Austausch zu Wirtschaftsstandorten Münster und Enschede vertieft

Wirtschaftsvertreter aus Holland zu Gast in Münster: WFM-Geschäftsführer Dr. Thomas Robbers (l.) und WFM-Berater Günter Klemm (r.) empfingen Hans Brouwers (2.v.l.), Richard Kokhuis (3.v.l.), Peter Schildkamp (3.v.r.) und Pieter Dillingh (2.v.r.). (Foto: WFM Münster)Münster/ Enschede. Münster und Enschede sind aktive Partner in der Euregio und im Städtenetzwerk MONT – Münster, Osnabrück, Netwerkstad Twente. Beide Bürgermeister verbindet die Vorstellung einer besseren grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sowie intensive Kooperationen zwischen Universitäten, Fachhochschulen und Unternehmen. Vor diesem Hintergrund haben Wirtschaftsvertreter in Münster den Austausch zu den Stärken beider Standorte fortgesetzt. Ein erstes Treffen hatte es im vergangenen Herbst in Enschede gegeben.

Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) empfing die Kollegen der Wirtschaftsförderung Oost-NV für die Provinzen Gelderland und Overijssel, Pieter Dillingh und Hans Brouwers. Aus Enschede waren zudem der Direktor für Wirtschaft und Arbeit, Richard Kokhuis, sowie der Deutschlandkoordinator für Wirtschaft und Arbeit, Peter Schildkamp, angereist.

Münster und Enschede – gemeinsame Themenfelder

„Beide Wirtschafts- und Technologiestandorte haben einiges zu bieten. In dieser Kennenlernphase geht es uns um das Ausloten gemeinsamer Themenfelder und Interessen“, erklärte WFM-Geschäftsführer Dr. Thomas Robbers. Ein Schwerpunkt des Gesprächs bildete zum Beispiel die Gründungs- und Entwicklungsförderung innovativer, technologieorientierter Unternehmen. „Wir können viel voneinander lernen.“

Einen Eindruck von den hiesigen Bedingungen für Start-ups und hochspezialisierte Hightech-Firmen bekamen die Gäste im Nano-Bioanalytik-Zentrum Münster. Dabei handelt es sich um ein Spezialgebäude, in dem kleine und mittlere Unternehmen unter optimalen Bedingungen innovative Methoden und Geräte für die Nanobioanalytik entwickeln. Es sollte verdeutlichen, wie am Wissenschaftsstandort Münster der Transfer von Grundlagen­forschung in die Anwendung gelingt.

Zweite Station des Tages war das Digital Hub münsterLAND am Stadthafen. Vorstand Thomas Malessa berichtete hier über die Förderung der digitalen Wirtschaft durch die Vernetzung von Unternehmen, Wissenschaft, Institutionen, Verbänden und Startups aus der gesamten Region. „Beeindruckend“, so das Fazit der Gäste, deren Besuch nicht der letzte gewesen ist.

Zurzeit arbeitet Günter Klemm, bei der WFM zuständig für Regional- und Europafragen, mit Peter Schildkamp ein Workshop-Programm aus, das der Vertiefung der Beziehungen dienen soll. Der Workshop findet in Münster statt. Und zwar zeitgleich mit der „Tollen Woche“, die von Enschede als deutscheste Stadt der Niederlande im Zeitraum 29.09. bis 07.10. organisiert wird. Ein Termin mit Symbolcharakter für die künftige Zusammenarbeit.

www.wfm-muenster.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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