Der Landrat des Kreises Borken, Dr. Kai Zwicker (r.), übernimmt den Vorsitz im Aufsichtsrat des Münsterland e.V. und wird damit Nachfolger von Heinrich-Georg Krumme. (Foto: Münsterland e.V./Arne Pöhnert)
Der Landrat des Kreises Borken, Dr. Kai Zwicker (r.), übernimmt den Vorsitz im Aufsichtsrat des Münsterland e.V. und wird damit Nachfolger von Heinrich-Georg Krumme. (Foto: Münsterland e.V./Arne Pöhnert)

Münsterland e.V. präsentiert neuen Claim und neues Logo für die Region

Münster. Es ist ein wichtiger Schritt im Markenbildungsprozess sowie auf dem Weg zu einer starken und vernetzten Region: Am 3. Juli hat der Münsterland e.V. während seiner Mitgliederversammlung im Gut Havichhorst in Münster rund 150 Akteuren der Region das neue Erscheinungsbild vorgestellt, mit dem sich das Münsterland in Zukunft gemeinsam präsentieren will.

Der Claim „MÜNSTERLAND. DAS GUTE LEBEN.“ sowie ein neues Logo sind Teil eines Kommunikationskonzeptes, das die Region in den nächsten Jahren bekannter, attraktiver und stärker machen soll.

„Logo und Claim drücken aus, wie das Leben hier ist: grün und bunt, kultiviert, modern, voller Gemeinschaft und Herz. Mit einem Wort: gut“, sagte Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland e.V., während der Mitgliederversammlung. „Das Münsterland steht für ein besonderes Lebensgefühl und für hohe Lebensqualität zwischen Stadt und Land. Der neue Claim fasst alle Möglichkeiten und Stärken der Region in drei Worten zusammen: DAS GUTE LEBEN.“ Und das, so Ehling, beinhalte zwei Botschaften: „Das Gute zu leben und von der Lebensqualität hier zu profitieren sowie das gute Leben zu gestalten und seinen eigenen Beitrag zu leisten.“

Münsterland e.V. – Verwendung von Logo, Claim und Design

Das graue „M“ des Logos steht für die urbanen Räume des Münsterlands, die farbigen Balken in leichter Schwingung für die weiten und gepflegten Landschaften voller Möglichkeiten. Die klaren, frischen, leuchtenden Farben drücken Tatkraft und Lebensfreude aus. In den nächsten Monaten will der Münsterland e.V. verstärkt auf Akteure zugehen und im Laufe des Sommers ein Handbuch für die richtige Verwendung von Logo, Claim und Design herausgeben. In den kommenden Jahren soll es unter anderem umfassende Kommunikationsmaßnahmen geben, um das Münsterland im Wettbewerb der Regionen sichtbarer zu machen.

Die Entwicklung des Kommunikationskonzeptes liegt bei der Emsdettener Agentur husare in einer Bietergemeinschaft mit MS4L. Mit Logo und Claim hat sie die Positionierung greifbar gemacht, die in dem seit 2016 laufenden Markenbildungsprozess von Akteuren der Region erarbeitet worden war. Demnach sieht sich der Münsterländer als tatkräftig, aufstrebend und überlegt, ist zudem naturverbunden und betont das Gemeinschaftliche. All dies soll sich in der neuen Marke wiederfinden, die ab sofort das neue „Gesicht“ des Münsterlandes symbolisiert. Zudem greift das Konzept das Ziel der Markenprojekte onboarding@münsterland, Picknick³ und münster.land.leben auf: Das Münsterland Menschen erlebbar machen als eine Region zum Ankommen, Wohlfühlen und Bleiben.

Den Weg zur „Marke Münsterland“ griff auch Heinrich-Georg Krumme auf, scheidender Aufsichtsratsvorsitzender des Münsterland e.V.: „Zuerst haben wir viele Gedanken und Gespräche darin investiert, das Typische und das Verbindende des Münsterlands zu erarbeiten. Die drei bereits gestarteten Markenprojekte machen dies erlebbar, der neue Claim und das neue Logo bringen es jetzt auf den Punkt!“ Mit dem Bild einer Region zum „Ankommen, Wohlfühlen und Bleiben“ wolle sich das Münsterland in den Köpfen der Menschen verankern. Als eine Region, die durch Souveränität, Tatkraft, Gemeinschaft und Naturverbundenheit im Einklang mit Fortschritt besticht.

Heinrich-Georg Krumme hat sich seit 2008, mit dem Zusammenschluss der Vorgängervereine Aktion Münsterland e.V. und Münsterland Touristik Grünes Band e.V. in den Gremien des Münsterland e.V. engagiert, unter anderem als Aufsichtsratsvorsitzender. „Es ist mir eine Ehre und Freude, dass ich mit so vielen Mitstreitern ehrenamtlich für die Zukunft des Münsterlands arbeiten und vieles in Bewegung setzen konnte“, so der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Westmünsterland. Er werde sich weiterhin für die Region engagieren und bat die Mitglieder, ihr Vertrauen auch seinem Nachfolger entgegenzubringen.

Dies ist Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken. Er wurde während der Mitgliederversammlung als neuer Aufsichtsratsvorsitzender gewählt und gab einen Ausblick in die Zukunft: „Mit dem neuen Claim setzen wir auf Emotionen. DAS GUTE LEBEN soll in Zukunft neben dem Münsterland e.V. von möglichst vielen Institutionen, Städten, Gemeinden, Multiplikatoren und Akteuren gelebt werden. Denn wir alle sind Teil dieser Region und stehen leidenschaftlich zu unserer Identität und unseren Werten. Dieses Bewusstsein wird das Münsterland nun noch stärker durchdringen, von den Rathäusern bis in die Wohnzimmer. Damit wird unsere Region mit ihren Vorzügen künftig auch von außen deutlich besser wahrgenommen!“

Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster, bekräftigte das in einer Videobotschaft. „Unsere Marketingaktivitäten waren und sind fokussiert und gut. Doch wir halten es wie unsere Region – wir möchten immer besser werden: klarer, frischer und stärker. Jetzt haben wir eine Marke mit sehr hohem Wiedererkennungswert und viel Identifikationsfläche für Münster und das Münsterland.“

Der Markenbildungsprozess ist eine gemeinsame Initiative des Münsterland e.V., der IHK Nord Westfalen und der HWK Münster im Zusammenspiel mit zahlreichen Akteuren. In einer ersten Phase von 2016 bis 2018 wurden eine Markenidentität und eine Markenpositionierung definiert. Anschließend wurden drei Bedeutungsprojekte entwickelt, die die Positionierung erlebbar machen. Eine kommunikative Übersetzung erfolgt nun mit dem Kommunikationskonzept.

www.marke-msl.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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