Junge Einsteins aus OWL

Fabian Lüpke (Mitte von links) vom Marianne-Weber-Gymnasium Lemgo sowie Peter Wendt und Fabian Fritsch vom Ravensberger Gymnasium Herford erhielten den Schülerpreis „Einstein-OWL“ samt Stipendium für ein Hochschulstudium. Mit ihnen freuen sich (von links) Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl sowie die Stiftungsvertreter Dr. Hans-Ulrich Höhl, Dr. Oliver Herrmann, Dr. Burghard Lehmann, Ute Kolbow und Stefan Wolf. (Foto: Pressebüro Wort & Co)
Fabian Lüpke (Mitte von links) vom Marianne-Weber-Gymnasium Lemgo sowie Peter Wendt und Fabian Fritsch vom Ravensberger Gymnasium Herford erhielten den Schülerpreis „Einstein-OWL“ samt Stipendium für ein Hochschulstudium. Mit ihnen freuen sich (von links) Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl sowie die Stiftungsvertreter Dr. Hans-Ulrich Höhl, Dr. Oliver Herrmann, Dr. Burghard Lehmann, Ute Kolbow und Stefan Wolf. (Foto: Pressebüro Wort & Co)

Detmold. Wer ist der neue „Einstein-OWL“ 2015? Fünf Stiftungen aus der Region vergaben gestern Abend in der Hochschule OWL den begehrten Preis für innovative Projekte aus Naturwissenschaften, Technik und Informatik. Am Ende freuten sich Schüler aus Herford und Lemgo über die mit einem Stipendium verbundene Auszeichnung.

Der „Einstein-OWL“ 2015 geht an Fabian Lüpke vom Marianne-Weber-Gymnasium Lemgo sowie an Fabian Fritsch und Peter Wendt vom Ravensberger Gymnasium Herford. Sie erhalten nicht nur je 2.000 Euro für ihre Schulen. Sie bekommen außerdem auch ein Stipendium für ein Studium an einer der fünf staatlichen Hochschulen der Region. Platz 3 und damit 500 Euro sicherte sich das schulübergreifende Team der Ravensberger Erfinderwerkstatt mit Frederik Finke (Halle) Timm Fritze (Enger), Maik Gärner (Bielefeld) und Tobias Kleinert (Spenge).

„Es war eine schwierige Entscheidung“, wie Dr. Oliver Herrmann, Präsident der Hochschule OWL, betonte. Die Beiträge aller Teilnehmer lagen mit Blick auf wissenschaftlichen Anspruch und Kreativität ganz dicht beieinander. Deshalb entschloss sich die Jury auch zu einem salomonischen Urteil: Es gab nicht nur zwei Sieger. Auch die beiden Teams des Ratsgymnasiums Rheda-Wiedenbrück und des Steinhagener Gymnasiums, die es nicht aufs Podium schafften, erhielten eine Anerkennungsprämie von je 200 Euro.

Fabian Lüpke überzeugte mit einer digitalen Steuerung für Modelleisenbahnen über PC oder Handy. Dabei erstellte er sowohl die nötige Hardware als auch die Software.  Betreuender Lehrer war Klaus Deerberg vom benachbarten Engelbert-Kaempfer-Gymnasium. Fabian Fritsch und Peter Wendt, begleitet von Lehrer Dr. Volker Weinrich, erhielten den „Einstein-OWL“ für ihre Forschungen über Magnesiumbatterien, die herkömmliche Lithiumzellen ersetzen könnten. Insgesamt befassten sich vier der fünf Teams in der Endausscheidung mit Energiethemen. Die Einstein-Büste für den Preisträger wird nun für ein halbes Jahr nach Lemgo und dann nach Herford gehen. „Einstein-Schule“ können sich beide Gymnasien nennen.

Der „Einstein-OWL“ wird seit 2010 jährlich von der Carina Stiftung (Herford), der Familie-Osthushenrich-Stiftung (Gütersloh), der Günther + Rita Rudloff Stiftung (Minden) und der federführenden Peter Gläsel Stiftung (Detmold) ausgelobt. Der Studienfonds OWL (Paderborn) vergibt die Stipendien, die von den Stiftungen finanziert werden. Diese fördern mit dem „Einstein-OWL“ naturwissenschaftlich und technisch interessierte Schülerinnen und Schüler. Gleichzeitig ermuntern sie die Preisträger über das Stipendium, in der Region zu studieren. Damit wollen die Stiftungen kluge Köpfe in Ostwestfalen-Lippe halten.

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl zeigte sich in ihrem Grußwort beeindruckt von der Innovationsfreude und dem Forschergeist aller Wettbewerbsteilnehmer. Sie hoffe, dass der „Einstein-OWL“ Ansporn ist, den Natur- und Ingenieurswissenschaften auch nach der Schule treu zu bleiben. Denn Innovationen auf diesen Gebieten seien für die Region Zukunftssicherung und Garant für Beschäftigung.      

 

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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