Ab Juni drei weitere wöchentliche Flüge nach Palma de Mallorca. (Foto: FMO)
Ab Juni drei weitere wöchentliche Flüge nach Palma de Mallorca. (Foto: FMO)

FMO schließt weiter die Germania – Lücke

Greven. Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) konnte jetzt die Gespräche mit vierweiteren Fluggesellschaften neben Corendon Airlines für eine Aufstockung des Sommerprogramms 2019 nach der Insolvenz der Germania erfolgreich abschließen.

Die Ferienfluggesellschaft Sun Express, ein Joint-Venture von Lufthansa und Turkish Airlines, baut ihr Angebot ab dem FMO weiter aus. Zum beliebten Badeort Antalya an der türkischen Riviera wird die Airline im kommenden Sommer zusätzlich noch drei wöchentliche Flüge anbieten. In der Hochsaison startet Sun Express damit sogar bis zu 17-mal pro Woche vom FMO nach Antalya.

Auch die Baleareninsel Mallorca erhält zusätzliche Kapazitäten im Sommerflugplan.

Die österreichische Fluggesellschaft Laudamotion, eine 100-Prozent-Tochter des irischen Billigfliegers Ryanair, wird ab Juni drei weitere wöchentliche Flüge nach Palma de Mallorca anbieten. Insgesamt fliegt Laudamotion dann 10-mal wöchentlich vom FMO nach Mallorca.

Und auch Eurowings, die Low-Cost-Airline aus dem Lufthansa-Konzern, stockt Mallorca um eine weitere wöchentliche Frequenz auf. Eurowings startet damit künftig ebenfalls 10-mal pro Woche nach Mallorca.

Die bulgarische Ferienfluggesellschaft Bulgarian Air Charter (BUC) wird am Flughafen Münster/Osnabrück die beiden Ziele Varna und Burgas am Schwarzen Meer von Germania übernehmenund je einmal wöchentlich anfliegen. Damit sind die beiden beliebten Urlaubsziele am Gold-und Sonnenstrand auch im kommenden Sommerflugplan des FMO vertreten.

Corendon Airlines am FMO

Bereits in der letzten Woche hatte die Touristikfluggesellschaft Corendon Airlines bekannt gegeben, mit Beginn der Osterferien ein Flugzeug am FMO zu stationieren und damit zu den Kanarischen und griechischen Inseln sowie nach Ägypten und in die Türkei 17-mal pro Woche zu fliegen.

„Mit diesen weiteren Akquisitionserfolgen konnte der FMO innerhalb von nur zwei Wochen nach der Insolvenz der Germania rund 75 Prozent des touristischen Angebots mit anderen Fluggesellschaften wiederbesetzen. Von den knapp 270.000 Germania-Passagieren in 2018 werden wir in diesem Jahr über die neuen Airline-Angebote wieder deutlich über 200.000 Fluggäste am FMO begrüßen können“, so FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz. „Wir freuen uns, mit nun 26 zusätzlichen Wochen frequenzen nach der Germania-Pleite der Region auch im Sommer 2019 einen umfangreichen und attraktiven Flugplan bieten zu können“, so Schwarz weiter.

www.fmo.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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