„Wir müssen Industrie 4.0 auf den Hallenboden bringen“

Paderborn. Bei ihrem Besuch am Dienstag in Paderborn lobte Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka den Spitzencluster it´s OWL. Mit Spitzen aus Unternehmen und Hochschulen diskutierte sie, wie man die Digitalisierung der Produktion in die Praxis bringen kann.

„Das gemeinsame Engagement von Unternehmen und Forschung im Spitzencluster it´s OWL ist beispielgebend. Hier wird erfolgreich Industrie 4.0 mit und für den Mittelstand entwickelt. Entscheidend für mich ist, die neuen Technologien auf den Hallenboden, also zur Anwendung zu bringen und dabei die Beschäftigten mitzunehmen“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

Dafür bietet it´s OWL gute Ansätze. In Transferprojekten werden neue Technologien für intelligente Produkte und Produktionsverfahren für kleine und mittlere Unternehmen verfügbar gemacht. Darüber hinaus werden durch Weiterbildungsangebote, die it´s OWL Summer School und die Schülercamps Fachkräfte, Studierende und Schüler für die Anforderungen und Perspektiven von Industrie 4.0 qualifiziert.

Günter Korder, Geschäftsführer it´s OWL Clustermanagement GmbH erläutert: „Der Technologietransfer von der Forschung in den Mittelstand funktioniert bei it´s OWL hervorragend. Wir freuen uns, dass wir damit einen Beitrag zu den Aktivitäten des Bundeministeriums für Bildung und Forschung leisten können, Industrie 4.0 in die Praxis zu bringen. Unsere Technologien und Erfahrungen können wir auch für andere Regionen in Deutschland verfügbar machen. Darüber hinaus ist OWL mit unseren mittelständischen Unternehmen und anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen hervorragend geeignet, neue Ansätze für Industrie 4.0 zu erproben.“

Bundesministerin Wanka wurde vom Präsidenten der Universität Paderborn, Prof. Dr Wilhelm Schäfer, und dem Vorsitzenden des it´s OWL Clusterboards, Prof. Dr Jürgen Gausemeier vom Heinz Nixdorf Institut der Universität, begrüßt. Die Wissenschaftler erläuterten die strategischen Entwicklungen und den Weg zum Spitzencluster sowie die Spitzenforschungen in den beteiligten Hochschulen, auf deren Basis der Spitzencluster aufbaut.

www.its-owl.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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