VDI: Rück- und Ausblick

Lingen/Osnabrück. Die VDI Aktionswoche „Kunst begegnet Technik“ im Mai dieses Jahres ist vier Monate her, und der VDI Bezirksverein Osnabrück-Emsland ist zufrieden mit dem Resultat. „Mehr als fünfhundert Gäste haben an den vierzehn Veranstaltungen in Osnabrück und Lingen teilgenommen“, zieht Prof. Dr.-Ing. Eberhard Wißerodt, der Vorsitzende des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), ein zahlenmäßiges Resümee aus der Woche, die viel Aufmerksamkeit auf den Ingenieursverein gezogen hat.

Wichtiger als die reine Zahl der Besucher sei jedoch deren Auswirkung. „Wir hoffen, dass wir durch diese Veranstaltungsreihe mit Anteilen unterschiedlichster Art zeigen konnten, wie vielfältig das Thema Technik ist. Wir haben vielleicht dazu beitragen können, das Interesse für eine Berufswahl in dieser Richtung zu wecken“, erhofft sich der zweite Vorsitzende, Dipl.-Ing. Hermann Rugen aus Meppen. Die Möglichkeiten für Besucher waren vielfältig. Zu den gelungenen Veranstaltungen von Tim Fischer in der Lagerhalle Osnabrück und LaLeLu im Rosenhof Osnabrück hat der VDI tagsüber begleitende Workshops zur Veranstaltungstechnik angeboten.

„Eine einzigartige Erfahrung!“, freut sich Edith Münnich, eine Teilnehmerin des VDI Workshops mit Volker-Johannes Trieb in dessen Atelier. „Die Kombination mit Musik, kulinarischen Genüssen und Technik hat mich besonders gereizt“. Da bei allen Veranstaltungen des VDI stets die Technik im Fokus steht, beleuchtete der Knoff-Hoff-Moderator Dr. Joachim Bublath die Energiediskussion aus naturwissenschaftlicher Perspektive. Musikalische Unterstützung erhielt das Schwergewicht des deutschen Bildungsfernsehens hierbei von der CampusKapelle Lingen.

Allzu viele Hoffnungen auf einen baldigen Siegeszug regenerativer Energien machte er dabei dem Publikum im IT Zentrum nicht, was Schwung in die anschließende Podiumsdiskussion brachte. „Diese Veranstaltungsreihe war eine Premiere für den Bezirksverein Osnabrück- Emsland. Nie zuvor ist der VDI hier so in die breite Öffentlichkeit gegangen. Dabei möchten wir es jetzt keinesfalls belassen“, betont Rugen. Vorstellbar sei, in jedem Jahr eine Veranstaltung dieser Art anzubieten. „Uns ist wichtig, weiterhin in die Öffentlichkeit zu wirken. Erst kürzlich hat Udo Ungeheuer, Präsident des VDI, auf der Hannover- Messe vor der Überalterung bei den deutschen Ingenieuren gewarnt. Es ist unsere Aufgabe, hier entgegenzuwirken“, kündigt Wißerodt an.

Neben öffentlichen Veranstaltungen soll der Zusammenhalt der Ingenieure untereinander gestärkt, das Gespräch mit den Jungingenieuren gesucht und Erfolgsmodelle wie der VDIni-Club weiter gefördert werden.

www.corntec.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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