Klares Bekenntnis zum Chemie-Standort Deutschland

Energiewende, steuerliche Förderung, Investitionen – diese und andere Themen standen im Mittelpunkt anlässlich des Besuchs von Steffen Kampeter, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, bei der Follmann Unternehmensgruppe in Minden am 21. Oktober 2014.

Dr. Henrik Follmann, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens für Spezialchemie, hob in dem Gespräch insbesondere die Herausforderungen für den Mittelstand hervor: „Es gibt fast 2.000 chemische Unternehmen in Deutschland, 90% davon gehören wie wir dem Mittelstand an“, sagte er. Innovationen seien für die Follmann Unternehmensgruppe lebenswichtig, nur dann könne sie im internationalen Wettbewerb bestehen und zukunftsfähig bleiben.

Die Rahmenbedingungen am Standort Deutschland sind dabei für das Unternehmen von entscheidender Bedeutung, denn als Unternehmen der chemischen Industrie produziert die Follmann Unternehmensgruppe ausschließlich in Deutschland. Am Hauptstandort Minden entwickelt und produziert sie Spezialchemikalien für die verarbeitende Industrie sowie Abdichtungssysteme für den Baubereich. Auch die Bereiche Logistik und Verwaltung befinden sich am Stammsitz. „Der Standort Minden hat für uns eine immense Bedeutung“, betonte Dr. Henrik Follmann. Dies spiegelt sich auch in den Investitionen wider: Seit 2010 hat das international tätige Unternehmen rund 20 Millionen in neue Anlagen und Gebäude investiert, darunter den Bau einer modernen Energiestation, die mit 3,5 Millionen Euro zu den wichtigsten Einzelinvestitionen in diesem Jahr zählt. „Umweltfreundliches Handeln und der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen haben für uns seit jeher einen hohen Stellenwert“, betont Dr. Henrik Follmann.

Zukunft sichern

In den kommenden Jahren werden weitere 42 Millionen Euro für die Erweiterung bestehender sowie für die Errichtung neuer Gebäude bereitgestellt. Auch die Anzahl der Mitarbeiter wächst dank des dynamischen Wachstums stetig: Mittlerweile sind insgesamt ca. 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei dem Chemieunternehmen beschäftigt, knapp 460 davon in Minden. Bei aller Zuversicht machte Dr. Henrik Follmann jedoch auch deutlich, dass die künftige Entwicklung in hohem Maße von wirtschaftlichen und politischen Weichenstellungen abhängig ist: „Nur wenn die Rahmenbedingungen stimmen, können wir als innovatives Familienunternehmen auf lange Sicht erfolgreich sein und die Zukunft der nachfolgenden Generationen sichern.“

Steffen Kampeter zeigte großes Interesse an der Situation des Mittelstands und signalisierte Unterstützung seitens der Politik: „Wir bekennen uns klar zum Industriestandort Deutschland und werden die notwendigen Voraussetzungen dafür schaffen, dass in Deutschland produzierende Unternehmen auch weiterhin zukunftsfähig bleiben. Es sind die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die die Lebensader unserer Volkswirtschaft bilden. Die Follmann-Gruppe ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Familienunternehmen in Nordrhein-Westfalen in der Region sozial, kulturell und politisch verwurzelt sind und ein Stück Heimat bieten.“

www.follmann.com

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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