10 Jahre m:ut

Es gab zunächst die Idee, ein neues Format zu schaffen. Daraus entstand eine Plattform für Unternehmer und Geschäftsführer aller Betriebsgrößen in der Region. m:ut bietet Austausch, Informationen und Anregungen.

Rainer Schlief, Geschäftsführer der PROVENTES Schlief GmbH, lädt seit 2007 hochkarätige Referenten zu brandaktuellen Themen ein. Frank Schirrmacher, Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Dr. Reinhard K. Sprenger, Dr. Hans Werner Sinn sind nur Wenige aus der langen Liste der Top-Referenten, die seit nunmehr 10 Jahren bei m:ut zu Gast sind. m:ut heißt für viele Teilnehmer: Erstklassige und brandaktuelle Informationen in einem ansprechenden Ambiente.

Die Veranstaltung frühjahrsm:ut 17 findet am 18. Mai 2017, Gut Havichhorst in Münster-Handorf statt.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein. Seien Sie ab 14.30 Uhr dabei. Einzelne Referenten sind auch gerne zu Interviews bereit.

Referenten:

Prof. Jutta Allmendinger, Berlin
Das Vermächtnis – Die Welt die wir erleben wollen

„Das Vermächtnis“ ist ohne Zweifel eine der wichtigsten aktuellen Studien. Unter der Federführung von Prof. Jutta Allmendinger wurden in dem Gemeinschaftsprojekt von der ZEIT, infas und WZB folgende Leitfragen analysiert: Wie ergeht es uns in der Welt von heute? Welche Gesellschaft wünschen wir uns für künftige Generationen? Und was erwarten wir in der Welt von morgen? Frau Allmendinger untersuchte, wo unser Land heute steht und was wir für die nächsten Generationen bewahren wollen. Aus den überraschenden Erkenntnissen leitet sich eine Agenda ab, wie wir angesichts der großen Herausforderungen, die auf uns zukommen, gemeinsam eine lebenswerte Zukunft nach unseren Vorstellungen gestalten können.

Wie wollen Menschen in Deutschland leben? Was wünschen sie sich für die Zukunft, für das Leben ihrer Kinder? Wo suchen sie Veränderung, wo halten sie an Traditionen fest, wo gibt es gesellschaftliche Blockaden?

Bernd Kolb, Weltbürger
Perspektive 2030 – Eine globale Zukunftsvision

Wir müssen Wirtschaft und Gesellschaft konsequent, schnell aber vor allem nachhaltig verändern, wenn wir unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft hinterlassen wollen. Dazu müssen wir die wahren Ursachen dieser Probleme richtig verstehen, unsere derzeitigen Systeme überdenken und mit viel Kreativität und Innovationsgeist neue globale und lokale Visionen entwickeln, die nicht nur die Auswirkungen unserer Krisen betrachten, sondern neue, nachhaltige Fundamente bauen.

In seinem aktuellen Vortrag „ Perspektive 2030“ analysiert Kolb verständlich die Ursachen für die aktuelle Krisensituation und zeigt mit konstruktivem Blick die Chancen auf, die sich aus konsequentem neuen Denken und Handeln ergeben. Bernd Kolb vermittelt seine Anschauungen für jedermann nachvollziehbar – Perspektiven für eine Zukunft, die nicht „passiert“, sondern die wir im Hier und Jetzt bewusst schaffen und gestalten. Es geht dabei nicht nur um wirtschaftliche oder digitale Themen, sondern auch um Weisheit, Achtsamkeit, schöpferische Kräfte und den respektvollen Umgang mit den Gegebenheiten. Ein inspirierender Vortrag für Unternehmen in bewegten Zeiten mit klaren Visionen.

Dr. Reinhard K. Sprenger
Das anständige Unternehmen Was richtige Führung ausmacht – und was sie weglässt

Menschen erleben Wirtschaft vor allem am Arbeitsplatz. Wie sie täglich in ihren Unternehmen behandelt werden, wie Vorgesetzte, Kollegen und Mitarbeiter mit ihnen umgehen, das nehmen sie mit nach draußen und hinein in ihre Familien, in den Freundeskreis. Was uns am Arbeitsplatz widerfährt, hat direkte gesellschaftliche Auswirkungen – und diese können gewaltig sein.

Doch gerade in Unternehmen mangelt es oft am Anstand, wie Deutschlands erfolgreichster Wirtschaftsvordenker analysiert. Anstand, verstanden als Zurückhaltung und Distanz. Stattdessen erleben wir ein Übermaß an Zudringlichkeit, etwa in Form von Befragungen, falsch verstandener Fürsorglichkeit, Einforderung von Identifikation. Frei- und Spielräume gehen verloren, Grenzen werden überschritten, Unterschiede nivelliert. Die eigentlichen Unternehmensziele geraten dabei oft aus dem Blick, erfolgreiches Arbeiten bleibt auf der Strecke.

Was also muss ein Unternehmen tun, um anständig zu sein? Und was muss Führung in einem anständigen Unternehmen leisten? Reinhard K. Sprenger verdeutlicht auf ebenso erhellende wie provozierende Weise, was richtige Führung ausmacht. Wir müssen vieles im Management wieder bleiben lassen, um neue Prinzipien von Anstand in unserer Arbeitswelt und damit in unserer Gesellschaft zu erlangen.

www.mut-symposium.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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