Linkspartei und Union kritisieren Steinbrücks Ost-Renten-Vorstoß

Berlin (dapd). Der Vorstoß des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück für eine Angleichung der Ost-Renten an das West-Niveau bis 2020 stößt bei Linkspartei und Union auf Kritik. Ein Aufschub im nächsten Jahrzehnt sei für sie nicht akzeptabel, sagte die Vorsitzende der Linken, Katja Kipping, der „Berliner Zeitung“ (Mittwochausgabe).

Es sei jedoch lobenswert, dass sich die SPD beim Thema Ostrenten endlich überhaupt bewege. „Der Druck hat gewirkt“, fügte Kipping hinzu. Der stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Arnold Vaatz (CDU), sagte der Zeitung, Steinbrücks Rentenkonzept scheine ihm „ein bisschen Populismus“ zu sein. Seine üppigen Nebeneinkünfte hätten „für viele im Osten“ zudem „einen merkwürdigen Beigeschmack“. Ein Arbeiterführer sehe anders aus.

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien. Sie erreichen Peer-Michael Preß unter: m.press@press-medien.de www.press-medien.de

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