Bestens ausgerüstet für die Forschung von Morgen

Personen V.l.n.r.: Dirk Brademann (Brademann + Broistedt GmbH & Co. KG), Eduard Popp, Professor Tobias Ortmaier , Julian Oeltjen, Daniel Kaczor (alle 4 imes), Dr. Thomas Cord, Dr. Armin Walter und Thomas Molkenthin (alle 3 Lenze) bei der offiziellen Übergabe der Produktionsstraße am Institut. (Foto: Lenze)
Personen V.l.n.r.: Dirk Brademann (Brademann + Broistedt GmbH & Co. KG), Eduard Popp, Professor Tobias Ortmaier , Julian Oeltjen, Daniel Kaczor (alle 4 imes), Dr. Thomas Cord, Dr. Armin Walter und Thomas Molkenthin (alle 3 Lenze) bei der offiziellen Übergabe der Produktionsstraße am Institut. (Foto: Lenze)

Hameln/Hannover. Die moderne industrielle Produktion, insbesondere in Zeiten von Industrie 4.0., bedingt hochautomatisierte Prozesse, die nur mit innovativer und leistungsfähiger Hard- und Software umgesetzt werden können.

Bei der Entwicklung der Technologien von Morgen spielt die Kooperation und der Know-kow-Transfer zwischen Universitäten und Unternehmen eine wesentliche Rolle. Umso notwendiger ist es daher, dass Studenten und wissenschaftliche Mitarbeiter mit modernster Technik arbeiten können. Wie wichtig dieser Aspekt ist, zeigt die Zusammenarbeit zwischen Lenze und dem Institut für Mechatronische Systeme (imes) der Leibniz Universität Hannover.

Der Spezialist für Motion Centric Automation mit Sitz in Hameln unterstützt die Forschung und Lehre am Institut mit der Automatisierungstechnik für eine neue Montage-, Handhabungs- und Fördertechnikzelle, komplett bestückt mit modernster Antriebs- und Steuerungstechnik. Den Maschinenbau übernahm der Lenze-Partner Brademann + Broistedt GmbH & Co. KG, ein Sondermaschinenbauer aus Erkelenz. Die Realisierung des Automatisierungsprojekts übernahm die Lenze-eigene Engineering- Gesellschaft. Am 12.November fand die offizielle Übergabe im Institut in Hannover statt.

Wie lassen sich komplexe Bewegungsabläufe sicher und in Echtzeit präzise steuern? Wie müssen Fahrprofile aussehen, damit Anlagenteile nicht in Schwingung geraten, weil dies automatisch zu Produktivitätseinbußen führt? Was muss getan werden, damit sich zum Beispiel Robotik-Anwendungen leicht bedienen lassen und dazu auch noch modular strukturiert auf einer flexiblen Plattform aufbauen? Es sind Detailfragen wie diese, an denen Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter des „imes“ mit Hilfe realen Industrieequipments weiter forschen wollen.

„Abstrakte Testaufbauten oder didaktisch konzipierte Laborkoffer sind für anwendungsorientierte Forschung oft nur eingeschränkt nutzbar“, erläutert Institutsleiter Professor Tobias Ortmaier. Für ihn ist klar, dass die Forschungsergebnisse direkt der Industrie im Rahmen des Wissenstransfers zu Gute kommen werden. „Wir arbeiten an der Antriebstechnik und Anlagenvernetzung von Morgen“, betont Ortmaier und freut sich gleichzeitig darüber, dass gerade die Studierenden mit der neuen Anlage noch bessere Möglichkeiten für praxisnahes Lernen sowie Bachelor- und Masterarbeiten haben.

„In der Produktionsstraße sind typische Anwendungen aus der Industrie mit einem durchgängigen Automationssystem von Lenze gelöst. Wir arbeiten schon lange Zeit eng mit dem Institut zusammen, und sind so am Puls der Zeit. Beide Seiten profitieren von der Kooperation: Wir als Unternehmen profitieren von den Erkenntnissen der Forschung und im Gegenzug erhält die Hochschule Einblicke in reale Trends und konkrete Problemstellungen der Industrie“, begründet Dr.-Ing. Armin Walter, Geschäftsleiter der Lenze Engineering GmbH & Co. KG das Engagement, welches die langjährige Partnerschaft zum „imes“ weiter stärkt. Dass die Partnerschaft ganz konkrete, greifbare Ergebnisse hervorbringt, belegt das standardisierte Softwaremodul für Roboteranwendungen aus der Application Software Toolbox Lenze FAST.

„Das vorgefertigte Robotik-Modul beinhaltet alles, was der Maschinenbauer für schnelle und flexible Handhabungsaufgaben braucht, auch einen vollwertigen Robotikkern. Die Nutzung ist denkbar einfach und funktioniert auch ohne spezielle Kenntnisse der Robotik“, führt Dr. Walter an. Bei der Entwicklung der Roboterapplikation hat das „imes“ einen Teil der Grundlagenforschung übernommen. Jetzt kommt die Software für die Programmierung der zwei Roboter im institutseigenen Labor zum Einsatz. Wissen fließt zurück in die Universität. Der Kreis schließt sich.

www.Lenze.com/de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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