Mittelstand und Forschung arbeiten in Transferprojekten zusammen, so wie hier Helmut Heithecker (Josef Schulte GmbH), Melina Massmann (Fraunhofer IEM), Pascal Pöhler (Schulte), Sebastian von Enzberg (Fraunhofer IEM), Tobias Krauß (Schulte). (Foto: Digital in NRW)
Mittelstand und Forschung arbeiten in Transferprojekten zusammen, so wie hier Helmut Heithecker (Josef Schulte GmbH), Melina Massmann (Fraunhofer IEM), Pascal Pöhler (Schulte), Sebastian von Enzberg (Fraunhofer IEM), Tobias Krauß (Schulte). (Foto: Digital in NRW)

Transferprojekte für den Mittelstand

Bei Digital in NRW – Kompetenz für den Mittelstand starten derzeit fünf neue Transferprojekte. In vier bis sechs Monaten erarbeiten hier mittelständische Unternehmen Lösungen für die Industrie 4.0. Betriebe können sich weiterhin für Projekte bewerben!

„Ziel der Transferprojekte ist es, in einem überschaubaren Zeitraum konkrete Umsetzungen für die Industrie 4.0 zu realisieren. Wir wollen zeigen, was möglich ist und Betriebe motivieren, weiteren Aktivitäten rund um die Digitalisierung anzugehen“, sagt Dr.-Ing. Arno Kühn, Digital in NRW-Geschäftsstellenleiter für Ostwestfalen-Lippe. Transferprojekte gehören zu einem bewährten Format das Kompetenzzentrums: Seit 2016 haben so bereits über 20 Mittelständler Innovationen geschaffen. Dabei arbeitet das Unternehmen stets mit einem Forschungspartner zusammen. Zusammen strukturieren und bewerten sie das Thema Digitalisierung individuell für den Betrieb. Sie erkennen Chancen und Herausforderungen und finden erste Ansatzpunkte. Gemeinsam wird dann eine erstes Stück Industrie 4.0 in die Praxis umgesetzt.

Innovation aus Daten: Das sind die neuen Projekte

Die fünf neuen Transferprojekte ordnen sich in den Themenbereich „Innovation aus Daten“ ein.

• Der Maschinenbauer Ph-MECHANIK in Aachen erarbeitet mit dem WZL der RWTH Aachen ein digitales Auftragsdokumentationstool.
• Das Projekt des Waldbröler Heizelement-Experten GC-heat Gebhard wird ebenfalls vom WZL unterstützt und fokussiert das Thema Präventive Prozessregelung mittels digitalem Schatten für die Produktion.
• Das Essener Unternehmen Ralf Teichmann wird mit dem Fraunhofer IML eine App zur Materialidentifikation und Datendurchgängigkeit von Auftragsbeginn bis zur Auslieferung seiner Kräne entwickeln.
• Teutemacher Glas kooperiert in Warendorf mit dem Fraunhofer IML, um Tracking-Lösungen für die Nachverfolgung und Ortung seiner Spezialladungsträger zu konzipieren.
• Kurt Zecher, Experte für Rasterwalzen aus Paderborn, entwickelt mit dem Fraunhofer IOSB-INA eine integrierte autonome Sensoreinheit für seine Walzen.

Weitere Transferprojekte geplant: Bewerbungen möglich!

In 2019 und in 2020 werden rund 15 weitere Transferprojekte starten. Ab sofort können sich kleine und mittlere Unternehmen dafür bewerben. Beim Finden des passenden Forschungspartners und beim Projektantrag unterstützt das Kompetenzzentrum.

Die Modalitäten im Überblick:
• Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen
• Dauer der Projekte: bis zu 6 Monaten
• Einreichung der Anträge bis 15. April oder bis 31. August 2019 möglich

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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