Hat in 2018 mit einem relativ kleinen Team erneut Großes ge-schafft: FHB-Geschäftsführer Peter Hoffmann. (Foto: FHB)
Hat in 2018 mit einem relativ kleinen Team erneut Großes ge-schafft: FHB-Geschäftsführer Peter Hoffmann. (Foto: FHB)

FHB macht Lieferlogistik fit für weiteres Wachstum

Spenge/Bünde. Die FHB original GmbH & Co. KG aus Spenge kann weiter wachsen: Mitte des Jahres eröffnet der Hersteller von Zunft- und Arbeitsbekleidung sein neues Logistikzentrum direkt an der A30 in Bünde.

Für FHB wird das Firmengelände Dieselstraße 7- 13 im Bünder Gewerbegebiet Ennigloh derzeit komplett renoviert: Das 15 Meter hohe Hochregallager (6.500 Palettenstellplätze) wird umgebaut, die Technik in dem insgesamt 8.000 Quadratmeter großen Komplex erneuert. Für einen 300 Quadratmeter großen Showroom und die Abteilung Veredelung wird das alte Verwaltungsgebäude durch einen Neubau ersetzt. FHB digitalisiert und optimiert parallel das Gros seiner Geschäftsprozesse. Die Gesamtinvestition beträgt rund 2,3 Mio. Euro.

FHB – Lieferfähigkeit ist das A und O

Ein Grund, weshalb FHB in den vergangenen fünf Jahren seinen Umsatz verdoppelt hat, ist eine maximale Lieferperformance. Inhaber Peter Hoffmann erklärt: „Wer den Fachhandel und die Endkunden begeistern will, muss von heute auf morgen jeden Artikel liefern können.“ Das ist FHB über Jahre hinweg oft besser als dem Wettbewerb gelungen, war aber aufgrund von drei Lagern auch sehr aufwändig. Denn FHB hat sich längst zu einem Vollsortimenter im Bereich Berufsbekleidung entwickelt: Rund 10.000 Produkte – vom zertifizierten Sicherheitsschuh bis hin zur funktionalen Arbeitshose in 40 Größen und Farbvarianten – umfasst das aktuelle Programm.

Platz für weiteres Wachstum

Mit der Zentralisierung seiner Logistik sichert sich FHB die Grundlage für weiteres Wachstum in der Zukunft: „Das neue Lager ist rund dreimal so groß wie unsere bisherigen zusammen.

Auch können wir unsere Veredelung – in der die Arbeitskleidung für die Kunden individualisiert wird – weiter ausbauen und unseren Versand optimieren“, so Hoffmann. Das insgesamt 24.000 Quadratmeter große Grundstück bietet zusätzlich Platz für weiteres Wachstum in der Zukunft.

Umsatzplus knapp zweistellig

FHB hat im vergangenen Jahr 24,4 Mio. Euro Umsatz bilanziert. Das entspricht einem Zuwachs von 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bis zum Sommer war man noch 20 Prozent im Plus, musste dann aber aufgrund von fünf Monaten anhaltender Hitze die Erwartungen nach unten schrauben. Hoffmann: „Die erste Winterjacke haben wir Ende Oktober verkauft.“ Als Gründe für das nachhaltige Wachstum gegen den allgemeinen Branchentrend nannte er den Erfolg des Zehn-Farben-Konzepts, dass immer mehr Händler und mehr Endkunden überzeuge.

Mitarbeiterzahl auf über 100 angewachsen

In der Arbeitsbekleidung – branchenintern Workwear genannt – hat sich FHB mittlerweile zu einem bedeutenden Player entwickelt. Im Segment Zunftbekleidung ist FHB absoluter Marktführer. Die hoch belastbarem Hosen, Westen und Jacken, wie sie unter anderem von Zimmerleuten gern getragen werden, stellen 50 Fachkräfte in der eigenen Näherei in Spenge her. Insgesamt beschäftigt das ostwestfälische Familienunternehmen mittlerweile 102 Mitarbeiter (Vorjahr 88). FHB wurde schon mit dem Titel „Marke des Jahrhunderts“ und dem Marken-Oskar „German Brand Award“ ausgezeichnet.

www.fhb.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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