Maschinenbau NRW: Warten auf Aufschwung

Auftragseingang im Maschinenbau NRW Gleitender Dreimonatsdurchschnitt, preisbereinigte Indizes, Basis Umsatz 2010 = 100 (Quelle: ProduktionNRW)
Auftragseingang im Maschinenbau NRW Gleitender Dreimonatsdurchschnitt, preisbereinigte Indizes, Basis Umsatz 2010 = 100 (Quelle: ProduktionNRW)

Düsseldorf. Der Auftragseingang verzeichnete im August 2015 ein Minus von -17 Prozent (bundesweit -7 Prozent). Bei der Inlandsnachfrage gab es ein Minus von -12 Prozent (bundesweit -17 Prozent). Das Auslandsgeschäft lag bei -19 Prozent (bundesweit -1 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresniveau.

Der Dreimonatsvergleich Juni bis August 2015 zeigt ein Minus von -8 Prozent (bundesweit +2 Prozent) zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum, bei den Inlandsaufträgen gab es mit -1 Prozent (bundesweit +10 Prozent) eine Veränderung nach unten. Bei den Auslandsaufträgen lag der Auftragseingang bei -12 Prozent (bundesweit -2 Prozent). In Nordrhein-Westfalen liegt die Nachfrage aus dem Euro-Raum im Dreimonatsvergleich bei -4 Prozent (bundesweit +25 Prozent), während die Auslandsaufträge aus den Nicht-Euro-Ländern um -15 Prozent (bundesweit -10 Prozent) abnahmen.

„Obwohl sich die Augustzahlen unerfreulich zeigen, vollzieht der Auftragseingang im Jahresverlauf eine Seitwärtsbewegung. Die Auftragseingänge aus den Euro-Partner-Ländern konnten bisher die schlechten Zahlen aus dem Inlandsgeschäft und den Nicht-Euro-Ländern kompensieren“, erklärte Hans-Jürgen Alt, Clustermanager ProduktionNRW. „Weiterhin ist das Umfeld für den Maschinenbau schwierig und die geopolitischen Krisenherde bleiben ein hoher Unsicherheitsfaktor. Es fehlen die Impulse für den längst überfälligen Aufschwung.“

Haben Sie noch Fragen? Hans-Jürgen Alt, Clustermanager ProduktionNRW und Geschäftsführer des VDMA NRW, beantwortet sie gerne unter Telefon 0211 68 77 48-16.

www.produktion.nrw.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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