Voller Erfolg für BOGE

Mit dem airbike präsentierte der BOGE   Nachwuchs eines der ersten   druckluftbetriebenen Fahrräder weltweit. (Foto: BOGE)
Mit dem airbike präsentierte der BOGE Nachwuchs eines der ersten druckluftbetriebenen Fahrräder weltweit. (Foto: BOGE)

Auf der diesjährigen ComVac im Rahmen der Hannover Messe hat Druckluftspezialist BOGE auf ganzer Linie überzeugt. Das Unternehmen präsentierte zahlreiche Neuentwicklungen für energieeffiziente und intelligente Druckluftsysteme. Absolutes Messehighlight war die neue BOGE High-Speed- Turbo-Technologie (HST), die Fachbesucher aus aller Welt auf den BOGE Messestand zog.

Zudem zeigte BOGE, wie neueste Steuerungs- und Monitoringsysteme die komplette Druckluftversorgung im Produktionsprozess vernetzen – und so fit für Industrie 4.0 machen.

BOGE Geschäftsführer Thorsten Meier zeigte sich über den Messeverlauf hocherfreut: „Wir sind mit dem Messeergebnis mehr als zufrieden. Es ist uns gelungen, die Branche und das Fachpublikum mit unserer einzigartigen High-Speed- Turbo-Technologie zu überraschen und zu begeistern.“ Durch eine radikale Reduzierung der Bauteile und ein überaus intelligentes Konstruktionsprinzip erzielt der Druckluftexperte mit dem High-Speed-Turbo-Kompressor entscheidende Verbesserungen in Bezug auf Gewicht, Größe, Lautstärke und Effizienz.

So lassen sich über den Lebenszyklus der Maschine 30 Prozent der Gesamtkosten im Vergleich zur herkömmlichen ölfreien Druckluft-Technologie einsparen. „Das kommt einem Quantensprung gleich und bedeutet einen Paradigmenwechsel in diesem Segment. In einem interdisziplinären Team haben wir eine hocheffiziente Maschine entwickelt. Besonders stolz sind wir darauf, dass alles, also auch Motoren, Frequenzumrichter, Steuerung und sogar die Software, aus dem Hause BOGE stammen“, so Meier.

Die High-Speed-Turbo-Technologie, die BOGE weltweit als einziger Kompressorenhersteller in dieser Art anbietet, ist bereits seit einigen tausend Betriebsstunden erfolgreich im Einsatz. Wegen ihrer Ölfreiheit ist sie insbesondere in der Lebensmittel-, Pharma-, und Chemiebranche sowie in der Elektrotechnik gefragt. „Mit dieser Entwicklung setzten wir Maßstäbe in der Branche“, freut sich Meier.

Am Messestand sahen sich Interessierte die neuen HST-Kompressoren dank einer 3D-Oculus-Rift-Brille auch von innen an und erlebten so bei der „visuellen Achterbahnfahrt“ durch die Maschine die Vorzüge der Technologie. Zudem konnten sich die Messebesucher in Live-Vorführungen vom extrem vibrationsarmen und leisen Lauf der Kompressoren überzeugen: Je nach Baugröße liegt der Schalldruck lediglich zwischen 63 und 69 dB(A).

BOGE und Industrie 4.0 – Druckluftsysteme der Zukunft

Der Hannover Messe-Auftritt von BOGE stand ganz im Zeichen von Industrie 4.0. Neben den HST-Kompressoren präsentierte das Unternehmen dem interessierten Fachpublikum zahlreiche weitere Neuentwicklungen zur energieeffizienten und intelligenten Drucklufterzeugung: Von Kolben- und Schraubenkompressoren – die nächste Generation der bewährten BOGE S-Baureihe –, über Stickstoff- und Sauerstoffgeneratoren bis hin zu den neuen BOGE Scroll-Verdichtern für das ölfreie Segment.

Steuerungs- und Monitoringsysteme der neuesten Generation aus dem Hause BOGE sorgen dafür, dass sich die komplette Druckluftversorgung in ein intelligentes, adaptives Gesamtsystem („Smart Factory“) einbinden lässt. So wird automatisch die situativ benötigte Druckluftleistung und -qualität unter Effizienzgesichtspunkten erzeugt. Da auch die Wartungen in diesem System unter Berücksichtigung des Condition Monitoring abgebildet werden, resultieren daraus maximale Verfügbarkeit und die geringstmöglichen Lebenszykluskosten.

BOGE airbike: Flitzer mit langem Atem

Auch die Auszubildenden des Kompressorherstellers hatten auf der HMI einen großen Auftritt: Mit dem BOGE airbike präsentierten sie eines der ersten druckluftbetriebenen Fahrräder weltweit. Vom Entwurf bis zur Montage haben die Nachwuchskräfte das Fahrrad in Eigenregie ausgerüstet und waren so auf der Hannover Messe der absolute Hingucker.

www.boge.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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