Verladung von Kisten mit Holzverpackungen. (Foto: HPE)
Verladung von Kisten mit Holzverpackungen. (Foto: HPE)

Stabil bei Wind und Wetter: Holzverpackungen für den Seetransport

Bonn. Holzverpackungen sind oft hohen Belastungen ausgesetzt. Als echte Bodyguards sorgen sie dafür, dass teilweise hochempfindliche Güter sicher von A nach B kommen. Besonderen Schutz müssen Verpackungen für den Transport auf See bieten: Korrosion durch den hohen Salzgehalt des Wassers und der Luft sowie starke Beschleunigungskräfte beim Be- und Entladen und durch die Schiffsbewegung besonders bei stürmischem Wetter hätten sonst Schäden am Packgut zur Folge.

„Ideal geeignet für den Einsatz auf hoher See sind maßgeschneiderte Holzkisten, die – wenn möglich – auf die Abmessungen von Seecontainern abgestimmt werden, weil sie neben dem Korrosionsschutz und der Packgutsicherung auch einen mechanischen Schutz von außen bieten“, so Marcus Kirschner, Geschäftsführer des Bundesverbandes Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. Grundsätzlich seien die Anforderungen an eine seemäßige Verpackung dreigeteilt: Korrosionsschutz gegen aggressive Seeluft, Packgutsicherung in oder auf der Verpackung und Sicherung der Verpackung im Container. Dazu Marcus Kirschner: „Aus Kostengründen werden heute häufig Schlittenverpackungen für den Containerversand verwendet, die in vielen Fällen dann als Verpackungslösung ausreichend sind, wenn die Folienhülle für den Korrosionsschutz unbeschädigt bleibt und sowohl Packgut als auch Schlitten im Container ausreichend gesichert werden können.“

Weitere Holzverpackungen: besondere Holzkisten

Packgüter, die zu sperrig oder auch zu schwer für den Containerversand sind, werden in seemäßige Einzelkisten verpackt, die leicht die Größe eines kleinen Hauses annehmen können. Um Temperatur, Erschütterungen und Luftfeuchte während der Reise verfolgen zu können, werden in diesen Kisten zunehmend Datenlogger eingesetzt, die permanent alle relevanten Daten erfassen, die dann später ausgewertet werden können. „Je empfindlicher das Packgut, desto höher der erforderliche Verpackungsaufwand. Individuelle Packgutsicherungselemente und Schwingungsdämpfer sind nur zwei Beispiele für die Vielzahl von maßgeschneiderten Lösungen, die unsere Mitgliedsunternehmen ihren nationalen und internationalen Kunden anbieten können“, so der HPE-Geschäftsführer.

Gute weitere Gründe sprechen für Holzverpackungen als Transportmittel

Weitere Pluspunkte sammeln Holzverpackungen durch den ökologisch unschlagbaren, nachhaltigen Werkstoff und durch seine leicht raue Oberfläche, die das Verrutschen sozusagen von Natur aus erschwert. Auch eine gute Eigenschaft von Holz ist die nicht mögliche elektrostatische Aufladung. Die Verwendung technisch getrockneten Massivholzes vermeidet zudem die Abgabe von Feuchtigkeit an das Packgut und erschwert die Bildung von gesundheitlich bedenklichen Schimmelpilzen. Dazu Kirschner abschließend: „So geschützt können viele Millionen verschiedenartige Güter, die Tag für Tag durch die Welt geschickt werden, sicher über die Ozeane dieser Welt reisen.“ HPE/DS

www.hpe.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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