reuen sich auf inspirierenden Austausch auf dem Gemeinschaftsstand (v. l.): Marie-Theres Wahle, Director Public Affairs Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Marquardt, Prokurist OstWestfalenLippe GmbH, Almut Rademacher, Geschäftsführerin OWL Maschinenbau, Günter Korder, Geschäftsführer it’s OWL Clustermanagement. (Foto: it’s OWL)
Freuen sich auf inspirierenden Austausch auf dem Gemeinschaftsstand (v. l.): Marie-Theres Wahle, Director Public Affairs Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Marquardt, Prokurist OstWestfalenLippe GmbH, Almut Rademacher, Geschäftsführerin OWL Maschinenbau, Günter Korder, Geschäftsführer it’s OWL Clustermanagement. (Foto: it’s OWL)

OstWestfalenLippe auf der Hannover Messe

Neue Lösungen für die Industrie von morgen

„Aus dem Netzwerk – in den Mittelstand“:
Unter diesem Motto präsentiert sich die Region OstWestfalen- Lippe vom 30. Mai bis 2. Juni auf der Hannover Messe, der größten Industrieschau der Welt. 24 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Netzwerke zeigen auf dem OWLGemeinschaftsstand (Halle 11 B23) Ansätze und Lösungen für die Industrie von morgen. Der Gemeinschaftsauftritt wird von der OstWestfalenLippe GmbH, owl maschinenbau und der it‘s OWL Clustermanagement GmbH organisiert. Insgesamt präsentieren sich in diesem Jahr rund 2.500 Aussteller aus 53 Ländern auf der Hannover Messe. Aus Nordrhein-Westfalen nehmen über 220 Firmen teil, davon 55 aus der Region Ost- WestfalenLippe.

„Mit dem Spitzencluster it‘s OWL positioniert sich OstWestfalenLippe
immer stärker als Hightech-Standort und Vorreiter für die industrielle
Transformation im Mittelstand. Der Gemeinschaftsauftritt auf
der Hannover Messe ist dafür eine hervorragende Visitenkarte und
bestes Standortmarketing. Hier können wir zeigen, welche Innovationskraft die Region in Wirtschaft und Wissenschaft zu bieten hat. Nach zwei Jahren ohne Hannover Messe in Präsenz rechnen wir mit einer hohen Aufmerksamkeit bei Experten, Entscheidungsträgern und Multiplikatoren“, erläutert Wolfgang Marquardt, Prokurist der OstWestfalenLippe GmbH, die Erwartungen an den Messeauftritt.


Zu den Ausstellern auf dem Gemeinschaftsstand gehören unter anderen die Weltmarktführer Beckhoff, Claas, Lenze, Miele, die Hochschulen und das Fraunhofer IOSB-INA sowie Netzwerke wie SmartFoodTechnology OWL. Sie zeigen Lösungen für Big Data und maschinelles Lernen, intelligente Produkte und neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Wertschöpfung und die Arbeitswelt der Zukunft. „Unsere Unternehmen und Forschungseinrichtungen entwickeln gemeinsam Lösungen und Anwendungen, die sich an den Herausforderungen und Bedarfen des Mittelstands orientieren. Netzwerke wie owl maschinenbau helfen dabei, die richtigen Partner zusammenzubringen und neue Ansätze in die Anwendung zu bringen. Ein Beispiel dafür ist in diesem Jahr die offene Community rund um den Industrial APP Marketplace. Wir fördern den persönlichen Austausch, ob digital oder persönlich. Dieser Austausch wird auf der Hannover Messe durch die Atmosphäre und den vielen Kontakte aus Wirtschaft und Wissenschaft besonders unterstützt“, erläutert Almut Rademacher, Geschäftsführerin owl maschinenbau.


Mit Künstlicher Intelligenz die Beschäftigten entlasten und schützen
Wie werden Mensch und Künstliche Intelligenz zukünftig zusammenarbeiten?
Und welchen Einfluss hat dies auf die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Diesen Fragen widmen sich die Universität Bielefeld und das Unternehmen Kannegiesser, Anbieter für Wäschereitechnik aus Vlotho. Sie arbeiten daran, wie verschmutzte und kontaminierte Wäsche durch Künstliche Intelligenz automatisch sortiert werden kann. Die in der Wäscherei angelieferte Schmutzwäsche soll ohne direkten menschlichen Kontakt sortenrein für den Waschvorgang vorsortiert werden. Das erleichtert den Beschäftigten die Arbeit – und schützt sie beispielsweise vor kontaminierter Krankenhauswäsche. Dazu werden bei der Sortierung Kamerabilder ausgewertet und durch einen Algorithmus unterschiedlichen Waschprogrammen zugeordnet. Darüber hinaus geht es darum, die Entscheidungsgrundlagen von KI für den Menschen nachvollziehbar zu machen, um Vertrauen zu schaffen. Deshalb werden Methoden der Erklärbaren Künstlichen Intelligenz (XAI) eingesetzt. Durch eine Visualisierung können die Beschäftigten verstehen, anhand welcher Bildsegmente die KI eine Entscheidung trifft. Und dadurch mögliche Fehler erkennen und korrigieren. Das Projekt ist Teil des Kompetenzzentrums Arbeitswelt.Plus, das it‘s OWL gemeinsam mit über 20 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der IG Metall und Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aufbaut. Auf der Hannover Messe können die Besucherinnen und Besucher an einer Maschine den automatisierten Sortiervorgang erleben – und verstehen, wie die KI arbeitet.
„Das Anwendungsbeispiel demonstriert die Vorreiterstellung des Spitzenclusters auf dem Gebiet Künstliche Intelligenz. Davon zeigen wir viele weitere. So bietet der KI Marktplatz eine einzigartige Plattform, auf der Unternehmen neue Produkte entwickeln können. Und im Projekt Datenfabrik.NRW erarbeiten wir mit Claas und Schmitz Cargobull Konzepte für hochmoderne, datengetriebene Produktionsanlagen. Die Hannover Messe ist für uns eine wichtige Plattform. Hier können wir unsere Anwendungen der Fachwelt präsentieren, Feedback einholen und neue Partner finden,“ unterstreicht Günter Korder, Geschäftsführer it‘s OWL Clustermanagement
GmbH.


Marktplätze für intelligente Produktion und Produkte
In der industriellen Transformation ändern sich die Formen der Zusammenarbeit.
Gerade bei Industrie 4.0 Anwendungen spielen Apps eine immer größere Rolle. Diese wird man zukünftig auf Online- Marktplätzen kaufen. Um dafür eine besonders nutzerfreundliche Lösung zu schaffen, haben sich Unternehmen der Region, wie z.B. Weidmüller und WAGO in einer offenen Community zusammengeschlossen, organisiert von der Smartfactory OWL, dem Centrum Industrial IT und owl maschinenbau. Der Industrial APP Marketplace soll einen herstellerneutralen Marktplatz für den Kauf und Verkauf von industrieller Hardware, Software und Dienstleistungen ermöglichen.
Das Konzept ist vergleichbar mit den App Stores auf dem Smartphone, hinter denen das gleiche Prinzip steckt. Genauso wie man dort Apps für das mobile Bezahlen, das Wetter o.ä. kauft, kauft man zukünftig auch Apps für die Industrie 4.0 auf digitalen Marktplätzen. Das Besondere an der Initiative aus OWL ist, dass die Endnutzer perspektivisch nicht mehr auf vielen verschiedenen Marktplätzen einkaufen müssen. Durch den Fokus auf Offenheit, Interoperabilität und Open Source haben Endanwender im Industrial APP Marketplace den größtmöglichen Nutzen in ihrem Arbeitsalltag, weil sie die Apps und Dienstleistungen unterschiedlichster Anbieter an einem Ort finden. Dabei ist es egal, ob es sich um Maschinenbetreiber, Maschinenbauer, Systemintegratoren oder APP Entwickler handelt. Die Community zeigt auf dem OWL Gemeinschaftsstand einen Demonstrator, der die Funktionsweise des Appstores an Geräten verschiedener Hersteller unter Beweis stellt.
Was wäre, wenn Sie als Unternehmen schon vor Einführung eines Produktes wüssten, ob Ihre Kunden es brauchen? Und wenn Sie als Start-up wüssten, welches Unternehmen Ihre Lösungen sucht? Nutzer und Anbieter von KI-Technologien brauchen einen Ort, an dem sie zusammenfinden und gemeinsam neue Produkte entwickeln können. Einen Ort, wie den KI-Marktplatz. Auf der digitalen Plattform können sich Anbieter und Nachfrager von KI-Lösungen vernetzen und in einem sicheren Datenraum gemeinsam neue Produkte entwickeln. Hinzu kommt ein App Store für KI-Anwendungen, die von Unternehmen direkt genutzt werden können. So können Unternehmen ihre Kapazitäten für die Produktentwicklung erhöhen sowie ihre Entwicklungszeiten und Herstellkosten reduzieren. Auf der Hannover Messe können Besucherinnen und Besucher die Plattform testen. Und an einem LEGO Demonstrator spielerisch erleben, wie die Zusammenarbeit funktioniert.


Innovative Start-ups – Von der intelligenten Maschinenwartung bis zur Nachwuchssicherung
Aus der Zusammenarbeit im Netzwerk entstehen neue Geschäftsideen.
Start-ups finden in OWL ein hervorragendes Umfeld und vielfältige Unterstützung bei der Ausarbeitung ihres Geschäftskonzepts. In der Start-up & Innovation Area auf dem OWLGemeinschaftsstand präsentieren 16 Start-ups in Kooperation mit den Start-up Initiativen ihre Konzepte. Sie zeigen Ansätze für die Wartung von Maschinen, den Einsatz von Augmented Reality und Simulationen, Robotik und Fachkräftesicherung.
Das Start-up FINDIQ hat sich beispielsweise auf das Servicegeschäft im Maschinenbau spezialisiert. Die Komplexität von Anlagen- und Maschinenservice steigt. Der Mangel an Servicefachkräften auch. Dadurch ergeben sich große Herausforderungen für Unternehmen, Wartung und Reparaturen von Maschinen zu gewährleisten. FINDIQ bereitet das Wissen erfahrener Servicetechniker in einer Software intelligent auf. Dadurch können die Fachkräfte vor Ort schnell und einfach Fehler beheben und Maschinen warten. Maschinenausfälle und Stillstandzeiten werden vermieden. Der Wissensabruf erfolgt durch eine einfache Abfrage von Fehlersymptomen. Der selbstlernende Algorithmus verarbeitet die Eingabe und leitet den Anwender zielgerichtet zur Fehlerursache. Schritt für Schritt führt die Assistenz dann durch die Lösungsroutine.
Einen wichtigen Beitrag gegen den Fachkräftemangel leistet das Rietberger Start-up JoBooking. Dahinter verbirgt sich eine Rekrutierungsplattform für Nachwuchskräfte, die Unternehmen, Schulen und Jugendliche zusammenführt. Dabei werden alle Aufgaben digitaler und analoger Personalbeschaffung gebündelt. Die Plattform wird unterstützt durch interaktive Displays in Schulen, an denen sich die Jugendlichen über Berufsbilder, Arbeitgeber und Ausbildungsplätze informieren können. Über einen Button kann man sich direkt für ein Praktikum bewerben. Die Lehrerinnen und Lehrer können JoBooking ab der achten Klasse im Unterricht einsetzen – und so Berufsorientierung anfassbar machen. So können die Jugendlichen frühzeitig mögliche Arbeitgeber kennen lernen.


Aussteller OWL-Gemeinschaftsstand Hannover Messe
Unternehmen: Beckhoff, Claas, Congineer, Contact Software, Hella
Gutmann, Kannegiesser, Lenze, Miele
Hochschulen und Forschungseinrichtungen: Fachhochschule
Bielefeld, Fraunhofer IOSB-INA, Technische Hochschule OWL, Universität Bielefeld, Universität Paderborn
Netzwerke und Initiativen: Kompetenzzentrum Arbeitswelt.Plus,
Exzellenz Start-up Center OWL, Founders Foundation, Industrial APP
Marketplace, it´s OWL, KI Marktplatz, Mittelstand-Digital Zentrum
Ruhr-OWL, OstWestfalenLippe GmbH, owl maschinenbau, smart-
FoodTechnologyOWL, ThinkTank OWL
Informationen zum Messeauftritt und Bilder: http://www.itsowl.
de/hannovermesse

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WIR Redaktion

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