Gemeinsam schneller: Mehr Surfgeschwindigkeit für Gewerbegebiete in Büren

Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in den Gewerbegebieten von Büren gewonnen.
Freuen sich über das neue Hochleistungsnetz in den Bürener Gewerbegebieten: v.l. Karl-Heinz Wintermeyer, Deutsche Telekom, Matthias Seipel, Stadt Büren, Karl-Heinz Rempe, Deutsche Telekom, Bürgermeister Burkhard Schwuchow sowie Josef Breuers, Deutsche Telekom. (Foto: Stadt Büren)

Büren. Weg frei auf der Datenautobahn: Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in den Gewerbegebieten von Büren gewonnen. Rund 420 Gewerbekunden können nach dem Ausbau Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s (Megabit pro Sekunde) bekommen. Die Stadt Büren und die Deutsche Telekom haben dazu im vergangenen Jahr einen Vertrag unterschrieben. Zurzeit sind die Arbeiten im vollen Gange, teilweise sogar schon abgeschlossen.

„Das Thema Digitalisierung ist von enormer Bedeutung für den Standort Büren, weshalb ich mich besonders über den heutigen Termin freue. Mit diesem Glasfaserausbau wird eine komplett neue Ausbaustufe erreicht, was ohne durch das jahrelange Engagement der Stadt in diesem Bereich nicht möglich wäre“, betont Bürgermeister Burkhard Schwuchow.

Die Telekom wird im Rahmen des Internet-Ausbau rund acht Kilometer Glasfaser und Mikrorohre verlegen und sieben Glasfasernetzverteiler neu aufstellen. Damit verbunden ist auch die Verlegung von weiteren sieben Kilometer Rohrverbänden für die Herstellung der Hausanschlüsse. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.

„Wir wissen, wie wichtig ein leistungsfähiger Internet-Anschluss ist, deshalb treibt die Deutsche Telekom seit Jahren den Breitband-Ausbau nach Kräften voran“, sagt Karl-Heinz Rempe, Regionalmanager der Deutschen Telekom. „Aus dem neuen Netz können wir den Kunden alles aus einer Hand bieten: Telefonie, Internet und Fernsehen.“

Der Internet-Ausbau besteht aus zwei Schritten. Zum einen müssen die Leitungen bis zu den einzelnen Grundstücken gelegt werden. Im zweiten Schritt wird dann jedes einzelne Gebäude angeschlossen. Hierzu ist allerdings eine Gebäudenutzungsvereinbarung erforderlich. „Hier im Gewerbegebiet „Fürstenberger Straße“ in Büren konnte der erste Schritt noch vor Weihnachten abgeschlossen werden. Nun gilt es die einzelnen Liegenschaften an das Hochleistungsnetz anzuschließen. Noch können Gebäudenutzungsvereinbarungen abgeschlossen werden“, schildert Matthias Seipel, zuständiger Abteilungsleiter Stadt Büren.

Insgesamt profitieren zukünftig sieben Gewerbegebiete mit rund 420 Liegenschaften der Stadt Büren von der neuen Technik. Im Gewerbegebiet Harth-Ringelstein ist der Internet-Ausbau bereits abgeschlossen und in Wewelsburg konnten die Tiefbauarbeiten schon abgeschlossen werden. Anschließend sollen die Arbeiten im Gewerbegebiet Büren-West und in Steinhausen beginnen.

Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Gewerbekunden in den Gewerbegebieten die neuen Anschlüsse nutzen.

Damit die Telekom Glasfaser ausbauen kann, müssen auch die Immobilienbesitzer mitmachen. „Glasfaser gibt es nur gemeinsam“, sagt Karl-Heinz Rempe. „Für den Anschluss an das schnelle Netz brauchen wir eine Einverständniserklärung mit Unterschrift des Eigentümers – die schon erwähnte Gebäudenutzungsvereinbarung. Sonst dürfen wir sein Gebäude nicht mit Glasfaser anschließen.“

Die Telekom hat die Feinplanung abgeschlossen und mit der Verlegung von rund acht Kilometer Glasfaser begonnen. Zeitgleich baut das Unternehmen moderne Übertragungstechnik auf, etwa in den Verteilern am Straßenrand und in der Vermittlungsstelle. Danach erfolgt die Einbindung der neuen Leitungen an das Gesamtnetz der Telekom. Nach Fertigstellung werden die so genannten FTTH-Anschlüsse (Fibre to the Home, deutsch: Glasfaser bis zu den Gebäuden) für die Kunden buchbar sein. Beim Glasfaser-Ausbau wird die Glasfaser-Leitung bis ins Gebäude verlegt, die Signale werden durchgehend optisch übertragen. Kupferkabel mit elektrischer Signalübertragung gibt es in
diesem Netz nicht mehr.

Zunächst werden Geschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen und 100 Megabit pro Sekunde beim Heraufladen angeboten. Doch die Techniker arbeiten bereits an Entwicklungen, die noch höhere Geschwindigkeiten im Glasfasernetz möglich machen werden, nach oben ist alles offen.

Weitere Informationen

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom
erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom
informieren:

• www.telekom.de/schneller
• Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)
• Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)
• Kleine und Mittlere Unternehmen 0800 330 1300 (kostenfrei)

www.bueren.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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