Bundesfamilienministerin startet Offensive mit Flexi-Quote

Berlin (dapd). Bundesfamilienministerin Kristina Schröder wirbt für die von ihr favorisierte „Flexi-Quote“ für Frauen in Spitzenjobs. Wie die „Bild“-Zeitung (Mittwochausgabe) berichtet, wendet sich Schröder mit einem Brief an alle Kabinettsmitglieder und Bundestagsabgeordneten der Koalition.

Außerdem schaltet das Ministerium die Internetseite www.flexi-quote.de frei, auf der erstmals die Selbstverpflichtungen aller 30 DAX-Unternehmen bei der Frauenförderung aufgelistet sind. Außerdem will das Ministerium einen „Frauen-Karriere-Index“ erarbeiten, um den Erfolg je nach Branche und Unternehmen vergleichen zu können. In dem Brief schreibt Schröder: „Die Flexi-Quote ist die intelligente Quote: Sie berücksichtigt individuelle Ausgangsbedingungen – statt alle Unternehmen und Branchen über einen Kamm zu scheren. Sie fördert Vielfalt im Unternehmen – statt Anpassung an eine familienferne Monokultur. Im Gegensatz zu Schröder wirbt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) für eine gesetzliche Frauenquote in Unternehmen.

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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