Von Links: Chris Sander, Edeltraud Sander, Dennis Sander (alle drei im Geschäftsfeld Fenster, Türen, Fassaden tätig), Burkhard Schwuchow (Bürgermeister Stadt Büren), Rüdiger Sander (Geschäftsführer m&s) (Foto: Fotograf: ProjectPartner Dirk Kleeschulte, Büren)
Von Links: Chris Sander, Edeltraud Sander, Dennis Sander (alle drei im Geschäftsfeld Fenster, Türen, Fassaden tätig), Burkhard Schwuchow (Bürgermeister Stadt Büren), Rüdiger Sander (Geschäftsführer m&s) (Foto: Fotograf: ProjectPartner Dirk Kleeschulte, Büren)

Sander-Gruppe investiert im Industriegebiet West

Maßgebliche Produktionserweiterung für m&s Fliegengitter im KWF40+-Standard

„Das Business läuft, wir benötigen mehr Platz“, fasst Rüdiger Sander, Geschäftsführer der m&s Sprossenelemente GmbH, kurz und knapp die Investition in den Bürener Standort zusammen. Vor fast 40 Jahren hat Dieter Sander den Unternehmenssitz in Büren gegründet. Kontinuierliches gesundes Wachstum prägt die Unternehmensgruppe heute. So platzt der Hauptstandort am Westring 1 aus allen Nähten.

Nur 300 Meter entfernt, ebenfalls am Westring gelegen, entsteht der 2.100 m² große Gebäudekomplex mit Produktions- und Lagerhalle sowie Büro- und Sozialräumen. Das zur Verfügung stehende Grundstück umfasst 8.000 m², so dass ein weiterer Ausbau bereits in den Planungen berücksichtigt wurde. Dass das Gebäude dem aktuell höchsten Energiesparstandard KFW40+ entspricht, ist für Sanders selbstverständlich und passt umso mehr in die Zeit. Eine PV-Anlage mit 900 m², die 180 KWp leistet, Ladestationen für E-Autos und ein Fahrrad- und E-Bike-Keller finden ihren Platz. Die Planung und Betreuung des Neubaus erfolgen durch den Architekten Theo Stratmann aus Paderborn.

„Mit dem Neubau optimieren wir Fertigungsprozesse. Verbesserte Anlieferungs- und Verladebereiche erleichtern den logistischen Prozess. Mit der eigenen Fahrzeugflotte liefern wir wöchentlich in ganz Deutschland und ins benachbarte Europa aus. Da müssen die Prozesse stimmen. Und die Lagerhaltung findet endlich den Platz, den wir dringend benötigen,“ beschreibt Rüdiger Sander die notwendige Investition. Mit 50 Mitarbeitern produziert sein Unternehmen ca. 75.000 Fliegengitter und abklappbare Vorsatzsprossen im Jahr. Die Tendenz ist deutlich steigend. So hat sich das Unternehmen durch Qualität und pfiffige Patente überproportional am Markt entwickelt. 15 neue Mitarbeiter wird Sander für den neuen Standort einstellen. „Dafür suchen wir engagierte, handwerklich geschickte Mitarbeiter. Diese profitieren dann, ebenso wie die knapp 100 Mitarbeiter der gesamten Unternehmensgruppe, von sehr guten Arbeitsbedingungen, dem kollegialen Arbeits- und Führungsumfeld sowie erweiterten sozialen Bedingungen,“ sagt Edeltraud Sander überzeugt. Sie ist Geschäftsführerin der FTF Sander GmbH, welche hochwertige Fenster, Türen und Glasfassaden am Hauptstandort produziert.

Rund 1.000 Kunden, wie Tischlereien, Schreinereien, Metallbauer und Händler, beliefert m&s regelmäßig. Dabei liegt der Exportanteil bei ca. 7 %. Der Fertigungsprozess beginnt mit der Planung und CAT-Umsetzung jedes einzelnen Elements. Jedes Fliegengitter und jedes Vorsatz-Sprossenelement wird individuell angefertigt, wobei Kunden aus sechs Standard-Farben und fast 200 Sonderfarben und -dekoren wählen können. Patentierte Beschläge, wie zum Beispiel der easy², ermöglichen die werkzeuglose Installation in Fenster. Insgesamt stehen acht Gewebearten zur Verfügung, vom Standardgewebe über Pollenschutz für Allergiker bis Nanofaser-Gewebe. Maßgenaue Nachbauten von historischen Holzrahmen-Elementen für denkmalgeschützte Gebäude sind ein Beispiel dafür.

Das Wachstum des Unternehmens hat verschiedene Gründe, weiß Rüdiger Sander: „Durch Hygienevorschriften müssen Großküchen beispielsweise mit Insektenschutzgittern ausgestattet sein, aber auch viele Privatkunden möchten einfach keine Fliegen in ihren Wohnräumen haben.“ Zudem sind die Fliegengittertüren keine „Störenfriede“ mehr, da sie gut integriert, optisch schön und sehr funktionell sind; selbst störende Stolperkanten gibt es nicht. „Sogar bei großflächigen Fensterfronten, die heute in vielen Neubauten eingesetzt werden, sind sie durch ihr transparentes Gewebe kaum wahrnehmbar“, betont Sander. Letztlich hat das Unternehmen mit Hygieneschutzwänden unverzüglich und erfolgreich auf die Corona-Entwicklungen reagiert. Die Sparte für stylische Aludesign-Möbel ist beliebter und jüngster Sprössling der m&s-Familie.

Die neue Produktionsstätte soll Mitte 2022 in Betrieb genommen werden. „Wir freuen uns mit Familie Sander und der Sander-Gruppe so verlässliche und agile Partner für Büren zu haben. Die Fläche im Westring ist perfekt geeignet, auch durch die Nähe zum ersten Unternehmensstandort. Ich wünsche Familie Sander viel Erfolg,“ sagt Bürens Bürgermeister Burkhard Schwuchow abschließend.

KONTAKT:

m&s Sprossenelemente GmbH Westring 1 33142 Büren 02951 98490–0 info@ms-sprossenelemente.de www.ms-sprossenelemente.de

Veröffentlicht von

WIR Redaktion

Die WIR-Redaktion freut sich auch auf Ihre Pressemitteilungen. Sprechen Sie uns an unter +49 5231 98100 0 oder per mail an redaktion@wirtschaft-regional.net

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.