Auftragseingänge im deutschen Maschinenbau ihr Vorjahresniveau real um 4 Prozent. Während die Bestellungen der inländischen Kunden um 6 Prozent sanken, lagen die Auslandsorders um 3 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau. „Das ist die Ruhe vor dem Sturm“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. „Das wirkliche Ausmaß der Folgen der Corona-Pandemie im Maschinenbau wird sich erst in den Auftragszahlen für März und den nachfolgenden Monaten zeigen.“

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Corona-Krise: Maschinenbau unterstützt Hilfspaket der Bundesregierung

Die Maschinenbauindustrie unterstützt die heutigen Beschlüsse des Deutschen Bundestags, weil sie angemessen auf eine so noch nie dagewesene Ausnahmesituation antworten. Die Aussetzung der Schuldenbremse ist für solche Fälle vorgesehen, gleichzeitig hilft jetzt die schwarze Null der vergangenen Jahre. Auch das Schicksal vieler Unternehmen und Beschäftigten im deutschen Maschinenbau hängt von der Wirksamkeit des 750 Milliarden Euro umfassenden Hilfspakets der Bundesregierung ab.

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Maschinenbau: Sprunghafter Anstieg der Unternehmensausfälle

Die deutsche Wirtschaft hat im vergangenen Jahr insgesamt deutlich an Tempo verloren. Die Industrie steckt in einer Rezession. Die neueste Untersuchung der Creditreform Wirtschaftsforschung ergab nun, dass sich diese Entwicklung bereits in Form von steigenden Ausfallraten in deutschen Schlüsselindustrien bemerkbar macht. Besonders der Maschinenbau leidet.

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Auftragseingang im Dezember 2019 beim Maschinenbau ohne Überraschung

Für die Maschinenbauer in Deutschland war das Jahr 2019 in Summe enttäuschend. Im Vergleich zum Vorjahr steht für das Gesamtjahr 2019 ein Minus von real 9 Prozent in den Auftragsbüchern. Auch das Ende des Jahres machte dabei keine Ausnahme, eine Überraschung blieb aus. Im Dezember 2019 verfehlten die Bestellungen das Vorjahresniveau um real 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Inland wurden im Schlussmonat 5 Prozent weniger Bestellungen verzeichnet, aus dem Ausland kamen 7 Prozent weniger Orders.

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Aufträge für Maschinenbau September 2019. Kleiner Lichtblick Euroraum

Ein starker Anstieg der Aufträge aus den Euro-Partnerländern um 11 Prozent hat das Bild im September für den deutschen Maschinenbau etwas aufgehellt. Insgesamt verbuchten die Unternehmen im September 2019 einen Orderrückgang um real 4 Prozent. „Allerdings ist dieser Monatsvergleich kein Grund für Entwarnung“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. Denn in den ersten neun Monaten 2019 lagen die Bestellungen um 8 Prozent unter ihrem Vorjahreswert, wobei das Inland einen Rückgang um 9 Prozent aufwies und die Auslandsbestellungen um 8 Prozent sanken. „Wir sehen nicht, dass die Belastungen in Folge der vielen Handelsstreitigkeiten und des zunehmenden Protektionismus nun nachlassen und die weltweite Investitionsneigung zunimmt“, erläuterte Wiechers.

Im September kamen aus dem Ausland insgesamt 2 Prozent weniger Bestellungen als im Vorjahr. Dem Zuwachs aus dem Euroraum (plus 11 Prozent) stand ein Minus von 6 Prozent der Bestellungen aus den Nicht-Euro-Ländern entgegen. Im Inland sanken die Orders um 9 Prozent.

Im Drei-Monats-Zeitraum Juli bis September 2019 zeigte sich die schwächelnde Maschinenbaukonjunktur ebenfalls deutlich, die Aufträge blieben um 8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Inlandsbestellungen gingen im dritten Quartal um 8 Prozent zurück, die Auslandsorders sanken ebenfalls um 8 Prozent. Die Aufträge aus den Euro-Ländern legten leicht um 1 Prozent zu, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 11 Prozent weniger Bestellungen.

Haben Sie Fragen? Dr. Ralph Wiechers, VDMA-Chefvolkswirt, Telefon 069 6603 1371, ralph.wiechers@vdma.org, beantwortet sie gerne.

Der VDMA vertritt mehr als 3200 Unternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit gut 1,3 Millionen Erwerbstätigen im Inland und einem Umsatz von 232 Milliarden Euro (2018) ist die Branche größter industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt.

Neue Konzepte der Instandhaltung – auf der FMB

Bielefeld. Auf der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau wird der Besucher Ideen, Konzepte und Dienstleistungen für die Optimierung der Instandhaltung kennenlernen – und das gleich doppelt: auf der Ausstellungsfläche und im Vortragsprogramm.

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