E.D.&A. entwickelt elektronische Steuerung mit Sicherheitsfunktionen

Belgien. Vor kurzem hat Elektronikhersteller E.D.&A. eine neue elektronische Steuerung mit Sicherheitsfunktionen für einen seiner Kunden entwickelt. Zusätzlich zum Steuergerät mit Motorsteuerung entwickelt E.D.&A. auch die Benutzeroberfläche. Zukünftig wird E.D.&A. diese Steuerung auch in ihrem eigenen Produktionswerk in Kapellen produzieren, montieren und testen.

Strenge Prüfrichtlinien

Dieser Kunde überlässt hier nichts dem Zufall. Nach einem strengen Auswahlverfahren und nach verschiedenen, umfassenden Überprüfungen hat dieser große Haushaltgerätehersteller E.D.&A. für die Durchführung dieser Entwicklung ausgewählt. In ihrem Abschlussbericht hoben sie das „Weltklasse“-Leistungsniveau von E.D.&A. bei der Entwicklung, Produktion und von der Versuchsabteilung hervor.

Steuerungen mit integrierten Sicherheitsfunktionen

Aus Kostengründen werden immer mehr Funktionen in der Steuerung integriert. Es sind dies nicht nur rein funktionelle Aufgaben, die für die Arbeitsweise der Maschine entscheidend sind. In der Steuerung sind auch Sicherheitsmerkmale integriert, die verhindern sollen, dass die Maschine ihre Umgebung oder den Bediener gefährdet. Es sind daher keine externen Bauteile mehr zur Sicherstellung dieser Funktionen erforderlich.

Normen für Hardware und Software

Die Integration von Sicherheitsfunktionen in eine Steuerung unterliegt strengen Normen mit speziellen Anforderungen für jede Anwendung. In diesem Falle muss die Steuerung der Mangel den Haushaltgerätenormen IEC 60335-1 und IEC 60730-1entsprechen. Diese Normen fordern, dass die Steuerung absolut ausfallsicher ist. Dies bedeutet, dass beim Ausfall von einem elektronischen Bauteil die Sicherheit nicht beeinträchtigt werden darf. Als Teil der Risikoanalyse wird für die Hardware eine FMEA (Fehlermöglichkeits- und -Einflussanalyse) auf Bauteilebene durchgeführt.

Diese Normen verlangen jedoch nicht nur spezielle Maßnahmen für die Hardware. Spezielle Teile der Software sind so ausgeführt, dass sie die strengen Anforderungen für eine Klasse B-Funktionskontrolle erfüllen. Für das Softwaredesign wurde ein UML-Softwaremodellierungswerkzeug benutzt. Eine integrierte Testumgebung überwacht die Qualität des geschriebenen Codes durch die Durchführung einer statischen Code-Analyse.

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

Die WIR-Redaktion freut sich auch auf Ihre Pressemitteilungen. Sprechen Sie uns an unter +49 5231 98100 0 oder per mail an redaktion@wirtschaft-regional.net

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.