Metallwerke Renner gewinnt Inklusionspreis mit seinem Projekt „Jedem (s)eine Chance“. (Foto: Metallwerke Renner)
Metallwerke Renner gewinnt Inklusionspreis mit seinem Projekt „Jedem (s)eine Chance“. (Foto: Metallwerke Renner)

Metallwerke Renner gewinnt Inklusionspreis

Ahlen. Bei der Verleihung vom Inklusionspreis sind die Metallwerke Renner von Minister Karl-Josef Laumann mit dem Hauptpreis des Schwerpunktes in der Kategorie „Arbeit und Qualifizierung“ ausgezeichnet worden.

„Mit dem Inklusionspreis wollen wir beispielhaft zeigen, wie Inklusion gelingen kann“, so der Minister, „und wir wollen möglichst viele Nachahmer gewinnen.“

„Den Hauptpreis haben wir diesmal unter das Motto ‚Arbeit und Qualifizierung‘ gestellt“, sagte Laumann, „denn dies ist der entscheidende Schlüssel zur Inklusion. Arbeit bedeutet die Chance auf gesellschaftliche Teilhabe, Arbeit schafft materielle Sicherheit und Arbeit ist Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben.“

Der mit 5.000 Euro dotierte erste Hauptpreis ging an das Projekt „Jedem (s)eine Chance“ der Metallwerke Renner in Ahlen. Der mittelständische metallverarbeitende Betrieb ist besonders kreativ dabei, für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter mit Behinderung den passenden Arbeitsplatz zu finden oder zu gestalten, an dem diese trotz ihrer Einschränkungen mit ihren individuellen Fähigkeiten punkten können. „Ich wünsche mir mehr Unternehmen, die die individuellen Potenziale von Menschen mit Behinderungen erkennen und ihnen eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt geben“, so der Minister. Er lobte, dass die Metallwerke Renner hier besonders kreativ sei.

Der Inklusionspreis wurde insgesamt zum dritten Mal verliehen, erstmalig jedoch in Westfalen. Die beeindruckendste Zahl war, dass es über 200 Unternehmen und Organsationen gibt, die sich jeweils um Inklusion kümmern. Wichtig sei, dass die Gesellschaft von guten Beispielen lerne, denn inkusives Miteinander sei keine Selbstverständlichkeit.

Geschäftsführer Jürgen Henke sagt zum und über den Gewinn vom Inklusionspreis:

„Für uns ist es eine große Ehre, dass wir den Inklusionspreis vor so vielen anderen guten Beispielen gewinnen konnten. Das dient uns auch als Ansporn, zukünftig auch so weiter zu machen. Auch bei meinen Mitarbeitern ist die Freude darüber groß.

Im Unternehmen findet Inklusion statt, weil es in Teil unserer Firmenphilosophie ist. Unsere Mitarbeiter werden jedes Jahr älter, auch da können jederzeit Behinderungen und Einschränkungen eintreten. Wir wollen unsere langjährigen Mitarbeiter halten und dazu gute Lösungen finden. Ich sehe es als gesellschaftlich notwendig an, dass Menschen mit Behinderungen am ersten Arbeitsmarkt teilnehmen können und wir als Unternehmen wollen da mitwirken.

Im Rahmen unseres Projektes „Jedem (s)eine Chance“ geben wir Menschen aller Couleur, ob mit Behinderungen, mit schwachen Bildungsabschlüssen eine Chance.

Wir sind in der Lage, flexible Lösungen auch für schwierige Fälle zu finden. Ich kann schnell und unbürokratisch entscheiden und handeln und auch in schwierigen Fällen unkompliziert Lösungen finden. „Einfach machen“ lautet das Motto unseres Inklusionsprogrammes.

Viele Mitarbeiter sind sehr dankbar dankbar darüber, dass sie eine Chance bekommen haben und geben es mit großer Motivation und Engagement zurück. Oft geschieht ein erster Einsatz über ein Praktikum.

Ich freue mich auch darüber, dass Minister Laumann bei der Feierstunde sein Kommen zugesagt hat und demnächst in unserem Unternehmen seine Aufwartung machen wird.“

www.metallwerke-renner.eu

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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