Das Bild zeigt die Flagge der Europäischen Union, die aktuell vor dem IHK-Gebäude gehisst ist. (Foto: IHK)
Das Bild zeigt die Flagge der Europäischen Union, die aktuell vor dem IHK-Gebäude gehisst ist. (Foto: IHK)

IHK-Umfrage zur EU und regionaler Wirtschaft

Osnabrück. Nach Einschätzung der regionalen Unternehmen ist die Europäische Union besser als ihr Ruf. Zugleich sollte die EU nach der Wahl klare Prioritäten für ihre Arbeit setzen, damit Europa weiterhin ein wirtschaftsstarker und innovativer Kontinent bleibt. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse des bundesweiten IHK-Unternehmensbarometers zur Europawahl, für das die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim nun regionalisierte Ergebnisse ausgewertet hat.

Danach stimmen 69 Prozent der befragten Unternehmen der Aussage zu, dass die EU besser ist als ihr Ruf, während lediglich 3 Prozent dieser Aussage widersprechen. „Das Ergebnis zeigt deutlich, dass der Zusammenhalt Europas für die Unternehmen nach wie vor einen enorm hohen Stellenwert besitzt“, kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf die Ergebnisse.

Gefragt nach dem konkreten Nutzen der europäischen Integration, geben 73 Prozent der Unternehmen an, dass diese für politische Stabilität sorge. Für mehr als 60 Prozent stellen einheitliche EU-Normen und Standards einen Nutzen dar und jeweils mehr als jedes zweite Unternehmen gibt an, dass der Wegfall von Wechselkursrisiken sowie die gemeinsame Handelspolitik wichtig für sie sei.

IHK-Umfrag – Krisenfestigkeit der Währungsunion erhöhen

Darüber hinaus wurden die Unternehmen auch danach gefragt, welche Prioritäten die EU nach der Wahl für ihre Arbeit setzen sollte. An erster Stelle steht hierbei der Wunsch, die Krisenfestigkeit der Währungsunion zu erhöhen, beispielsweise durch einen Abbau der Staatsschulden (72 Prozent). 63 Prozent der Unternehmen sprechen sich dafür aus, steuerliche Bemessungsgrundlagen zu vereinheitlichen und für 59 Prozent steht die Stärkung von multilateralen Regeln für den Welthandel oben auf der Prioritätenliste.

„Der Abbau von Handelshemmnissen zwischen der EU und Drittstaaten sollte eine hohe Priorität auf der europäischen Agenda behalten. Darüber hinaus spielt die Stärkung des Binnenmarktes die entscheidende Rolle bei der Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Graf.

www.osnabrueck.ihk24.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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