Berlin hat die höchste Hartz-IV-Quote unter Jugendlichen

Berlin hat die höchste Hartz-IV-Quote unter Jugendlichen München (dapd). Nach einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) können in Deutschland mehr als eine halbe Million 15- bis 24-Jährige nicht ohne staatliche Grundsicherung leben. Bundesweit waren Mitte dieses Jahres 8,8 Prozent aller Menschen dieser Altersgruppe Hartz-IV-Empfänger, wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet. Unter den 14 untersuchten Städteregionen schnitt Berlin am schlechtesten ab. In der Hauptstadt bezog im Juli fast ein Fünftel (19,2 Prozent) der Jugendlichen die staatliche Leistung. An zweiter Stelle liegt Duisburg mit einer Hilfequote von 17,4 Prozent – noch vor Dortmund und Bremen. Nach der DGB-Studie, die auf amtlichen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit beruht, waren in München nur 5,1 Prozent der 15- bis 24-Jährigen auf Hartz IV angewiesen. Keine andere Metropole schnitt so gut ab. Auf den Plätzen zwei bis drei folgen Dresden mit einer Hilfequote von 9,6 Prozent und die Stadtregion Aachen (10,0). Der DGB-Auswertung zufolge waren nicht alle 534.000 Hartz-IV-Bezieher dieser Altersgruppe arbeitslos. Dies traf nur auf 300.000 zu. In der Untersuchung heißt es deshalb: „Das Verarmungsrisiko dieser Jugendlichen ist offensichtlich längst nicht immer Ausdruck nur eigener beruflicher Integrationsprobleme, sondern relativ oft auf das Fehlen existenzsichernder Arbeitsplätze der Eltern zurückzuführen.“ dapd (Politik/Politik)

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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