Jung kauft Alt – Büren fördert Erwerb von Altbauten

Carolin Meier, zuständige Mitarbeiterin bei der Stadt Büren, vor dem oben beschriebenen Gebäude in Steinhausen. (Foto: Stadt Büren)
Carolin Meier, zuständige Mitarbeiterin bei der Stadt Büren, vor dem oben beschriebenen Gebäude in Steinhausen. (Foto: Stadt Büren)

„Jung kauft Alt“ heißt das vom Rat der Stadt Büren beschlossene Förderprogramm, womit junge Familien beim Erwerb einer eigenen, mindestens 25 Jahre alten Immobilie, unterstützt werden sollen.

Ein Beispiel ist in Steinhausen zu finden: Ein Ortsbild prägendes Hofgebäude aus dem Jahr 1873, das viele Jahre nicht bewohnt war. Dort wird eine junge Familie einen Teilabriss des Objektes durchführen und mit einem neuen Anbau und der Renovierung des Restgebäudes hier ein neues Zuhause finden. „Es freut mich wirklich sehr, dass dieses Gebäude, was schon so lange das Ortsbild prägt, nun wieder mit Leben gefüllt wird“, schildert Bürgermeister Schwuchow und hofft, dass noch weitere Familien dieses Angebot annehmen und so ihr Zuhause in Büren und den Ortsteilen finden.

Einige Voraussetzungen sind aber zu beachten: Das Haus, das erworben werden soll, muss mindestens 25 Jahre alt sein und ein Jahr zumindest teilweise leer gestanden haben. Eine Förderung ist auch möglich, wenn der Altbau abgerissen wird und an gleicher Stelle ein Neubau entsteht.

Die Förderungssumme beträgt jährlich 2.000 € über fünf Jahre. Pro Kind – maximal drei Kinder – gibt es einen Erhöhungsbeitrag von 1.000 €.

Die Stadt Büren fördert den Erwerb von Altbauten im Rahmen dieser laufenden jährlichen Förderung ebenfalls um die „Innenentwicklung“ der Ortsteile und der Kernstadt zu unterstützen. So soll das Ortsbild erhalten und dauernder Leerstand von ehemals wohngenutzten Gebäuden vermieden werden. Zusätzlich wird die Inanspruchnahme von Freiflächen im Außenbereich minimiert. Für das Haushaltsjahr 2015 sind noch Förderplätze zu vergeben.

Carolin Meier, zuständige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, gibt gern Auskunft zur Richtlinie, den Fördervoraussetzungen und weiteren Fördermodalitäten, die zu beachten sind.

www.bueren.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

Die WIR-Redaktion freut sich auch auf Ihre Pressemitteilungen. Sprechen Sie uns an unter +49 5231 98100 0 oder per mail an redaktion@wirtschaft-regional.net

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.